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Es war ein bewegender Moment Fernsehgeschichte: Am zweiten Tag nach dem iranischen Raketen- und Drohnensturm auf Israel hat der Sportjournalist und BILD-Kommentator Marcel Reif (74) bei Sandra Maischberger (57) sichtlich erschüttert auch an seine Familie damals und heute gedacht.
Über die unfassbare Gewaltorgie der Hamas vom 7. Oktober 2023 und die obszönen Jubelfeiern ihrer Anhänger auch in Berlin und anderswo hatte Reif am 21. Januar im Bundestag gesagt: „Manches, was ich auf Deutschlands Straßen und Plätzen hören und sehen musste, das hat mich entsetzt. Und mein Vater muss sich im Grab umgedreht haben.“
Bei Maischberger zog der Journalist nun einen aufrüttelnden Vergleich zum anderen großen Terroranschlag des Jahrhunderts: „Das ist doch der Punkt: Israel hat da Schlimmeres erlebt als ‚9/11‘!“
Einziger Trost
„Dass so etwas auf israelischem Boden passieren kann, das geht nicht!“, klagte Reif, der im Holocaust fast seine ganze Familie verlor. „Wir reden immer über Staatsraison. Das ist Staatsdoktrin! David Ben Gurion, der Gründungspremierminister, hat immer gesagt: Unsere Existenz basiert auf Stärke und auf Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass man mit uns so etwas tut!“
Aber, so Reif weiter: „Diese Nacht hat auch etwas Positives gehabt: Dass die Menschen in Israel jetzt sagen, also meine Verwandten: Siehste, wir können’s doch noch. Wir können uns schützen.“ In Polen wohnen mehrere Überlebende der Familie Reif.
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Apsny News


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