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1. FC Köln: Durchbruch im Geißbockheim-Zoff? Was Kölns OB-Wahl für den FC bedeutet | Sport
29.09.2025 - Pazartesi 09:28
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Seit 13 Jahren kämpft der 1. FC Köln vergeblich um den dringend nötigen Ausbau der wohl bekanntesten Bundesliga-Trainingsanlage am Geißbockheim. Gelingt jetzt endlich der Durchbruch?
Das Mega-Wahl-Wochenende am Rhein zumindest mischt die Karten im Dauer-Zoff zwischen Politik, Stadt und Verein innerhalb von 48 Stunden neu. Bereits am Samstag wurden die verantwortlichen Bosse beim FC durch die Vorstandswahlen ausgetauscht und mit Jörn Stobbe (59) ein neuer Präsident gewählt. Am Sonntag entschied schließlich auch der SPD-Kandidat Torsten Burmester (62) die Stadtwahlen für sich und ist neuer Oberbürgermeister in Köln.
Der Durchbruch im Geißbockheim-Zoff? Das bedeutet die OB-Wahl für den FC!
Fakt ist: Der Stichwahl-Sieg des Sportfunktionärs Burmester gegen die Grünen-Kandidatin Berivan Aymaz (53) ist auch ein Sieg für den 1. FC Köln und den Verantwortlichen dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein.
Beim Verein hatte man nicht umsonst zuletzt zur Burmester-Wahl aufgerufen. Der SPD-Mann war von Anfang an der einzige OB-Kandidat, der dem FC immer seine Unterstützung versprochen und sich für die Ausbau-Pläne ausgesprochen hatte.
Torsten Burmester (62) ist neuer Oberbürgermeister von Köln
Wie sehen die FC-Pläne aus? Der Bundesligist saniert seit Jahren seine Uralt-Anlage im Grüngürtel. Die platzt inzwischen aber längst aus allen Nähten. Um Platz für Profis, Nachwuchs und Frauenteams zu haben und im bundesweiten Wettbewerb nicht abgehängt zu werden, will der FC sowohl ein neues Nachwuchsleistungszentrum bauen, als auch drei Kunstrasenplätze und vier Kleinfeld-Flächen im Kölner Grüngürtel.
Das Problem: Ex-OB Henriette Reker (68/2015-2025 im Amt) war unabhängig von allen Rats-Zusammensetzungen der Stadt eine erklärte Gegnerin der FC-Pläne. Der Verein kam weder vor Gericht weiter, noch in jahrelangen Gesprächen mit Stadt und Politik. Vor der Wahl jetzt erhöhte der Klub schließlich den Druck und mobilisierte hunderte Fans und Mitglieder, die vor dem Rathaus protestierten.
FC-Boss Türoff: „Eine sehr gute Nachricht für den FC!“
Jetzt der Wachwechsel! FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (49) sagt zur OB-Wahl: „Wir gratulieren Torsten Burmester zum Sieg in der Nachspielzeit, das wird dem Sport in Köln und auch unserem Effzeh sehr guttun.“
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Türoff weiter: „Torsten Burmester steht für den Sport, es ist eine sehr gute Nachricht für den FC, dass er jetzt unser OB in Köln ist. Er wird es zu einer seiner Prioritäten machen, die langjährige Blockade, um dringend benötigte Fußballplätze aufzulösen. Die SPD stand immer zu den damals vom Rat beschlossenen Plänen der Erweiterung am Geißbockheim, von Burmester als OB erwarten wir seinen vollen Einsatz für zeitnahe Lösungen.“
Eine Hürde bleibt aber in jedem Fall: die Zusammensetzung des Kölner Stadtrats. Die wechselnden Mehrheitsverhältnisse dort hatten Kölns Ausbau-Pläne zuletzt schließlich massiv behindert und den Zoff am Ende überhaupt erst eskalieren lassen.
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