boykotte – Apsny News https://apsnynews.com Wed, 01 Oct 2025 13:48:52 +0000 tr hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.10 https://apsnynews.com/wp-content/uploads/2025/12/cropped-cropped_A_Favicon-3-32x32.png boykotte – Apsny News https://apsnynews.com 32 32 Israel soll Logo von Ausrüster Reebok auf den Trikots entfernen | Sport https://apsnynews.com/israel-soll-logo-von-ausruster-reebok-auf-den-trikots-entfernen-sport/ https://apsnynews.com/israel-soll-logo-von-ausruster-reebok-auf-den-trikots-entfernen-sport/#respond Wed, 01 Oct 2025 13:48:52 +0000 https://apsnynews.com/israel-soll-logo-von-ausruster-reebok-auf-den-trikots-entfernen-sport/ [ad_1]

Der US-Sportartikelhersteller Reebok hat die israelische Fußball-Nationalmannschaft aufgefordert, das Logo des Unternehmens nicht mehr auf den Trikots zu zeigen. Das berichtet die israelische Nachrichtenseite Haaretz.

Der Verband teilte dazu mit: „Wir bedauern, dass die internationale Firma Reebok offenbar beschlossen hat, sich peinlichen, völlig irrelevanten Boykottdrohungen zu beugen.“ Reebok äußerte sich bislang nicht zu den Berichten.

Die israelische Nationalmannschaft beim WM-Qualispiel im September gegen Italien

Die israelische Nationalmannschaft beim WM-Qualifikationsspiel im September gegen Italien

Foto: Bernadett Szabo/REUTERS

Es heißt, Reebok habe die Aufforderung nach Boykottdrohungen durch die BDS-Bewegung ausgesprochen. BDS steht für „Boykott, Desinvestition und Sanktionen“. Dies richtet sich unter anderem gegen Waren aus Israel sowie die Zusammenarbeit in Kultur, Sport und Wissenschaft.

Der Bundestag hatte die BDS-Bewegung in einem Beschluss vom 17. Mai 2019 als Ganzes und auch deren Kampagne als antisemitisch verurteilt. Der Verfassungsschutz stufte BDS 2024 als extremistischen Verdachtsfall ein.

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Boykott-Aufrufe: Die Welt stellt sich gegen Musk und Trump | Politik https://apsnynews.com/boykott-aufrufe-die-welt-stellt-sich-gegen-musk-und-trump-politik/ https://apsnynews.com/boykott-aufrufe-die-welt-stellt-sich-gegen-musk-und-trump-politik/#respond Sun, 30 Mar 2025 12:12:36 +0000 https://apsnynews.com/boykott-aufrufe-die-welt-stellt-sich-gegen-musk-und-trump-politik/ [ad_1]

Plötzlich heißt der Kaffee Canadiano statt Americano und in Frankreich rufen Menschen zu „Le Boycott“ auf: Weltweit regt sich Widerstand gegen US-Präsident Donald Trump und seine Politik, auch Tesla-Boss Elon Musk muss ordentlich einstecken.

Insbesondere in Ländern, die Trump direkt verbal angegriffen oder mit Strafzöllen belegt hat, regt sich eine Boykott-Bewegung.

Laut einer am 4. März veröffentlichten Yougov-Umfrage gibt es derzeit kein Land in Europa, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung eine positive Einstellung zu den USA hat.

Eine der am stärksten betroffenen amerikanischen Marken im Ausland dürfte Elektroautobauer Tesla sein, dessen Chef Elon Musk seit Wochen Ziel von Protesten ist.

In Deutschland gingen die Verkäufe von Tesla-Fahrzeugen im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent zurück, wie der Verband der Automobilindustrie mitteilte. Gleichzeitig wird die Wut auf Elon Musk immer größer.

