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Dresdner Eislöwen: Wer für den DEL-Angriff gehen und bleiben soll | Sport


Vom Abstiegs- zum Aufstiegskandidat! Die Dresdner Eislöwen wollen ihren Kader über den Sommer generalüberholen. Erste Entscheidungen stehen fest – und weitere kündigen sich an…

Wie der DEL2-Klub bekannt gab, wird man sich von zehn Spielern trennen. Justin Florek, Adam Kiedewicz, Nils Elten, Fabian Belendir, Lukas Mannes, Garret Pruden, Maxim Rausch, Nick Neufeld, Sebastian Scherer und Tom Knobloch wurden verabschiedet.

Die vergangene Schrottsaison hatte gezeigt, dass sie ersetzbar sind. Erst in den Playdowns wurde unter viel Nervenaufwand der Klassenerhalt gerettet. „Es wird einen Umbruch geben“, hatte Trainer Niklas Sundblad (51) danach angekündigt.

Verlängert hat Dresden dagegen mit Niklas Postel (26). Der Stürmer wurde unter dem neuen schwedischen Chefcoach zum Vize-Kapitän.

Damit haben nun neben ihm mit Janick Schwendener, Vincent Hessler, Arne Uplegger, David Suvanto, Matthias Pischoff, Matej Mrazek, Ricardo Hendreschke, Mitch Wahl, Travis Turnbull, Johan Porsberger, Yannick Drews, Tomas Andres, Jussi Petersen und Tomas Sykora gesamt 15 Spieler Verträge für die neue Spielzeit.

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Quelle: Twitter, Instagram @RaoulKorner

Diese werden aber wohl nicht alle erfüllt. Heißt: Das Aussortieren geht in die nächste Runde.

Sportchef Matthias Roos (43): „Wenn in einer Saison so viel schiefgeht, wird mit jedem Spieler gesprochen, ob es Sinn macht, den Weg weiterzugehen.“ Hauptkandidaten für eine Trennung: Schweden-Verteidiger David Suvanto (29) und Goalie Janick Schwendener (31).

Denn als Kontingentspieler werden künftig wieder mehr Kraftbolzen gesucht, die oft eher einen nordamerikanischen Hintergrund haben als aus dem technisch fokussierten Skandinavien.

Bei Suvanto hängt es deshalb davon ab, ob er in der neuen Saison einen deutschen Pass hat. Roos sagt: „David ist im August fünf Jahre in Deutschland, mal schauen, wie gut er Deutsch spricht.“ Der obligatorische Sprachtest für die Einbürgerung kann über seine Eislöwen-Zukunft entscheiden.

Janick Schwendener wurde hingegen schon im Laufe letzter Saison Danny aus den Birken (39) vor die Nase gesetzt. Der deutsche Vize-Olympia-Sieger von 2018 wurde zum Faustpfand im Abstiegskampf.

Danny aus den Birken soll in Dresden bleiben

Danny aus den Birken soll in Dresden bleiben

Foto: Steffen Manig

Finanzchef Maik Walsdorf: „Wenn er weiter spielen will und sich das in Dresden vorstellen kann, werden wir an unsere finanzielle Schmerzgrenze gehen, weil er der Mannschaft Erfahrung und Routine mitgibt.“ In der Vergangenheit dürfte ein Torwart wie er 160.000 bis 170.000 Euro Netto-Jahresgehalt in der DEL verdient haben, das kann und wird Dresden so nicht bieten können.

Außerdem hat die Verlängerung mit Bruno Riedl (21) Priorität. Das Verteidiger-Talent war der Gewinner der Katastrophensaison, könnte ein Gesicht der Zukunft werden. Die will Dresden in der DEL erleben…


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