Gysi Gregor – Apsny News https://apsnynews.com Tue, 03 Jun 2025 02:44:44 +0000 tr hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.10 https://apsnynews.com/wp-content/uploads/2025/12/cropped-cropped_A_Favicon-3-32x32.png Gysi Gregor – Apsny News https://apsnynews.com 32 32 Maischberger: Lauterbach lässt Gysi auflaufen | Politik https://apsnynews.com/maischberger-lauterbach-lasst-gysi-auflaufen-politik/ https://apsnynews.com/maischberger-lauterbach-lasst-gysi-auflaufen-politik/#respond Tue, 03 Jun 2025 02:44:44 +0000 https://apsnynews.com/maischberger-lauterbach-lasst-gysi-auflaufen-politik/ [ad_1]

Manchmal ist die Erklärung soooo einfach! Ex-Fraktionschef Gregor Gysi (77, Linke) hat jetzt bei Sandra Maischberger (58) einen ungewöhnlichen Grund dafür genannt, dass seine Rede als Alterspräsident bei der Eröffnung des Bundestags am 25. März weit mehr Tadel als Beifall fand.

Überraschung: Nach Gregor Gysi war daran nicht etwa der viel kritisierte Inhalt seiner Rede schuld, sondern das gemeinsame Frühstück mit seiner Familie!

Denn, so Gysi, Vater von drei erwachsenen Kindern: „Ich bin unzufrieden, weil ich an dem Morgen vergessen hatte, meine Tabletten zu nehmen. Das sind fünf Stück. Die werde ich Ihnen jetzt nicht im Einzelnen erzählen, aber dann bin ich viel lebendiger. Die sind wichtig wegen meiner Herzgeschichten“ (drei Infarkte 2004, d. Red.)

Gregor Gysi, Karl Lauterbach und Gastgeberin Sandra Maischberger (v.l.)

Gregor Gysi, Karl Lauterbach und Gastgeberin Sandra Maischberger (v.l.)

Foto: WDR/Oliver Ziebe

Gysi über die Medikamente: „Immer wenn ich mir mein Frühstück mache, liegen die da. Aber da meine Kinder das Frühstück gemacht haben, musste ich gleich an den Frühstückstisch und habe die vergessen. Dadurch war ich so matschig.“

„Immer sind andere schuld“

Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (62, SPD) mit zweifelndem Lächeln: „Das ist immer das Gleiche mit euch. Immer sind andere schuld. Jetzt sogar die eigenen Kinder.“ Heiterkeit im Publikum! Gysi trotzdem selbstzufrieden: „Ich finde, dafür, dass ich unbegrenzt sprechen konnte, habe ich mich doch noch beherrscht.“ In der Rede hatte der Linke u.a. eine Karl-Marx-Universität gefordert.

Zuvor berichtete Gysi bei Maischberger, wie er 2002 als Berliner PDS-Wirtschaftssenator bei einer USA-Reise den Chef von Coca-Cola als Sponsor für das Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide in seinem Wahlkreis Treptow-Köpenick eingeworben habe: „Er wollte dafür dort Reklame machen. Das fiel mir schwer, aber ich habe zugestimmt. Dieses Zentrum gibt es heute noch.“

Auch Lauterbach hatte ein eigenes US-Thema dabei: Seine geplante Gastprofessur ab Herbst in der von Trump bedrängten US-Uni Harvard, wo er einst studierte und die jetzt gegen verschärfte Visa-Regeln kämpft.

Der Ex-Minister: „In Abschiebehaft lande ich auf keinen Fall. Aber ich habe zur Kenntnis genommen, dass auch Gastdozenten untersucht werden, dass die Auftritte in sozialen Medien überprüft werden. Wie gut es genau laufen wird, weiß ich nicht.“

Lauterbachs Lob: „Ich bin nie groß stolz auf die Harvard-Uni gewesen, aber jetzt kann man es durchaus sein, und bin ich es tatsächlich, weil die Uni sich so klar gegen Trump stellt. Sie kämpft dort für alle Universitäten und zum Schluss auch für uns.“

Hessens früherer Ministerpräsident Roland Koch

Hessens früherer Ministerpräsident Roland Koch

Foto: WDR/Oliver Ziebe

Hauptthema des Talks: Putins Krieg. Lauterbachs Analyse: „Ich bin hier nicht der Merz-Versteher. Ich gehöre zum linken Teil der SPD. Aber die Ukraine verteidigt auch unsere Rechte. Sie verteidigt die Menschenrechte. Wir müssen die Ukraine unterstützen!“

Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch (67, CDU) über das neue Asyl-Urteil aus Berlin: „Dass Gerichte, gerade untere Gerichte, zu unterschiedlichen Entscheidungen kommen, das weiß jeder, der mal Baurechtsanträge gestellt hat.“

Koch weiter: „Am Ende wird es eine obergerichtliche Entscheidung dazu geben, und die wird dann die deutsche Bundesregierung klaglos zu respektieren haben.“ Aber: „Die Mehrheit erwartet von der neuen Regierung, dass die Zustände nicht so bleiben, wie sie sind.“

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Neuer Bundestag legt los: Heute erste Vertrauensfrage für Merz | BILD https://apsnynews.com/neuer-bundestag-legt-los-heute-erste-vertrauensfrage-fur-merz-bild/ https://apsnynews.com/neuer-bundestag-legt-los-heute-erste-vertrauensfrage-fur-merz-bild/#respond Tue, 25 Mar 2025 09:39:17 +0000 https://apsnynews.com/neuer-bundestag-legt-los-heute-erste-vertrauensfrage-fur-merz-bild/ [ad_1]

Heute ist es soweit, die neuen Sitze werden bezogen! Der 21. Deutsche Bundestag tritt zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung im Reichstagsgebäude in Berlin zusammen.

BILD dokumentiert, wie der historische Tag (live auf BILD.de) abläuft:

▶ 8.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst, u.a. mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) in der St.-Hedwigs-Kathedrale, Berlin.

▶ 11 Uhr: Startschuss! Die Sitzung wird durch den neuen Alterspräsidenten Gregor Gysi (Linke) eröffnet.

Gysi wird eine Rede halten und die Sitzung so lange leiten, bis eine neue Bundestagspräsidentin gewählt ist.

Und damit muss der Bundestag auch schon die erste Vertrauensfrage für Merz beantworten: Wird CDU-Kandidatin Julia Klöckner (52) Bundestagspräsidentin?

Hat schon mal das Pult getestet: Dienstältester Abgeordneter ist Dr. Gregor Gysi (77, Linke), der dem Bundestag seit dem 3. Oktober 1990 (mit einer Unterbrechung von 2002 bis 2005) angehört

Hat schon mal das Pult getestet: Dienstältester Abgeordneter ist Gregor Gysi (77, Linke), der dem Bundestag seit dem 3. Oktober 1990 (mit einer Unterbrechung von 2002 bis 2005) angehört

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

▶ 11.45 Uhr: Beschlussfassung über die Geschäftsordnung des Bundestages

▶ 12.05 Uhr: Wahl der Bundestagspräsidentin, der Vizepräsidentinnen und -präsidenten

▶ 13.10 Uhr: Amtsübernahme durch die Präsidentin – mit Ansprache

In ihrer ersten Rede als Bundestagspräsidentin dürfte Klöckner die 630 Abgeordneten zu einem fairen Umgang miteinander aufrufen und sie an ihren Vorbildcharakter erinnern.

Wird Julia Klöckner neue Bundestagspräsidentin? Traditionell besetzt die stärkste Fraktion im Bundestag dieses Amt, das protokollarisch das zweithöchste nach dem Bundespräsidenten ist

Wird Julia Klöckner (52) neue Bundestagspräsidentin? Traditionell besetzt die stärkste Fraktion im Bundestag dieses Amt, das protokollarisch das zweithöchste nach dem Bundespräsidenten ist

Foto: Michael Kappeler/dpa

Bekommt die AfD erstmals einen Vize-Präsidenten?

▶ 13.35 Uhr: Festlegung der Zahl der Stellvertreter der Präsidentin und anschließende Wahl der Stellvertreter

Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Frage, ob die AfD erstmals einen Vize-Präsidentenposten bekommt. Seit dem Einzug der AfD in den Bundestag 2017 erhielten ihre Kandidaten bei den Wahlen noch nie die erforderliche Stimmenzahl, weil sie von den anderen Fraktionen mehrheitlich nicht mitgewählt wurden.

▶ 15.40 Uhr: Nationalhymne

▶ 15.45 Uhr: Sitzungsende

▶ 17.30 Uhr: Entlassung des Bundeskanzlers Olaf Scholz (66, SPD) sowie der Bundesminister durch Steinmeier

Nach diesem ersten Sitzungstag ist die bisherige Bundesregierung nur noch geschäftsführend im Amt und bleibt dies, bis ein neues Kabinett gebildet ist.

