Ab in die Strom-Knappheit?: Jetzt doch! Weidel will Windräder abreißen | Politik

02.02.2025 - Pazar 16:41

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Alice im Märchenwald.

Dass im hessischen Reinhardswald bei Kassel, in dem die Brüder Grimm Märchen wie Dornröschen, Rapunzel oder Hans im Glück ersannen, 18 Riesen-Windräder entstehen, hat AfD-Chefin Alice Weidel zu einem ihrer zentralen Wahlkampfthemen gemacht.

Übers ganze Jahr gesehen, liefern die bestehenden 30.000 Windräder in Deutschland 29 Prozent des Stroms. Das waren 2024 mehr als 100 Milliarden Kilowatt. Die müssten dann zugekauft werden oder – so will es Weidel – von neuen Atomkraftwerken erzeugt werden. Zum Vergleich: Die verbliebenen drei Atomkraftwerke haben im letzten Betriebsjahr 2023 knapp 30 Milliarden Kilowatt Strom erzeugt. Heißt: 10 Atomkraftwerke wären rein rechnerisch so leistungsstark wie 30.000 Windräder.

AfD-Chefin Weidel rief in Hessen zum Schutz der Wälder gegen Windräder auf. In Hessen werden jetzt in zwei berühmten Wäldern – Reinhardswald und Spessart – Windräder gebaut

AfD-Chefin Alice Weidel (45) rief in Hessen zum Schutz der Wälder gegen Windräder auf. In Hessen werden jetzt in zwei der berühmtesten Wälder – Reinhardswald und Spessart – Windräder gebaut

Foto: Joachim Storch

Auf dem Parteitag in Riesa Mitte Januar verkündete Weidel, dass sie „alle Windräder abreißen will“. Die AfD ruderte kurz danach aber zurück und sagte, sie meine nur die Windräder im Reinhardswald.

Jetzt stellte Weidel im hessischen Neu-Isenburg klar, dass sie alle Windräder meint: „Wir werden die hässlichen Dinger niederreißen. Wir werden sie niederreißen, wo sie nicht hingehören und wiederaufforsten.“

Die AfD-Chefin verspricht ihren Wählern, dass sie als Kanzlerin „sofort ein Moratorium einführen wird, den sofortigen Stopp von Windkraftwerken“.

Tatsächlich gibt es oft nur zu wenig Wind. Dann dreht er sich wochenlang mehr gegen die Windräder – das weiß Weidel. Und: Viele Hessen ärgert’s, dass es kaum noch Flecken gebe, die nicht weit sichtbar „zugespargelt“ seien.

Nach Märchenwald soll auch Spessart für Windräder fallen

Es regt sich Widerstand: Erst vor ein paar Tagen haben sich der Frankfurter Eintracht-Präsident Mathias Beck (53) und Henning Strauss (53) vom weltweit bekannten Arbeiter-Bekleidungshersteller Engelbert öffentlich gegen Windräder positioniert. Denn in Hessen soll ein zweiter berühmter Märchenwald den Windrädern zum Opfer fallen: der Spessart bei Bad Orb.

In den Wald hinter das nordhessische Dornröschenschloss Sababurg werden 18 Windräder gebaut. Genehmigt hatte das die grüne Umweltministerin in der früheren schwarz-grünen hessischen Regierung

In den Wald hinter das nordhessische Dornröschenschloss Sababurg werden 18 Windräder gebaut. Genehmigt hatte das die grüne Umweltministerin in der früheren schwarz-grünen hessischen Regierung

Foto: Joachim Storch

In bundesweit ganzseitigen Anzeigen heißt es: „Schützenswerter Spessart in Gefahr! Der Spessart, bekannt aus den Geschichten der Brüder Grimm, soll Windrädern weichen. Die Bürger bleiben kämpferisch: Unser Wald bleibt, wir lassen uns nicht einschüchtern.“

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