Demonstranten protestieren gegen die Initiativen von Tesla-Chef Elon Musk während einer landesweiten „Tesla Takedown“-Kundgebung vor einem Autohaus in Kalifornien

Demonstranten protestieren gegen die Initiativen von Tesla-Chef Elon Musk während einer landesweiten „Tesla Takedown“-Kundgebung vor einem Autohaus in Kalifornien

Foto: MARIO TAMA/Getty Images via AFP

Dänemark ist besonders schlecht auf Trump zu sprechen

Am stärksten verschlechterte sich die Stimmung gegenüber den USA in Dänemark, wo großer Ärger über Trumps Pläne, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, herrscht.

▶︎ In einer dänischen Boykott-USA-Gruppe (Boykot varer fra USA) auf Facebook, die 92.000 Mitglieder hat, tauschen sich Nutzer darüber aus, was sie boykottieren wollen und welche Optionen zu den Produkten es gibt.

Die Boykott-Aufrufe betreffen auch das Digitale: Immer mehr Menschen kündigen ihre Abonnements bei Streamingdiensten wie Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video.

Die Salling Group, die in Dänemark die Lebensmittelketten Bilka, føtex und Netto betreibt, hat damit begonnen, europäische Waren auf den Preisschildern zusätzlich mit einem Stern zu kennzeichnen – dies sei ein großer Kundenwunsch gewesen, so Salling-Chef Anders Hagh.

Die dänische Salling Group kennzeichnet in ihren Lebensmittelläden europäische Produkte mit einem schwarzen Stern

Die dänische Salling Group kennzeichnet in ihren Lebensmittelläden europäische Produkte mit einem schwarzen Stern

Foto: EPA

▶︎ Aber auch in Kanada – ebenfalls auf der „Wunschliste“ von Donald Trump vertreten – sehen sich Kunden nach Produkten um, die nicht aus den USA stammen.

Die größte kanadische Supermarktkette Loblaw kennzeichnet Produkte mit einem T (für „tariff“), wenn sie oder deren Inhalte aus den USA stammen, von kanadischen Gegenzöllen betroffen und somit teurer sind.

In den kanadischen Supermärkten des Unternehmens Loblaw werden Produkte, die mit US-Strafzöllen belegt sind mit einem T gekennzeichnet

In den kanadischen Supermärkten des Unternehmens Loblaw werden US-Produkte, die von kanadischen Gegenzöllen belegt sind, mit einem T gekennzeichnet

Foto: LinkedIn

Canadiano statt Americano

In ganz Kanada haben zudem Cafés aus Protest den Namen „Americano“ für einen schwarzen Kaffee gegen „Canadiano“ ausgetauscht.

Canadiano statt Americano: kanadische Cafés haben den beliebten schwarzen Kaffee aus Protest umbenannt

Canadiano statt Americano: kanadische Cafés haben den beliebten schwarzen Kaffee aus Protest umbenannt

Foto: JORGE UZON/AFP

▶︎ Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt gab bekannt, dass er in Kanada zukünftig Schokolade aus europäischer statt aus US-amerikanischer Produktion verkauft.

▶︎ In einer schwedischen Facebook-Gruppe mit mehr 80.000 Mitgliedern (Bojkotta varor från USA) bitten die Nutzer um Tipps zum Kauf nicht-amerikanischer Laptops, Hundefutter und Zahnpasta.

Etwa 70 Prozent der Schweden erwägen, amerikanische Produkte aus politischem Protest nicht zu kaufen (Verian-Umfrage für den staatlichen schwedischen Fernsehsender SVT).

Elon Musk: Das kleben jetzt viele auf den Tesla

Quelle: https://www.gulte.com/ Storyblocks/ GettyImages

▶︎ „Le Boycott“: Mitglieder einer französischen Gruppe loben derweil europäische Waschmittel und Smartphone-Apps und diskutieren darüber, was die beste Alternative zu amerikanischem Bourbon ist.

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Olympia-Boykott 1984: So reagierten die betrogenen DDR-Sportler | Sport https://apsnynews.com/olympia-boykott-1984-so-reagierten-die-betrogenen-ddr-sportler-sport/ https://apsnynews.com/olympia-boykott-1984-so-reagierten-die-betrogenen-ddr-sportler-sport/#respond Fri, 10 May 2024 04:58:58 +0000 https://apsnynews.com/olympia-boykott-1984-so-reagierten-die-betrogenen-ddr-sportler-sport/ [ad_1]

Es war die wohl dunkelste Stunde des DDR-Sports!

