1. Auftritt für Harris: Obama macht fiesen Rolltreppen-Witz über Trump | Politik

11.10.2024 - Cuma 04:47

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Jetzt hilft er Kamala Harris (59) im Kampf ums Weiße Haus: Ex-US-Präsident Barack Obama (63) ist in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) aufgetreten und hat ordentlich gegen Donald Trump (78) ausgeteilt.

„Es gibt keine Anzeichen, dass dieser Mann an jemand anderen denkt als an sich selbst“, sagte Obama über Trump. Was er nicht verstehen könne: Warum irgendjemand glaube, dass der Republikaner etwas zum Guten verändern wolle.

▶︎ Trump sei ein „78-jähriger Milliardär“, der nicht aufgehört habe, „über seine Probleme zu jammern, seit er vor neun Jahren seine goldene Rolltreppe herabgekommen ist“, wetterte Obama.

Er nahm damit Bezug auf den Moment, als Trump im Jahr 2015 zum ersten Mal seine Präsidentschaftsbewerbung verkündete und in seinem Trump-Tower in New York vor die Öffentlichkeit trat – oder besser gesagt: auf einer goldfarbenen Rolltreppe nach unten fuhr.

Donald Trump hält am 24. September im Trump Tower in New York eine Rede. Im Hintergrund deutlich zu sehen: die goldene Rolltreppe. Diese benutze er vor neun Jahren, als er zum ersten Mal seine Bewerbung als Präsident verkündete

Donald Trump hält am 24. September im Trump Tower in New York eine Rede. Im Hintergrund deutlich zu sehen: die goldfarbene Rolltreppe. Diese benutze er vor neun Jahren, als er zum ersten Mal seine Bewerbung als Präsident verkündete

Foto: AP

Obama nennt Donald Trump einen Egoisten

„Da sind die Tweets in Großbuchstaben, das Schimpfen und Toben über verrückte Verschwörungstheorien, die zweistündigen Reden, der Wortsalat, (...) die ständigen Versuche, ihnen etwas zu verkaufen. Wer macht so was?“, fragte Obama. Trump gehe es nur um sein Ego, sein Geld und seinen Status. „Er denkt nicht an Sie. Für Donald Trump ist Macht nichts weiter als ein Mittel zum Zweck.“https://editor.bild.leancms.de/article/6705942fd8476a4127f499e4/edit

Lob für Kamala Harris

„Kamala Harris wird sich nicht auf ihre eigenen Probleme konzentrieren, sie wird sich auf Ihre konzentrieren“, sagte Obama in seiner Rede weiter. „Als Präsidentin wird sie sich nicht nur um ihre eigenen Anhänger kümmern (...). Sie wird im Namen jedes Amerikaners arbeiten. Das ist Kamala.“ Was Amerika hingegen nicht brauche: Vier weitere (Trump-)Jahre „voller Arroganz, Unbeholfenheit, Gepolter und Spaltung.“

Pennsylvania gilt in vielen US-Analysen als der vielleicht wichtigste Staat der US-Wahl am 5. November. Wegen der hohen Zahl an Wahlleuten ist ein Gesamtsieg für beide Kandidaten ohne diesen Staat deutlich schwieriger.

US-Wahlkampf extremMusk tanzt plötzlich bauchfrei für Trump

Quelle: Photo by Jim WATSON / AFP

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