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Medien in aller Welt zitieren ihn: Enthüllt! Gaza-„Zivilschützer“ soll ein Terrorist sein | Politik
09.06.2025 - Pazartesi 02:21
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Jerusalem – Er ist die Stimme des Zivilschutzes von Gaza, wird in fast allen Medien der Welt zitiert, erhebt als vermeintlich neutraler Sprecher fast täglich schwerste Vorwürfe gegen Israel. Jetzt enthüllt die israelische Armee Dokumente, die Mahmud Bassal schwer belasten: Der Zivilschützer soll in Wahrheit ein aktives Mitglied der islamistischen Terror-Organisation Hamas sein.
Der Mann, der als Zivilschutz-Sprecher von Gaza der Welt bekannt ist, gehört laut Israels Streitkräften der „Gaza-Stadt-Brigade“ sowie dem „Zeitoun-Bataillon“ der Hamas an. Sein Sprecher-Job sei nur ein „Deckmantel“. Tatsächlich gebe Bassal „gemäß den Anweisungen des militärischen Arms der Hamas Medienerklärungen heraus“.
Mahmud Bassal ist Sprecher des Zivilschutzes in Gaza. Nun zeigen Dokumente, dass er in Wahrheit ein Hamas-Terrorist sein soll
Woher hat Israel seine Informationen? Quelle ist „ein im Gazastreifen gefundenes Dokument mit einer Liste von Terroristen der Hamas“, ebenso „Bassals Bewerbungsdokument für den militärischen Apparat“ sowie eine weitere Liste von Terroristen. Demnach soll der 1988 geborene Bassal seit dem Jahr 2005 der Hamas angehören und die Mitgliedsnummer 865984 haben. Als Beleg veröffentlichte die israelische Armee Aufnahmen der genannten Listen.
Die Enthüllung hat auch Konsequenzen für die weltweite Berichterstattung über Israels Krieg gegen die Hamas in Gaza, denn Bassal gehört zu den meistzitierten Personen aus dem Küstenstreifen. Sollte er Mitglied der Hamas sein, wäre die Folge ein weltweiter Medienskandal, der einmal mehr die Frage aufwirft, wie glaubwürdig die Informationen aus dem Gazastreifen tatsächlich sind.
Die israelischen Streitkräfte machten u.a. diese Liste öffentlich, die belegen soll, dass Basssal ein aktives Mitglied der islamistischen Hamas ist
Erst vor wenigen Tagen berichtete etwa die „Tagesschau“ auf ihrer Internetseite über Schüsse, die bei der Verteilung von Nahrungsmitteln in Gaza abgegeben wurden. Obwohl Israels Militär erklärte, dass die Soldaten nicht auf die Menschen geschossen haben, gab der vermeintliche Zivilschutz-Sprecher dem jüdischen Staat die Schuld. Auf „tagesschau.de“ heißt es: „Der Sprecher der Behörde, Mahmud Bassal, sagte der Nachrichtenagentur AFP, es habe Schüsse gegeben ‚aus israelischen Fahrzeugen auf Tausende Menschen, die auf dem Weg in das US-Hilfszentrum im Westen von Rafah‘ gewesen seien.“
Auch zahlreiche andere deutsche und internationale Medien berufen sich in Berichten immer wieder auf Aussagen von Bassal, der offenbar die gesamte Zeit über im Auftrag der Hamas kommunizierte.
Am 7. Oktober 2023 überfiel die Hamas Israel, ermordete mehr als 1100 Menschen und verschleppte etwa 250 Geiseln nach Gaza. Daraufhin begann Israel den Krieg gegen die Hamas. Bei Kämpfen im Gazastreifen wurden mehr als 50.000 Menschen getötet. Israel steht in der Kritik, die Bevölkerung zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen. So sei die humanitäre Lage in Gaza teils katastrophal. Die Hamas weigert sich bis heute, die verbliebenen Geiseln freizulassen und die Waffen niederzulegen.
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