CDU: Die Hafenpolitik wird nun von Christoph Ploß koordiniert. | Politik

29.05.2025 - Perşembe 12:12

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Hamburg – Viele Hamburger wunderten sich. Nach der gewonnenen Bundestagswahl durch die CDU war Christoph Ploß beim Verteilen wichtiger Posten zunächst leer ausgegangen. Nur eine Momentaufnahme.

Am Mittwoch verkündete die Union: Der CDU-Politiker aus dem Bezirk Hamburg-Nord wird der neue Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus. Der Posten ist im Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) angesiedelt.

Ploß jetzt also Meeres-Boss – doch was heißt das eigentlich?

Neu im Amt: Katherina Reiche (51) ist seit 6. Mai Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Neu im Amt: Katherina Reiche (51) ist seit 6. Mai Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Foto: Getty Images

Die Jobbeschreibung: Maßnahmen der Regierung bündeln und organisieren, um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Meerestechnik, Schiffbau, Seeschifffahrt, Hafenwirtschaft, maritime Zulieferindustrie, Binnenschifffahrt und Fischerei zu sichern. Steht alles in der „Maritime Agenda 2025“, einem Plan des Bundes.

Ploß: „Unsere exportorientierte Wirtschaft wickelt etwa zwei Drittel ihres Außenhandels über Seehäfen ab. Sie ist dabei mehr denn je auf reibungslos funktionierende Wertschöpfungs- und Lieferketten und auf eine moderne, leistungsfähige maritime Infrastruktur angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass die neue Bundesregierung die maritime Wirtschaft in Deutschland stärkt und der Sanierungsstau in den Häfen abgebaut wird.“

De facto steht es z.B. um den Hamburger Hafen nicht gut. Teile der Kaimauer sind massiv marode, bröckeln vor sich hin. Und das, obwohl dort Top-Projekte der Marine realisiert werden sollen, z. B. bei Blohm+Voss.

„Hafenpolitik wird mit der neuen Bundesregierung auch eine nationale Aufgabe werden! Wesentliche Projekte für die deutschen Häfen wie etwa die A 20, die A 26-Ost oder der Bau der neuen Köhlbrandbrücke, aber auch die Modernisierung und Weiterentwicklung der Hafeninfrastrukturen selbst, bekommen eine höhere Priorität“, sagt Ploß.

Aber auch das Thema Tourismus steht auf seiner Agenda: Ploß will z. B. eine „geringere Zahl von Auflagen für die Tourismusbetriebe“.

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