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Zoff um Putin und Netanjahu: Lanz wirft Baerbock Heuchelei vor | Politik https://apsnynews.com/zoff-um-putin-und-netanjahu-lanz-wirft-baerbock-heuchelei-vor-politik/ https://apsnynews.com/zoff-um-putin-und-netanjahu-lanz-wirft-baerbock-heuchelei-vor-politik/#respond Fri, 05 Apr 2024 11:15:57 +0000 https://apsnynews.com/zoff-um-putin-und-netanjahu-lanz-wirft-baerbock-heuchelei-vor-politik/ [ad_1]

Starker Tobak! ZDF-Talkmaster Markus Lanz (55) hat Außenministerin Annalena Baerbock (43) und der gesamten Bundesregierung „doppelte Standards“ und „Heuchelei“ vorgeworfen.

Seine Begründung: Dem russischen Diktator Putin würden Angriffe mit zivilen Opfern als Kriegsverbrechen angelastet, dem israelischen Regierungschef Netanjahu dagegen nicht.

Moralische Supermacht

Wörtlich sagte der Talkmaster: „Aus meiner ganz einfachen empathisch-menschlichen Perspektive: Gerade wir, Deutschland, sind gerne eine moralische Supermacht in der Welt. Und es gibt jetzt natürlich so etwas wie den Vorwurf der doppelten Standards. Und es gibt die Frage: Wie gehen wir um mit einer gewissen Heuchelei?“

BSW-Chefin Amira Mohamed Ali (44)

BSW-Chefin Amira Mohamed Ali (44)

Foto: ZDF<!–>

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Fragwürdiges Exempel

„Ich mache Ihnen ein konkretes Beispiel“, erläuterte Lanz. „Wenn jemand wie Wladimir Putin in der Ukraine Wasserwerke, Wasserleitungen, Energieversorgungen lahmlegt, bombardiert, zerstört, kaputtmacht, dann stellt sich jemand wie Annalena Baerbock völlig zu Recht hin und sagt: Freunde, das geht nicht. Kriegsverbrechen!“

Aber, so der Talkmaster weiter: „Das gleiche, den gleichen Satz, habe ich im Zusammenhang mit Gaza noch von keinem Mitglied dieser Regierung gehört. Oder ist mir da etwas entgangen?“

[–>Juristische Stimmungsmache

Damit lenkte der Talkmaster die Debatte auf eine Frage, über die der Historiker Michael Wolffsohn (76) und der Völkerrechtler Kai Ambos (59) heftig stritten: Was dürfen Regierungen tun und was Juristen verbieten?

Wolffsohn wehrte sich leidenschaftlich gegen Lügen-Diktaturen wie etwa das kommunistische Nicaragua, die jetzt aus durchsichtigen Motiven als Ankläger vor internationalen Gerichtshöfen gegen Israel Stimmung machen: „Das ist für mich Kasperletheater“, rief der Historiker empört. „Eine Heuchel-Orgie!“

Sein scharfes Urteil gegen formaljuristische Tricks, mit denen auch der Antisemitismus von Palästinensern vor deutschen Gerichten verleugnet werden soll: „Wenn das Recht die Ethik verdrängt, dann hat das Recht sich selber abgeschafft!“

Der Historiker Michael Wolffsohn (76)

Der Historiker Michael Wolffsohn (76)

Foto: ZDF<!–>

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[–>Antisemitismus bei den Wagenknechts

Zum Schluss bekam auch BSW-Chefin Amira Mohamed Ali (44) eine Breitseite ab. „Table Media“-Chefredakteur Michael Bröcker (47) hatte über das Sahra-Wagenknecht-Bündnis gesagt: „Der Antisemitismus findet in keiner Partei so viel Platz wie in dieser neuen Partei. Selbst in der AfD nicht.“

„Eine Unverschämtheit!“, wehrte sich Mohamed Ali, doch der Journalist bekräftigte seinen Vorwurf: „Auf jeden Fall ist das antisemitische Ressentiment in vielen Äußerungen so extensiv zu spüren, dass wirklich jede propalästinensische Demonstration, wo es nachweislich antisemitische Parolen gab, verteidigt wird. Das habe ich in keiner Partei so häufig erlebt wie beim BSW.“

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