[ad_1]
Mal eben so für ein Golf-Wochenende nach Schottland fliegen – diesen Luxus gönnt sich US-Präsident Donald Trump (79): Der Milliardär, der auf der britischen Insel in einige Golf-Anlagen investiert hat, wird noch Freitagabend im Norden der britischen Insel erwartet.
Zwar will er am Montag auch Premierminister Keir Starmer (62) zu politischen Gesprächen treffen. Vor allem aber will er ein neues Golf-Resort einweihen und ganz entspannt den Schläger schwingen. Auch wenn die Wetteraussichten – Regen, 18 Grad – eher trüb sind.
Blick auf das Clubhaus auf dem Trump-Golfplatz in Turnberry: Hier wird der US-Präsident am Wochenende erwartet
Trump hat eine tiefe, persönliche Verbindung zu Schottland: Seine Mutter Mary Anne MacLeod wurde 1912 im schottischen Stornoway („ernsthaftes Schottland“, wie er einmal scherzte) geboren. 1936 ehelichte sie dann in New York Fred Trump, den Sohn deutscher Einwanderer.
Ein altes Foto von Donald Trump mit seiner Mutter Mary Anne MacLeod Trump bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung
Schotten können Trump nicht leiden
Eine warme Willkommensparty erwartet Trump im Heimatland seiner Mutter aber nicht: Es werden bei der Visite zahlreiche Proteste erwartet. Der Sicherheitsaufwand ist gewaltig. Trump ist in Schottland – wie im Rest Europas generell – deutlich unbeliebter als in den USA. Laut einer „Ipsos“-Umfrage vom Februar lehnen ihn 71 Prozent der Schotten ab.
Vor allem Debatten um seine zwei schottischen Golf-Resorts kratzten am Image. 2006 entschloss sich Trump, nahe Aberdeen – entlang eines idyllischen Küstenstrichs mit malerischen Sanddünen – eine Golfanlage samt Hotel zu errichten. Die Regierung unterstützte das Projekt. Doch Anwohner gingen auf die Barrikaden.
Lachsfischer Michael Forbes (73) wurde zur Ikone der Protestierenden, als er Trumps 690.000-Dollar-Angebot für den Kauf seiner Farm ablehnte.
Die Polizei bereitet sich auf Trumps Ankunft in Turnberry vor: Seit Tagen gibt es Polizeistreifen rund um den Golfplatz
Die Zufahrtsstraßen wurden für den mächtigsten Mann der Welt abgeriegelt
Auch der Uferbereich wird von Polizisten abgeschirmt
Der Golfplatz wurde 2012 eröffnet. Exorbitant teure Pläne für 500 Gäste-Cottages und ein 450-Zimmer-Hotel wurden jedoch nie verwirklicht. Trump kämpfte stattdessen vehement gegen einen gut sichtbaren „Windpark“ vor der Küste.
Kurios: Dort soll Trumps Abneigung gegen Windenergie entstanden sein. Er kanzelte die „Verschandelung Schottlands“ ab.
Trump benennt Golfplatz nach seiner Mutter
Die Visite beginnt am Golfplatz in Turnberry – einer 2014 gekauften Anlage (mit weit weniger Gegenwind seitens der Einheimischen). Montag geht es dann weiter nach Aberdeen. Dort soll Trump den nach seiner Mutter benannten neuen „MacLeod Course“ offiziell einweihen.
Trump will auch Schottlands linksgerichteten Regierungschef, „First Minister“ John Swinney (61), treffen, der im Vorjahr Trumps Wahlkampfgegnerin Kamala Harris (60) unterstützt hatte. Es könnte frostig werden.
US-Präsident Donald Trump (r.) erhält von Briten-Premier Keir Starmer eine Einladung des britischen Königs Charles III.
Politisch bedeutend wird der geplante Gedankenaustausch erst mit dem zum Wochenbeginn aus London einfliegenden Starmer. Der britische Premier wird von Trump geschätzt: „Ich mag ihn wirklich sehr“, sagte er einmal, „obwohl er ein Liberaler ist!“
Nach einem erfolgreichen Handelsdeal will Starmer nun auch Zoll-Ausnahmen für Stahlexporte in die USA aushandeln. Trump könnte ihm dabei schon zum zweiten Mal entgegenkommen, während er die EU seit Wochen zappeln lässt.
Eine gemeinsame Golfrunde ist hingegen eher unwahrscheinlich: Starmer liebt Fußball, ist überzeugter Fan des FC Arsenal – mit Golf kann der Chef der britischen Arbeiterpartei rein gar nichts anfangen. Sogar die Ehrenmitgliedschaft im Golfklub ganz in der Nähe seiner Residenz in Chequers hat Starmer dankend abgelehnt.
[ad_2]
Apsny News


Jan Philipp Burgard berichtet aus Israel – „Der große Gewinner steht jetzt schon fest“
Ballon d’Or: Der süßeste Moment beim Triumph von Harry Kane | Sport
Friedrich Merz: Orchideen-Ehrung in Singapur, Wirtschaftsdeals im Fokus | Politik
Ballon d‘Or: Riesige Kane-Panne auf offizieller Seite! | Sport
Weniger Steckdosen, dünnere Decken: Bundesregierung will mit weniger Extras bauen | Politik
BVB in der Einzelkritik: Top-Noten für Guirassy & Beier | Sport
Frankreich: Macron-Patzer am Wut-Samstag empört Franzosen | Politik