Liebich: J.K. Rowling kritisiert Frauen-Knast für Neonazi | Politik

29.08.2025 - Cuma 16:19

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Halle/Chemnitz/London – Die britische „Harry Potter“-Autorin Joan K. Rowling (60) hat sich mit scharfen Worten zum Fall Marla-Svenja Liebich (54) geäußert – und damit eine ohnehin hitzige Debatte weiter angeheizt.

► Auf X kommentierte Rowling (über 600 Millionen verkaufte Bücher) einen Artikel der britischen „Times“ über den bevorstehenden Haftantritt von Liebich in einer Frauen-JVA: „Die Botschaft an alle Mädchen: Ihr seid ein Kostüm, das jeder Mann anziehen kann. Sobald er es trägt, kann er euch eure Rechte nehmen.“

Seit Jahren ist Rowling eine prominente Kritikerin der Trans-Ideologie und warnt, dass Schutzräume wie Gefängnisse, Zufluchtsheime oder Sportstätten durch Selbstidentifikation ausgehöhlt werden.

Schnauzbart, Lippenstift und Hut. Trans-Neonazi Marla-Svenja Liebich wurde zum Haftantritt in eine JVA für Frauen geladen

Schnauzbart, Lippenstift und Hut. Trans-Neonazi Marla-Svenja Liebich wurde zum Haftantritt in eine JVA für Frauen geladen

Foto: Sebastian Willnow/dpa<!-->

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Ihr Post nimmt Bezug auf die aktuelle Debatte um Trans-Neonazi Liebich. Sie wurde als Sven Liebich wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Nachdem alle Revisionsverfahren keinen Erfolg hatten und klar war, dass ein Haftantritt unvermeidlich ist, nutzte Liebich das von der Ampel verabschiedete Selbstbestimmungsgesetz und ließ Namen und Geschlechtseintrag ändern.

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Die Staatsanwaltschaft Halle (Sachsen-Anhalt) lud sie daraufhin zum Haftantritt in die Frauen-JVA Chemnitz (Sachsen). Ob Liebich, die in Sachsen lebt, dort tatsächlich untergebracht wird, entscheidet die Justizvollzugsanstalt am Freitag nach einem Aufnahmegespräch.

Liebich hatte sich in der Vergangenheit mehrfach queer- und transfeindlich geäußert. Kritiker vermuten deshalb, sie wolle mit dem Geschlechtseintrag das neue Selbstbestimmungsgesetz ins Lächerliche ziehen und sich vor der Haftstrafe drücken.

[-->► Die Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch (35, SPD), sagte jetzt im „Spiegel“: „Rechten Stimmungsmachern sollte man nicht auf den Leim gehen. Wir sind gut beraten, solche extremen Einzelfälle nicht zum Maßstab unseres Handelns zu machen.“

Die SPD lehnt eine jetzt von vielen CDU-Politikern geforderte Änderung des Gesetzes ab und verweist auf den Koalitionsvertrag. Dort ist lediglich eine Evaluierung für 2026 vorgesehen.

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