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Deutschland – Island 3:1 – Tor-Gala der Bayern-Stars! | Sport
09.04.2024 - Salı 18:12
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Läuft!
Die DFB-Frauen gewinnen auch das zweite EM-Quali-Spiel und schlagen Island mit 3:1. Damit macht die Auswahl von Bundestrainer Horst Hrubesch (72) den nächsten Schritt in Richtung des Turniers 2025 in der Schweiz (2. bis 27. Juli).
Hrubesch jubelt – dank der Tor-Gala der Bayern-Stars!
Freude in Schwarz-Rot-Gold: Die DFB-Frauen bejubeln einen Treffer gegen Island, in der Mitte Doppelpackerin Schüller
Mit Doppelpackerin Schüller (4., 34.) und Oberdorf (45.+3) führen eine aktive und eine kommende Bayern-Spielerin unsere DFB-Elf zum Sieg. Oberdorf wechselt im Sommer vom VfL Wolfsburg nach München.
Blitzstart Deutschland: Gwinn erobert im Mittelfeld den Ball und bedient Linder, die mit einer butterweichen Flanke im Strafraum Schüller findet. Die Bayern-Stürmerin vollendet mit einem präzisen Kopfball ins linke Eck – 1:0 (4.)!
Doch die Freude hält nicht lange!
Island kämpft sich ins Spiel: Erst vergibt Sigurdardottir die dicke Chance (15.), dann macht es Eiriksdottir besser und trifft zum Ausgleich (23.)!
Geben die DFB-Frauen das Spiel jetzt aus der Hand? Von wegen!
34. Minute: Bühl beweist auf der linken Seite viel Übersicht und bedient per Flanke Schüller, die den Kopfball-Doppelpack schnürt – 2:1!
45.+3.: Die Isländerinnen bekommen nach einer deutschen Ecke den Ball nicht weg, zuerst scheitert Schüller per Hacke, doch dann fällt die Kugel Oberdorf vor die Füße – 3:1!
Ihr zweiter Kopfballtreffer: Lea Schüller steigt am höchsten und trifft zum 2:1
Nach der Pause bleiben Gwinn und Co. dominant, die beste Chance lässt Brand allerdings liegen (62., Pfosten).
Spannend: In der Innenverteidigung feiert die Deutsch-Spanierin Bibiana Schulze Solano (25) ihr Startelf-Debüt. Auch der spanische Verband wollte die Abwehrspielerin von Athlethic Bilbao unbedingt, doch Bundestrainer Hrubesch war schneller! Schulze Solano könnte damit auf den Zug für das Olympia-Turnier aufspringen, für das Hrubesch „nur“ 18 Spielerinnen nominieren darf.
Starkes Statement: Vor Anpfiff machen die DFB-Frauen auf das Thema „Gender Care Gap“ aufmerksam. Gemeint ist die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen. Während Frauen im Schnitt 4:16 Stunden pro Tag mit Care-Arbeit verbringen, sind es bei Männern 2:57 Stunden.
Diesen Unterschied machten die DFB-Spielerinnen sichtbar, trugen Aufwärmshirts und Jacken mit entsprechender Beflockung. Der eigentliche DFB-Sponsor „Vorwerk“ hatte dafür den Platz auf der Bekleidung freigemacht.
Für die DFB-Frauen geht die EM-Qualifikation Ende Mai weiter. Die Ausgangslage ist mit zwei Siegen aus zwei Spielen schon mal perfekt ...
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Apsny News