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Kretschmann über Schul-Debatte: „Ist Rechtschreibung tatsächlich so wichtig?“ | Politik
10.04.2024 - Çarşamba 19:40
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Deutschland diskutiert über eine wichtige Änderung an unseren Schulen: Fehler im Deutsch-Abi und in Deutscharbeiten werden künftig von Lehrern nicht mehr gezählt, um die Note in Rechtschreibung festzulegen. Heißt: Der sogenannte Fehlerquotient soll gestrichen werden. Jetzt stellt ein Politiker sogar die Bedeutung richtiger Rechtschreibung allgemein infrage!
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (75, Grüne), im früheren Leben Bio-Lehrer, sinniert in einem „ZEIT“-Interview: „Ist Rechtschreibung tatsächlich so wichtig, wenn das Schreibprogramm alles korrigiert?“
Kritik an der Schreib-Revolution kommt von Bildungs-Experten und aus der Wirtschaft
Achim Dercks, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie– und Handelskammer berichtet gar: „Oftmals engagieren sich Betriebe mit Nachhilfe während der Ausbildung, um fehlendes schulisches Wissen auszugleichen. Das ist aber eigentlich nicht ihre Aufgabe, gelingt aber bei Fachwissen zumindest besser als bei Sozialkompetenzen wie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.“
Professor Manfred Spitzer (65, Uni Ulm) zu BILD: „Kinder brauchen Regeln, um sich zu guten Bürgern zu entwickeln. Dazu gehört auch deren Durchsetzung, wie z.B. beim Fußball: Handspiel und Foulspiel ist verboten. Kinder lernen buchstäblich kinderleicht, daher ist es so wichtig, dass sie auch gleich das Richtige lernen: ,Vater' wird nicht ,Fata’ geschrieben. Das lernt man nur, wenn die richtige Schreibweise durchgesetzt wird.“
BILD klärt die wichtigsten Fragen zur Rechtschreib-Debatte
► Warum die Reform? Im Rahmen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts müssen Prüfungen künftig einheitlich sein. Weil Bildung Ländersache ist, kochten Lehrer zwischen Nordsee und Alpen bisher ihr eigenes (Buchstaben)-Süppchen.
Während Länder wie Baden-Württemberg oder Sachsen bereits zuvor – wie für den Fehlerquotienten nötig – keine Wörter zählten, wandten u.a. Schleswig-Holstein und Niedersachsen diese Methode an. 2021 einigte sich die Kultusministerkonferenz auf einen gemeinsamen Weg.
► Macht jetzt jedes Land, was es will? Jein! Prüfungen müssen zwar einheitlich sein. Jedoch bleibt den Ländern (und Lehrern!) ein Ermessensspielraum.
- Schleswig-Holstein benotet auf Basis eines Analysebogens. Die Bewertung der Rechtschreibung und Zeichensetzung seien „weiterhin wichtiger Bestandteil der Note“, sagt Landes-Schulministerin Karin Prien (58, CDU).
- Aus Sachsen-Anhalts Bildungsministerium heißt es: Je nach Anzahl und je nachdem, wie gravierend die Fehler, würden sie „mit einem Abzug von bis zu zwei Notenpunkten geahndet“.
- Sachsen zieht immerhin bei „schwerwiegenden, gehäuften Verstößen“ einen Punkt im Abi ab, NRW senkt um bis zu „eine Notenstufe“ ab.
- Freizügiger gibt sich Bayern: Fehler sollen „angemessen bewertet“ werden.
- In Baden-Württemberg müssen Schreibfehler gekennzeichnet werden und in die Note einfließen. Wie schreibt das Ministerium nicht vor – das ist Sache der Schulen.
Das Problem: Die Reform kommt zur Unzeit! Jeder vierte Viertklässler in Deutschland kann nicht richtig schreiben, sagt das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. „Über längere Zeit wurde der Eindruck vermittelt, die Beherrschung der Rechtschreibung sei nicht mehr so wichtig, sie sei zudem durch die Rechtschreibreform stark erleichtert worden“, so Lehrer-Präsident Stefan Düll (59). „Gerade Letzteres trifft nicht im Geringsten zu.“
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