Trump empfängt Selenskyj zum „Tomahawk-Gipfel“ im Weißen Haus | Politik

17.10.2025 - Cuma 20:18

[ad_1]

Washington – Zum dritten Mal in diesem Jahr wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitagabend zu Gast im Weißen Haus sein. Die Welt wartet vor dem erneuten Treffen mit dem US-Präsidenten gespannt: In welche Richtung wird das Trump-Pendel dieses Mal ausschlagen?

Zentrale Frage vor dem Treffen, das für 13 Uhr (Ortszeit, 19 Uhr MESZ) angesetzt wurde: die mögliche Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an die Ukraine. Nachdem Trump die Lieferung erst kürzlich als Druckmittel verwendet hatte, um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen, deutete er jetzt einen möglichen Rückzieher an – ausgerechnet nach einem erneuten Telefonat mit Kreml-Kriegstreiber Wladimir Putin (73). Er verwies darauf, dass die USA die „zerstörerischen Waffen“ selbst benötige und die Bestände „niedrig“ seien.

Hat Putin seinem Gegenüber am Telefon etwa die Lieferung wieder ausgeredet? Klar ist: Der Kreml fürchtet eine weitere Beteiligung der USA, könnte Kiew doch den Krieg tiefer nach Russland tragen – mit Tomahawk-Raketen sogar bis nach Moskau.

Trump wie auch in Nahost als Friedensstifter?

Ein anderer möglicher Grund für einen Raketen-Rückzieher: Trump will den Schwung seines Nahost-Erfolges mitnehmen und in einem neuen Anlauf den festgefahrenen Ukraine-Krieg beenden. Wird er auch zwischen der Ukraine und Russland zum Friedensstifter?

Am Donnerstag (Ortszeit) hatte Trump mit Putin telefoniert: Ein neues, noch undatiertes Gipfeltreffen in Budapest (Ungarn) wurde vereinbart. Und das bloß wenige Stunden vor der wahrscheinlich bisher wichtigsten Visite von Selenskyj im Oval Office.

US-Präsident Donald Trump (r) reicht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin während einer gemeinsamen Pressekonferenz auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska die Hand

August 2025: US-Präsident Donald Trump (r.) reicht Wladimir Putin während einer gemeinsamen Pressekonferenz auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska die Hand

Foto: Jae C. Hong/AP/dpa

Trumps Ukraine-Slalom

Es bahnen sich neue Paukenschläge in Trumps bisherigem Ukraine-Zickzack-Kurs an.

► Zuerst hofierte er Putin und erteilte Selenskyj am 28. Februar im Oval Office eine denkwürdige Abfuhr, die sogar mit dem Rausschmiss des ukrainischen Präsidenten endete.

► Dann aber wandte er sich – auch nach dem enttäuschenden Gipfel in Alaska (16. August) – von Putin ab und mutmaßte, Kiew könne den Krieg gegen den „Papiertiger Russland“ mit US-Hilfe sogar gewinnen.

► Der nach dem Putin-Telefonat angekündigte Budapest-Gipfel könnte nun einen neuen Schwenk bedeuten, so erste US-Medienreaktionen. Trump nannte das Telefonat „produktiv“, mobilisierte Außenminister Marco Rubio (54) für detailliertere Verhandlungen.

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.