US aerial tankers headed to Middle East
Israel macht Exil-Iranern Mut – „Steht an der Seite unseres Volkes“ | Politik
16.06.2025 - Pazartesi 13:33
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Berlin – Viele fragen sich: Warum jubeln so viele Menschen aus der iranischen Diaspora, wenn Israel gezielt Mullahs und Militäreinrichtungen der Islamischen Republik angreift?
Die Antwort ist einfach – und zugleich bitter: Weil die Geiseln dieses Regimes nicht nur im Iran, sondern auch im Exil leben – entrechtet, verfolgt, verbannt. So wie Maria Shirafkan (47) aus Aachen, die 1988 gegen Ende des Ersten Golfkriegs mit ihren Eltern nach Deutschland flüchtete: „Mein Vater diente in der iranischen Marine. Bis er für sich sagte: Für diese Mullahs kann ich das nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren!“
▶︎Seit 45 Jahren unterdrückt das Regime das iranische Volk mit eiserner Faust: mit Folter, Vergewaltigungen, Hinrichtungen, Frauenverachtung, religiösem Fanatismus und Korruption. Wer demonstriert, wird erschossen. Wer widerspricht, verschwindet. Wer hofft, verzweifelt.
Millionen Iraner mussten ihre Heimat für immer verlassen, weil sie verfolgt wurden. Viele durften nie zurückkehren. Sie konnten sich nicht von sterbenden Angehörigen verabschieden, nicht an Beerdigungen teilnehmen, nicht einmal die Gräber ihrer Liebsten besuchen. Auch sie sind Opfer dieses Regimes – im Exil, auf ewig entwurzelt.
Der Westen blieb taub für Warnungen
Teils sehen sie mit Sorge, was sich auch in Deutschland so zusammengebraut hat. Maral S. ist in Köln aufgewachsen, sagt: „Diese Allianz aus deutschen, radikalen Linken und Islamisten beunruhigt mich.“ Auch die islamische Revolution habe als Kooperation aus Kommunisten und Islamisten begonnen, ehe letztere die kommunistischen Akteure kaltgestellt hätten.
Exil-Iraner Rusbeh Salmani (42) hofft auf ein Ende des Terrors durch das Mullah-Regime
Die Iran-Diaspora hat in den vergangenen Jahrzehnten alles versucht: Briefe, Proteste, Gespräche mit westlichen Politikern. Immer wieder haben wir gewarnt, dass das Regime in Teheran nicht nur sein eigenes Volk, sondern auch Europa, die USA und den gesamten Westen bedroht – mit Terroranschlägen, Spionage und Cyberkrieg.
▶︎Doch der Westen blieb taub, setzte auf Beschwichtigung und Geschäfte. Solange, bis selbst westliche Staatsbürger verschleppt und ermordet wurden.
Der einzige Staat, der sich konsequent an die Seite des iranischen Volkes und der Demokratie im Iran gestellt hat, war Israel. Wenn Israel heute gezielt gegen die Machtzentren dieses Regimes vorgeht – gegen Revolutionsgarden, Waffenlager, Raketendepots, dann trifft es nicht das iranische Volk, sondern seine Unterdrücker. Es sind nicht Wohnhäuser in Isfahan oder Schulen in Shiraz, die in Flammen aufgehen – es sind Hauptquartiere der Gewalt, Kommandozentralen der Terrorplanung, Bunker der Angst.
Israel antwortet und verteidigt
Viele Exil-Iraner sehen in diesen Angriffen nicht Krieg, sondern Hoffnung: Hoffnung auf ein Ende des Terrors. Hoffnung auf eine freie Zukunft für ihre Familien, die noch immer unter der Gewalt der Ayatollahs leben. Und auch für sich selbst.
Für Rusbeh Salmani (42) aus Hamburg ist klar: „Wenn das Regime weg ist, werde ich sofort in den Iran ziehen. Ich bin Patriot, liebe mein Land.“ Ihm ist wichtig, zu betonen: „Juden und Iraner waren immer Freunde.“ Deshalb träumt er davon, als Reiseführer israelische (und andere) Touristengruppen durch die Heimat seiner Familie zu führen.
Die Wahrheit ist: Die Mullahs haben den Krieg längst begonnen – nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen ihr eigenes Volk. Israel antwortet und verteidigt. Die Welt schaut zu. Und wir – wir sagen: Danke.
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