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Briten-Zeitung: Wärmepumpe könnte deutsche Wirtschaft ruinieren | Politik
24.08.2024 - Cumartesi 02:53
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Die Wirtschaft schwächelt, Besserung ist nicht in Sicht. Ist es die grüne Industriepolitik, die Deutschland in die Krise reißt?
2023 kündigte Olaf Scholz (66, SPD) an: „Wegen der hohen Investitionen in den Klimaschutz wird Deutschland für einige Zeit Wachstumsraten erzielen können, wie zuletzt in den 1950er- und 1960er-Jahren geschehen.“
Die britische Zeitung „The Telegraph“ sieht das offenkundig anders, schreibt unter der Zeile „Wärmepumpen könnten die deutsche Wirtschaft in die Knie zwingen“ über die Lage in Europa: „Wie so oft in der Vergangenheit war die Industrie-Strategie ein Rezept für eine Katastrophe.“
Das Blatt listet Beispiele für Geldverschwendung in „epischem Ausmaß“ auf:
► Regierungen hätten früh neue Technologien gefördert, bevor sie sich auf dem Markt bewährt haben.
► Durch Subventionen seien Kunden animiert worden, sich trotz aller Skepsis für Produkte wie Wärmepumpen oder E-Autos zu entscheiden.
► Milliarden-Förderungen seien an Unternehmen gegangen, die die Klima-Kriterien erfüllten – anstatt an Betriebe, die das beste Produkt zum niedrigsten Preis anbieten können.
„Jetzt stellt sich heraus, dass die grünen Arbeitsplätze immer schneller verschwinden – und die Investitionen in ihre Schaffung werden vergeudet sein“, urteilt „The Telegraph“. Immer mehr Unternehmen, die in die grüne Transformation investiert hätten, gerieten in Schwierigkeiten.
[-->Es gibt aber auch positive Nachrichten. In den USA sieht der „Inflation Reduction Act“ (IRA) 369 Milliarden US-Dollar Investitionen in Energiesicherheit und Bekämpfung des Klimawandels vor.
Laut Analyst Jack Conness wurden allein bis Ende Mai mehr als 110 Milliarden US-Dollar in nachhaltige Industrie investiert, 90 400 neue Jobs seien entstanden.
Ökonom verteidigt die Industriepolitik
Sebastian Dullien (49, Direktor des Wirtschaftsinstituts IMK) verteidigt gegenüber BILD grundsätzlich die Industriepolitik: „Man darf nicht bei ersten Schwierigkeiten die Flinte ins Korn werfen. Die ersten Versuche Südkoreas, moderne Handelsschiffe zu bauen, waren ein Desaster. Heute ist das Land Weltmarktspitze im Schiffbau.“
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