30 neue Aufpasser: Will Wagenknecht ihre Thüringen-Chefin entmachten? | Politik

09.11.2024 - Cumartesi 17:45

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Sahra Wagenknecht (55) mischt die laufenden Koalitionsverhandlungen mit CDU und SPD auf. Der Verdacht: Mit neuen Aufpassern will sie die Einigung in letzter Sekunde platzen lassen – und damit ihre Thüringen-Chefin entmachten.

Seit Wochen tobt ein Machtkampf zwischen der Alt-Kommunistin und ihrer Thüringen-Rebellin Katja Wolf (48). Denn Wagenknecht sieht durch Wolfs Kompromisse und Regierungsabsichten ihren eigenen Bundestagswahlkampf bedroht. Ohne eine festgeschriebene Ablehnung von Waffenlieferungen an die Ukraine und die Stationierung von Mittelstreckenraketen soll das BSW in Thüringen deshalb lieber in der Opposition bleiben, fordert Wagenknecht.

Jetzt hat die Ex-Linke komplett an Wolf vorbei rund 30 neue und handverlesene Mitglieder in Thüringen aufgenommen, die dort keiner kennt!

Damit könnte Wagenknecht bei der entscheidenden Abstimmung beim Thüringer Parteitag (23. November) die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten drehen. Denn an diesem Tag entscheiden die Thüringer Mitglieder, ob das BSW in die Landesregierung eintritt.

[-->Für den Geheimplan spricht: Bei den 30 Neulingen fehlen alle Namen, die Wolf seit Monaten erfolglos in Berlin vorschlägt. Laut „Stern“ verhängte die Bundesspitze im Oktober sogar einen Aufnahmestopp. Begründung: Der Landesverband sei angeblich schon zu groß.

Jetzt hat Wagenknecht plötzlich die Zahl der Thüringer Mitglieder (bisher etwa 60) auf einen Schlag auf 90 erhöht. Ihre 30 eingeschleusten Gefolgsleute könnten mit ihren Nein-Stimmen beim Parteitag helfen, Wolfs Aufstand gegen die Bundesspitze zu beenden.

Zieht Wagenknecht beim Parteitag den Stecker?

Wolf reagiert überrascht auf das Manöver ihrer Chefin und kritisiert eine fehlende Rücksprache mit dem Landesverband. Indes schießt Wagenknecht auf die Frage nach der zunehmenden Kritik an der Machtstruktur im BSW neue Giftpfeile in Richtung Wolf. „Innerparteiliche Demokratie heißt ja nicht, dass man seine Wähler betrügt“, sagte sie bei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz. Dazu stellt sie klar: „BSW heißt Bündnis Sahra Wagenknecht.“

Ihre Alleingänge bei der Mitglieder-Auslese spielt sie herunter, bestätigt aber: „Wir haben aus vielen Landesverbänden Mitglieder aufgenommen. Das war eine ganze Liste.“ Sie werde die „Probleme klären, die aktuell in Thüringen existieren.“ Zudem halte sie sich offen, beim Parteitag in Thüringen persönlich anzurücken.

Der Koalitionsvertrag in Thüringen soll bis zum BSW-Parteitag in zwei Wochen fertig sein. Dann droht die nächste Eskalationsstufe. Denn Wolf kündigte an, dass die im Vergleich zu Brandenburg windelweiche Friedens-Präambel aus dem Sondierungspapier bei den Koalitionsverhandlungen nicht mehr angefasst wird.

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