Am Freitag vor 40 Jahren gab das Nationale Olympische Komitee (NOK) den Boykott der Olympischen Spiele in Los Angeles bekannt, folgte damit dem großen Bruder UdSSR, der sich für den West-Boykott der Spiele von Moskau 1980 revanchierte.

Sie war DER Hingucker bei der MetGalaBasketball-Megatalent Angel Reese

Quelle: Bild

Viele DDR-Stars wurden so ihrer Gold-Chancen beraubt. Rad-Sprinter Lutz Heßlich (65) zu BILD: „Die schwärzeste Stunde in meinem Leben. Ich wurde um Gold betrogen.“ Weitsprung-Star Heike Drechsler (59): „Ein Schock-Moment. Mir wurde das Gold gestohlen.“ Sprinterin Marlies Göhr (66): „Ich bin sofort aus der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft ausgetreten, habe den Ausweis verbrannt.“

Begründung des NOK: „Die ständige politische Einmischung der USA-Administration in die Vorbereitung der Olympischen Spiele und die wiederholten Verletzungen der Olympischen Charta seitens der Organisatoren schufen seit langem ernsthafte Gefahren für die Teilnahme unserer Sportler an den Wettkämpfen unter gleichen, ehrlichen und fairen sportlichen Bedingungen.“

Heßlich: „Wir waren 1983 in Amerika. Wir waren sicher.“ Auch die Leichtathleten waren ein Jahr vor den Spielen zu einem Länderkampf in Los Angeles. Göhr: „Ich schlug Evelyn Ashford, damals der Superstar. Da ließen sie die Siegerehrung ausfallen.“

Das SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ zitierte Heßlich, der heute seinen eigenen Rad-Laden in Cottbus betreibt, am 12. Mai 1984: „Durch die Nichteinhaltung der Olympischen Charta durch die USA werden viele Sportler um die Olympiateilnahme und um einen eventuellen Olympiasieg gebracht.“

Lutz Heßlich aus Cottbus war von 1983 bis 1985 ungeschlagen

Lutz Heßlich aus Cottbus war von 1983 bis 1985 ungeschlagen

Foto: picture alliance / Augenklick/Roth

Heßlich heute: „Eine blanke Lüge! Alles frei erfunden. Ich beschwerte mich bis zum Bezirkssekretär. Der sagte, ich könne das Zitat richtigstellen, aber dann wäre meine Karriere beendet. Doch ich wollte nach 1980 nochmal Olympiasieger werden.“ Schaffte er 1988.

Wie erfuhr das Trio von dem Boykott? Der Rad-Star war gerade bei einem Wettkampf in Tiflis. „Die Amerikaner haben es uns dort erzählt, aber ich konnte es nicht glauben. Ich bin dann erstmal schnell Weltrekord über 200 Meter fliegend gefahren und gewann den Sprint vor Michael Hübner.“

Heike Daute jubelt über ihren Wutsprung von 7,29 m, der drei Tage nach der Boykott-Erklärung DDR-Rekord bedeutete

Heike Daute jubelt über ihren Wutsprung von 7,29 m, der drei Tage nach der Boykott-Erklärung DDR-Rekord bedeutete

Foto: picture-alliance / dpa

Auch der war aus der DDR. Was war mit dem späteren LA-Olympiasieger Mark Gorski (64)? Der wurde nur Dritter. Heßlich: „Ich war 1983 bis 1985 ungeschlagen. Ich wurde um Gold betrogen, ganz klar. Ich war klar besser als der Amerikaner.“

Drechsler und Göhr waren in Jena, wo sie sich auf einen Wettkampf am folgenden Wochenende vorbereiteten. „Der Klub-Vorsitzende sagte es uns beim Training“, so Drechsler, die damals noch ihren Mädchennamen Daute trug. „Die Verantwortlichen wussten es lange vorher und haben uns Athleten an der Nase herumgeführt. Schon im Februar kam ein Funktionär und sagte, dass wir boykottieren, weil wir angeblich zu wenig trainieren.“

