Fortuna Düsseldorf: Schreck um Jamil Siebert bei Geheim-Test! | Sport

14.11.2024 - Perşembe 17:02

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Das darf nicht wahr sein!

Am Donnerstag feierte Jamil Siebert (22) ein halbes Jahr nach seinem Sehnen-Abriss im Oberschenkel sein lang ersehntes Comeback bei Fortuna Düsseldorf. Doch das ging beinahe richtig tragisch in die Hose - und das nicht nur für ihn.

Siebert-Schreck bei Geheim-Test!

Der U21-Nationalspieler spielte gegen Belgien-Tabellenführer Genk in der Dreierkette rechts neben Marcel Sobottka (30) und Jordy de Wijs (29). Es war sein erster Profi-Einsatz seit dem 32. Spieltag der letzten Saison, der langen Verletzungspause und drei Spielen für die U23. Vor dem Genk-Spiel hatte Siebert noch betont, wie heiß er auf seine Rückkehr ist. Und so spielte er auch, verteidigte mutig nach vorne, grätschte und kämpfte - doch dann drohte der Super-GAU.

Denn: Nach etwas mehr als einer halben Stunde war das Comeback schon wieder vorbei. Siebert versuchte, auf der Seitenlinie einen Ball zu spielen und verdrehte sich dabei das linke Knie. Das Eigengewächs (seit 14 Jahren im Klub) ging zu Boden, wurde von den Physios behandelt, die Trainer Daniel Thioune (50) sofort anzeigten, dass er auswechseln muss.

Was für eine unglaubliche Tragik - und das nächste Kapitel des unfassbaren Seuchen-Jahres von Siebert? Im Winter-Trainingslager im Januar zog sich die Edel-Grätsche ebenfalls in einem Testspiel einen Innenbandriss im Knie zu und fiel über zwei Monate aus. Dann das halbe Jahr Pause, während der er auf der Tribüne das Relegations-Desaster gegen Bochum ansehen musste. Nur vom 8. März bis 3. Mai konnte Siebert in diesem Jahr in der 2. Liga spielen (7 Einsätze), wollte das Jahr wenigstens gut zuende bringen - doch nun drohte der nächste Ausfall.

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Quelle: BILD/ Instagram @dilettaleotta

Doch dann gab es einige Stunden nach der Partie in Genk die gute Nachricht. Bei der MRT-Untersuchung in Düsseldorf, zu der Siebert gereist war, während seine Kollegen noch weiterspielten, kam heraus: keine strukturelle Verletzung! Siebert wird also offenbar nicht ausfallen, hatte diesmal endlich Glück im Unglück.

Das ist bei einem anderen Fortuna-Star nur schwer vorstellbar. Denn nach ungefähr 70 Minuten musste Thioune den nächsten Verletzten auswechseln: Giovanni Haag (24). Der französische Nationalspieler ging nach einem Zweikampf zu Boden, schrie auf und griff sich an sein rechtes Sprunggelenk, musste dann mit großen Schmerzen vom Platz.

Fortunas Belgien-Trip wurde von Verletzungen überschattet - und hatte nicht nur wegen der Siebert-Diagnose ein versöhnliches Ende. Nach 0:2-Rückstand gab es dank der Tore von Shinta Appelkamp (24) und Danny Schmidt (21) noch ein 2:2-Remis.

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