Michelle Obama über Abtreibung: „Wir sind mehr als nur Gebärmaschinen“ | Politik

27.10.2024 - Pazar 05:49

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Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase – in neun Tagen wählt Amerika seinen neuen Präsidenten Donald Trump (78) oder seine neue Präsidentin Kamala Harris (60). Für Ex-US-First-Lady Michelle Obama (60) ist klar, wem sie ihre Stimme gibt. Das hat auch etwas mit dem Thema Abtreibung zu tun. Obamas Ansage: „Wir sind mehr als nur Gebärmaschinen!“

Jede Frau hat das Recht selbst zu entscheiden, was mit ihrem Körper passiert – das ist die Message von Obama bei einem Wahlkampf-Auftritt in Kalamazoo. Die Stadt liegt im Swing-State Michigan. Dort sind viele Wähler noch unentschlossen und von Demokraten und Republikanern hart umkämpft.

Herzliche Umarmung: Kamala Harris (l.) und Michelle Obama auf der Bühne

Herzliche Umarmung: Kamala Harris (l.) und Michelle Obama auf der Bühne

Foto: Evelyn Hockstein/REUTERS

Michelle Obama ist wütend

Sollte Trump erneut Präsident werden, könnte das ein US-weites Abtreibungsverbot bedeuten, warnte Michelle Obama. Jeder, der darüber nachdenke, nicht wählen zu gehen oder aus Protest für Trump oder einen anderen Kandidaten zu stimmen, sollte sich die Konsequenzen bewusst machen.

▶︎ An Männer gerichtet mahnte die Ehefrau von Barack Obama: „Wenn wir diese Wahl vermasseln, wird eure Frau, eure Tochter, eure Mutter, werden wir Frauen Kollateralschäden eurer Wut.“

Die Ex-First-Lady schießt gegen Donald Trump

Jüngste Umfragen zeigen: Trump und Harris sind fast gleichauf. ︎„Wie kann es sein, dass dieses Rennen knapp ist?“, wundert sich Obama während ihrer über 40-minütigen Rede. Zu Trump sagt sie: „Ich bin wütend, dass uns seine Sprunghaftigkeit, sein offensichtlicher geistiger Verfall, seine Geschichte als verurteilter Straftäter, als Miethai und als jemand, dem sexuellen Missbrauch nachgewiesen wurde, egal ist.“

That’s my girl! Kamala Harris (l.) und Michelle Obama feuern einander an

That’s my girl! Kamala Harris (l.) und Michelle Obama feuern einander an

Foto: AP

„Wir wählen, wir gewinnen!“, steht hinter den beiden Frauen auf einer Wand. Michelle Obama macht schon mal die Siegerfaust, während Kamala Harris spricht

„Wir wählen, wir gewinnen!“, steht hinter den beiden Frauen auf einer Wand. Michelle Obama macht schon mal die Siegerfaust, während Kamala Harris spricht

Foto: Evelyn Hockstein/REUTERS

Donald Trump spricht sich dafür aus, dass jeder US-Bundesstaat selbst über Abtreibungsrechte entscheidet und es kein für das ganze Land einheitliches Gesetz gibt. Während seiner Zeit als Präsident hat er drei konservative Richter für den Supreme Court ernannt – damit waren die Konservativen in der Mehrheit. 2022 schafften die Richter das seit fast 50 Jahren in den USA geltende landesweite Recht auf Abtreibung ab. Harris will es wiederherstellen.

Die US-Wahl findet am 5. November 2024 statt.

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