Nach Olympia trafen Marlies Göhr (r.) und Evelyn Ashford (2. v. r.) in Zürich aufeinander. Die Amerikanerin gewann

Nach Olympia trafen Marlies Göhr (r.) und Evelyn Ashford (2. v. r.) in Zürich aufeinander. Die Amerikanerin gewann

Foto: picture alliance/KEYSTONE

Göhr: „1984 war mein stärkstes Jahr. Realisiert haben wir den Boykott lange nicht.“ Die „Entschädigung“: „Wir durften zu den Wettkämpfen der Freundschaft nach Prag, aber die Männer mussten nach Moskau. Das war gleich das nächste…“

Fühlt sie sich um Gold betrogen? „Um Olympia betrogen ja, um Gold nicht. Evelyn war schon sehr stark, das wäre hart für mich geworden. Sie schlug mich kurz nach Olympia in Zürich mit Weltrekord“, sagt die Thüringerin fair. „Aber das Finale zu Hause im Fernsehen zu schauen, war echt blöd.“

So berichtete das SED-Zentralorgan Neues Deutschland am 11. Mai 1984

So berichtete das SED-Zentralorgan Neues Deutschland am 11. Mai 1984

Foto: ND

Und Drechsler? „Ich war 1983 Weltmeisterin geworden und Rumänien mit meiner Hauptkonkurrentin Anisoara Stanciu fuhr nach Los Angeles. Sie gewann. Mein Vorteil war, dass ich jung war. Andere hörten sofort auf. Da sind Lebensräume kaputt gegangen. Aber man war im System gefangen. Um Gold betrogen fühle ich mich dennoch.“

Erst für das vereinte Deutschland sollte es dann mit gleich zwei Olympiasiegen klappen: 1992 in Barcelona und 2000 in Sydney. Nur drei Tage nach der Boykott-Erklärung hatte sie ein ganz besonderes Bonbon parat. In Jena sprang sie mit 7,29 Metern DDR-Rekord.

Drechsler: „Da war gehörig Wut mit in dem Sprung. Dazu die Enttäuschung. Vielleicht auch Verdrängung. Nicht teilzunehmen war doof. Olympia war mein Traum, das tat weh.“

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Boykott-Video aus dem Supermarkt: SWR-Moderatorin wirbt für Anti-Israel-App | Politik https://apsnynews.com/boykott-video-aus-dem-supermarkt-swr-moderatorin-wirbt-fur-anti-israel-app-politik/ https://apsnynews.com/boykott-video-aus-dem-supermarkt-swr-moderatorin-wirbt-fur-anti-israel-app-politik/#respond Mon, 08 Apr 2024 11:45:57 +0000 https://apsnynews.com/boykott-video-aus-dem-supermarkt-swr-moderatorin-wirbt-fur-anti-israel-app-politik/ [ad_1]

Irritation über SWR-Moderatorin Helen Fares (29): Die Mitarbeiterin des zweitgrößten Senders innerhalb der ARD ruft in einem selbst gedrehten Video zum Boykott israelischer Produkte auf – und macht Werbung für eine App, mit der man solche erkennen kann.

Zu sehen ist das Video im privaten Instagram-Kanal der Moderatorin, dich sich dort selbst nach der orientalischen Süßigkeit „Ms Baklava“ nennt. Sie geht darin durch einen Supermarkt, und erzählt ihren Zuschauern (auf Englisch) von ihrem bisherigen Lieblings-Schokodrink von „Alpro“ (gehört zu „Danone“), der ihr zwar viel Trost spende, den sie jetzt aber nicht mehr kaufe – wegen der Verbindungen der beiden Unternehmen zu Israel!

