Bears-Trainer Matt Eberflus nach Peinlich-Bock vor dem NFL-Aus! | Sport

29.11.2024 - Cuma 00:25

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Die Chicago Bears verlieren mit 20:23 bei den Detroit Lions. Eine Niederlage, die in Chicago sicherlich eingeplant war. Doch die Art und Weise, wie das Team am Ende verloren hat, ist bedenklich und könnte Head Coach Matt Eberflus sogar den Job kosten.

Kurz vor Ende der Partie lassen die Bears nach einem Sack die Uhr einfach auf 5 Sekunden runterlaufen, anstatt ein Timeout zu nehmen. Der Sack war rund 30 Sekunden vorher passiert. In der Folge schmeißt Quarterback Caleb Williams den Ball lang. Kein Receiver kann ihn fangen. Das Spiel ist vorbei.

Nach der Partie legt Eberflus einen bizarren Auftritt bei der Pressekonferenz hin. Er empfindet sein Zeit-Management trotz des Peinlich-Bocks als richtig.

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Quelle: BILD/X

Eberflus erklärt gleich zu Beginn: „Ich denke, wir haben es richtig gemacht.“

Bitte was?!

Weiter sagt er: „Wir wollten nach dem Sack schnell werfen, mit rund 18 Sekunden auf der Uhr, in Field-Goal-Reichweite kommen und erst dann das Timeout nehmen. Deshalb haben wir so entschieden. Leider hat das jetzt nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben.“

„Unfassbar“, kommentiert die „Chicago Sun-Times“ diese Aussagen. „Es ist überfällig, Matt Eberflus jetzt zu entlassen.“

„Die Unentschlossenheit von Eberflus veranlasst einen zu hinterfragen, ob nicht jetzt die Zeit gekommen ist, ihn zu entlassen“, analysiert „NBC 5 Chicago“.

„Deine Verantwortung besteht darin, in kritischen Situationen nicht in Panik zu geraten. Das ist ein gewaltiger, gewaltiger Fehler von Matt Eberflus“, erklärt der ehemalige Liga-MVP Matt Ryan bei CBS.

„Keine Ahnung, warum wir nicht das Timeout genommen haben“, gesteht Bears-Receiver DJ Moore.

„Wir als Spieler jedenfalls haben alles getan, um das Spiel gewinnen zu können“, sagt Bears-Receiver Keenan Allen.

Eberflus auf der Pressekonferenz danach

Eberflus auf der Pressekonferenz danach

Foto: AP

Die Bears haben noch nie einen Trainer in der Saison entlassen. Doch die Gerüchte mehren sich, dass es JETZT der Fall sein könnte. Chicago hat bis zum nächsten Spiel am 8. Dezember etwas Luft. Ein Trainerwechsel müsste also sofort geschehen.

„Das ist die NFL, ich weiß, woran ich bin“, sagt Eberflus angesprochen auf seine Jobsicherheit. „Ich werde einfach mein Bestes geben und mich weiter anstrengen.“

Chicago liegt aktuell bei einer ernüchternden Bilanz von 4 Siegen und 8 Niederlagen. In jüngster Vergangenheit wurde daher schon Offensive Coordinator Shane Waldron rausgeworfen.

Und jetzt Eberflus? Dass er nach so einer Saison nicht noch eine weitere Spielzeit als Hauptübungsleister bekommt, ist garantiert. In seiner dritten Saison hat er eine Bilanz von 14 Siegen und 32 Niederlagen.

Sogar die eigenen Fans forderten vor zwei Wochen schon seinen Rauswurf. Wenn die Bears ihre Saison noch retten und in die Playoffs einziehen wollen, müssen sie jedes der restlichen fünf Spiele gewinnen.

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