Skandal in Frankreich: Verfahren gegen Ex-First-Lady Carla Bruni-Sarkozy | Politik

10.07.2024 - Çarşamba 21:19

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Wie tief steckt sie mit drin?

Wegen einer Affäre um mutmaßliche Wahlkampfgelder aus Libyen hat die französische Justiz am Dienstag gegen Carla Bruni-Sarkozy, die Ehefrau des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy, ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wie aus Justizkreisen in Paris verlautete, werden der prominenten Sängerin Zeugenbeeinflussung sowie Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung mit dem Ziel des bandenmäßigen Betrugs vorgeworfen.

Dies soll im Zusammenhang mit den Aussagen eines Zeugen stehen, der Nicolas Sarkozy beschuldigt hatte, seinen Wahlkampf 2007 mit Geldern des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi finanziert zu haben. Bruni-Sarkozy wurde unter Justizkontrolle gestellt, mit Ausnahme ihres Mannes wurde ihr jeglicher Kontakt zu Beschuldigten in der Affäre untersagt.

Die Justiz ermittelt gegen Nicolas Sarkozy und seine PR-Beraterin Michèle Marchand wegen Zeugenbestechung. Carla Bruni-Sarkozy war zunächst lediglich als Zeugin angehört worden. Dann aber war den Ermittlern aufgefallen, dass Bruni-Sarkozy sämtliche Nachrichten gelöscht hatte, die sie mit Marchand ausgetauscht hatte – kurz bevor die Justiz ein Verfahren gegen diese einleitete.

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