Dynamo Dresden: So teuer wird Knipser Daferner | Sport

17.02.2025 - Pazartesi 17:58

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Er stach aus einer stark aufspielenden Dynamo-Mannschaft noch heraus: Christoph Daferner (27) stellte beim 5:2-Sieg gegen 1860 München mit seinem Doppelpack die Weichen frühzeitig auf Sieg.

Es waren in seinem 101. Spiel für Dresden die Tore 41 und 42. Dynamo und Daferner – das passt einfach wie die Faust aufs Auge.

Die Freude darüber war ihm zumindest äußerlich nicht wirklich anzumerken. „Mir fällt es nach dem Spiel immer schwer, so richtige Emotionen zu zeigen“, verriet der Torjäger bei Magenta Sport. Und erklärte auch gleich, warum: „Man ist einfach kaputt.“

Trotzdem war er nach dem Triumphzug vor 29.000 Zuschauern bei Fans und Journalisten ein gefragter Mann. Stand auch geduldig Rede und Antwort.

► Über die Gala gegen 1860: „Wir haben gut nach vorne gespielt, waren mutig, zielstrebig, bissig und die klar bessere Mannschaft. Auch die Tore waren ganz gut rausgespielt“, analysierte Daferner. Um gleich zu warnen: „Das war die richtige Reaktion. Mehr aber auch nicht.“

► Über den nächsten Kracher Samstag bei Hansa Rostock: „Wir wissen alle, was das für ein Spiel ist. Da wird die Hütte brennen. Unser ganzer Fokus muss darauf liegen, dort nachzulegen und nicht wieder Federn zu lassen“, stellt der Stürmer klar.

Die Nürnberger Leihgabe will auch in der kommenden Saison für und mit Dynamo jubeln

Die Nürnberger Leihgabe will auch in der kommenden Saison für und mit Dynamo jubeln

Foto: Robert Michael/dpa/ZB

Daferner weiter: „Wir müssen schauen, jetzt etwas konstanter zu werden. In jedem Spiel diese Griffigkeit und Aggressivität haben. Nicht eine Woche so und eine Woche so. Dann wirst du nichts reißen.“

► Über eine Saisontore 13 und 14 und die Führung in der Torjägerliste: „Zufriedenheit stellt sich bei mir noch nicht ein. Weil wir alle ein großes Ziel haben. Und da haben wir noch 14 Spiele vor uns.“

► Über seine Zukunft über die Saison hinaus: „Ich hatte schon letzten Sommer favorisiert, fest wieder hier zu sein. Und daran hat sich nichts geändert“, gibt Daferner ein klares Statement ab.

Obwohl er nur bis zum Sommer von Nürnberg ausgeliehen ist, will er nicht nach Franken zurück. Bedeutet: Dynamo Dresden muss und wird versuchen, ihn aus seinem bis 2026 laufenden Vertrag beim Club rauszukaufen.

Keine Lust auf Rückkehr zum Club

Billig dürfte das nicht werden. Denn mit jedem Tor steigt wohl auch die dann fällige Ablöse. Zum Vergleich: 2022 wechselte Daferner für eine Mio. Euro von Dresden zum FCN. Sein aktueller Marktwert liegt bei 600.000 Euro.

In dieser Größenordnung dürfte auch die Ablösesumme liegen, die Nürnberg aufruft. Erst recht, wenn Dynamo in die 2. Liga aufsteigt.

► Über die Verbundenheit mit seinem Jugendklub 1860 München: „Es war eine superschöne Zeit. Ich bin da zum ersten Mal in eine große Stadt gekommen, der Verein hat mir total viel gegeben“, erklärt Daferner.

Der in Pöttmes im Schwabenland geborene Knipser weiter: „In meiner Heimat gibt es viele Sechzig-Fans, da hat man schon eine gewisse Verbundenheit. Ich wünsche der Mannschaft alles Gute, weil es einfach ein cooler Verein ist. Glaube aber schon, dass sie es packen.“

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