Grausame Wahrheit bestätigt: Shiri Bibas in Hamas-Gefangenschaft getötet | Politik

23.02.2025 - Pazar 14:45

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Es macht sprachlos, wütend, fassungslos: Die junge Mutter und Deutsch-Israelin Shiri Bibas wurde von der Hamas ermordet. Ihre sterblichen Überreste hätten bereits am Donnerstag nach Israel zurückkehren sollen - doch im Sarg lag eine andere Leiche. Eine weitere Grausamkeit der Hamas, die Terroristen selbst sprechen von einer Verwechslung.

Am Freitag konnte der Leichnam nun nach Israel überstellt werden. Der Kibbuz Nir Oz bestätigte den Tod seiner Bewohnerin. Shiri Bibas kehrt endlich nach Hause zurück. Ihr Leben ausgelöscht als wäre es nichts wert. Auch ihre Kinder Kfir und Ariel wurden von den Terroristen auf grausame Art und Weise getötet.

Schmerz und Trauer

„Der Kibbuz Nir Oz gibt mit tiefem Schmerz und Trauer die Ermordung von Shiri Bibas, seligen Andenkens, bekannt, die am 7. Oktober aus ihrem Zuhause entführt und in Geiselhaft im Gazastreifen getötet wurde“, teilte der Kibbuz am Samstag mit. Die junge Mutter werde „in Israel an der Seite ihrer beiden kleinen Söhne beerdigt“.

Das Schicksal der Familie hatte die Welt bewegt. Die Bilder der beiden rothaarigen Jungen und ihrer verzweifelten Mutter bei der Entführung wurden in Israel zu einem Symbol für den brutalen Hamas-Angriff auf den Süden Israels vom 7. Oktober 2023.

Shiri Bibas hatte sich im Moment der Entführung noch eine Decke um die Schultern gelegt, ihre zwei Kinder schützend in die Arme genommen. Die Angst und Verzweiflung standen ihr ins Gesicht geschrieben. Terroristen hatten den Moment auf Video festgehalten. Die Botschaft an die Welt: Niemand ist sicher, wenn eine Mutter und ihre kleinen Kinder aus ihrem Zuhause direkt nach Gaza verschleppt werden. Die Hamas kennt kein Mitgefühl, kein Erbarmen, nur Grausamkeit.

Der getrennt von seiner Familie verschleppte und im Gazastreifen festgehaltene Yarden Bibas (35) war am 1. Februar freigelassen worden. Er hatte am 7. Oktober noch versucht seine Familie zu beschützen. Doch gegen die Maschinengewehre der Terroristen war der unbewaffnete Familienvater machtlos.

Er muss jetzt irgendwie damit leben, dass er das Liebste auf der Welt verloren hat. Die „Times of Israel“ beschrieb Shiri Bibas Tod und den ihrer Kinder als „schlimmste aller Nachrichten“. Israel steht unter Schock.

Grausames Psycho-Spiel

Die Rückkehr von Shiri Bibas war ein weiteres grausames Psycho-Spiel der Hamas. Die Hamas hatte am Donnerstag mit einer Propaganda-Show und unter einem johlendem Gaza-Publikum vier Leichen an Israel übergeben. Der Leichnam des 83-jährigen Oded Lifshitz wurde nach der Übergabe bereits am Donnerstag identifiziert.

Am Freitag bestätigte die israelische Armee dann, dass es sich bei den beiden Kinderleichen um die Brüder Kfir und Ariel Bibas handele. Die forensischen Untersuchungen ergaben demnach jedoch, dass die vierte Leiche nicht die ihrer Mutter Shiri Bibas war.

[-->Entsetzen in Israel

Regierungschef Benjamin Netanjahu warf der Hamas daraufhin „unvorstellbaren Zynismus“ vor. Sie habe „nicht Shiri zusammen mit ihren kleinen Kindern übergeben“, sondern „die Leiche einer Frau aus dem Gazastreifen in den Sarg gelegt“. Er beschuldigte die Hamas einer „grausamen und perversen Verletzung“ des Waffenruhe-Abkommens.

Die Gewissheit über den Tod der beiden jüngsten Hamas-Geiseln und die Übergabe einer falschen Leiche hatte in Israel Entsetzen ausgelöst.

Palästinensische Terroristen hätten die Brüder Kfir und Ariel Bibas „mit bloßen Händen“ getötet, sagte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari am Freitag. Demnach war Ariel zum Zeitpunkt seines Todes vier Jahre und Kfir zehn Monate alt. Das Forum der Geiselfamilien bezeichnete den Tod der beiden Jungen als „barbarisch“.

[-->Die Rückführung der Leichen war Teil der ersten Phase einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die am 19. Januar in Kraft getreten war. Im Zuge der ersten Phase wurden bislang 19 lebende israelische Geiseln im Austausch gegen mehr als 1100 palästinensische Häftlinge freigelassen.

Für Samstag ist die Freilassung von sechs weiteren Menschen geplant, die am 7. Oktober von der Hamas und ihren Verbündeten in den Gazastreifen verschleppt worden waren.

Nach Angaben des Forums der Geiselfamilien sollen Elija Cohen, Omer Schem Tov, Omer Wenkert, Hischam al-Sajed, Avera Mengistu und der österreichisch-israelische Doppelstaatler Tal Schoham freikommen.

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