F-16: Todesrätsel Verlust um ersten Ukraine-Maschine | Politik

31.08.2024 - Cumartesi 04:48

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War es ein Abschuss, ein Unfall oder gar eine Zerstörung am Boden?

Erst seit wenigen Wochen sind die leistungsfähigen F-16-Kampfjets am ukrainischen Himmel aktiv. Doch schon folgt der erste Dämpfer! Von den bislang nur sechs gelieferten Maschinen ging diese Woche die Erste verloren.

Am Montag ist einer der F16-Kampfjets abgestürzt.

Das berichtete zuerst das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen amerikanischen Beamten. Demnach gilt ein Pilotenfehler als wahrscheinlich. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete dagegen von „mechanischem Versagen“.

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Kiew bestätigte den Bericht, lobte den Einsatz des erfahrenen Piloten Oleksiy Mes (genannt „Moonfish“): „Er kämpfte heldenhaft seine letzte Schlacht in der Luft“, postete die Luftwaffe auf X. Zu den Todesumständen heißt es, Oleksii sei während eines russischen Raketen- und Luftangriffs getötet worden.

Fakt ist: An jenem Tag hatte Russland die Ukraine mit 236 Raketen und Angriffsdrohnen überzogen. Auch im Gebiet des Kampfjet-Crashs kam es zu Bombardierungen.

Doch es gibt Widersprüche, was die Umstände des Todes von Oleksiy Mes angehen.

▶︎ Am Donnerstagabend twitterte die ukrainische Parlamentarierin Marjana Besuhla, verantwortlich für den Abschuss des Jets sei weder ein Pilotenfehler noch ein technischer Defekt gewesen.

Am Donnerstag wurde F-16-Pilot Oleksiy Mes in der westukrainischen Stadt Schepetiwka beerdigt

Am Donnerstag wurde F-16-Pilot Oleksiy Mes in der westukrainischen Stadt Schepetiwka beerdigt

Foto: Getty Images

Stattdessen habe die eigene Luftabwehr das ukrainische Kampfflugzeug im Eifer des Gefechts am vergangenen Montag versehentlich abgeschossen. „Mes wurde aufgrund von mangelnder Koordination zwischen den Einheiten vom Flugabwehrraketensystem Patriot abgeschossen“, so der krasse Vorwurf der gewählten Abgeordneten.

Besuhla warf dem Luftwaffenkommando der ukrainischen Streitkräfte eine „Kultur der Lügen“ vor. „Und keiner der Generäle wurde bestraft“, kritisierte die Parlamentarierin.

Am Freitag reagierte Mykola Oleschuk, zu diesem Zeitpunkt noch Chef der ukrainischen Luftwaffe. Er erklärte, sein Ministerium wolle „genau verstehen, was passiert ist, wie die Umstände sind und wer dafür verantwortlich ist“. Der Abgeordneten Besuhal warf er vor, sie sei „zum wichtigsten Nachrichtenmacher der feindlichen Propaganda geworden“ und drohte ihr mit rechtlichen Schritten. In der Sache widersprach er der Politikerin jedoch nicht.

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