Helen Fares – hier bei einer Filmpremiere in Berlin – moderiert beim SWR das Format „MixTalk“

Helen Fares – hier bei einer Filmpremiere in Berlin – moderiert beim SWR das Format „MixTalk“

Foto: picture alliance/dpa<!–>

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Doch damit nicht genug vom Boykott-Aufruf: Helen Fares geht weiter durch die Supermarkt-Gänge, wirbt für eine Smartphone-App, mit der man leicht herausfinden könne, ob Produkte oder Firmen etwas mit Israel zu tun hätten und die man deshalb auch nicht kaufen solle.

Erinnerungen an die Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden“

Inzwischen kursiert das Video im Internet, wird auch auf „X“ geteilt und kommentiert – Nutzer fühlen sich bei dem Boykott-Aufruf an die Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden“ erinnert. Tatsächlich wurde der französische Lebensmittel-Riese Danone von der spanisch-jüdischen Familie Carasso gegründet, Gründer-Sohn Daniel musste 1941 vor der anrückenden Wehrmacht aus Paris in die USA flüchten.

Auf „X“ (vormals) Twitter erinnern User daran, welche „jüdischen Produkte“ die öffentlich-rechtliche Moderatorin alles boykottieren müsse, um in ihrem kruden Weltbild konsequent zu sein. „Der SWR sollte sich überlegen, welchen journalistischen Weg er einschlagen will – dieser ist eindeutig auf Judenhass ausgerichtet.“

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Wer ist Helen Fares?

Auf ihrer Homepage bezeichnet sie sich als „Journalistin, Aktivistin, Moderatorin, Podcasterin und Psychologin im Bereich Wirtschaft“. Beim SWR gehört Fares (Jahrgang 1994) zum festen Moderationsteam der digitalen Debatten-Sendung „MixTalk“ – am kommenden Mittwoch soll Fares dort zum Thema „Hundewunsch: Züchter, Tierheim oder Ausland“ mit Internet-Usern diskutieren. Im Netz sind ihre Debatten nicht so harmlos, in einem anderen Video auf ihrem Instagram-Account bezeichnet sie vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Hamas die israelische Regierung als „faschistisch“. Ein anderes Mal spricht sie von „Apartheid“, obwohl israelische Araber seit Jahrzehnten hohe Funktionen in Staat und Gesellschaft innehaben.

Als ein User ihr entgegnet „Ohne Hamas wäre es nicht zu diesem Krieg gekommen“, hält sie dagegen: „Das ist so geschichtsrevisionistisch und uninformiert, dass ich nichtmal weiß, wo ich anfangen soll.“

Das SWR-Funkhaus in Stuttgart. Der SWR ist nach dem WDR die zweitgrößte öffentlich-rechtliche Sendeanstalt in Deutschland

Das SWR-Funkhaus in Stuttgart. Der SWR ist nach dem WDR die zweitgrößte öffentlich-rechtliche Sendeanstalt in Deutschland

Foto: picture alliance/dpa<!–>

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Empörung über ihr Video gibt es auch in Politik und Gesellschaft. Volker Beck (Grüne, 63) fordert als Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) vom SWR Aufklärung, schrieb bereits an SWR-Intendant Kai Gniffke. Zu BILD sagte Beck: „Mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag halte ich so eine antisemitische Boykotthaltung für nicht vereinbar.“

Autor und Schriftsteller Hasnain Kazim (49) formuliert auf „X“: „Heute vor sechs Monaten drangen Hamas-Terroristen in Israel ein, mordeten, vergewaltigten, verbrannten Menschen bei lebendigem Leib. Weit mehr als tausend Menschen wurden ermordet. Noch immer hält Hamas Geiseln gefangen. Und einer SWR-Moderatorin fällt nichts anderes ein, als eine App zu bewerben, die im Supermarkt Marken erkennt, die mit Israel in Verbindung stehen, damit man diese Produkte boykottieren kann. Das ist ,Kauft nicht bei Juden!’ im Jahr 2024. Wahnsinn.“

Auch BILD fragte beim SWR in Stuttgart nach, wollte wissen, ob das Video Konsequenzen für Fares’ Arbeit beim SWR haben könnte. Am Sonntag wollte sich eine Sprecherin gegenüber BILD zunächst nicht äußern, kündigte aber eine Antwort für Montag an.

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