landtagswahlen nordrhein-westfalen – Apsny News https://apsnynews.com Sun, 23 Nov 2025 17:29:29 +0000 tr hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.10 https://apsnynews.com/wp-content/uploads/2025/12/cropped-cropped_A_Favicon-3-32x32.png landtagswahlen nordrhein-westfalen – Apsny News https://apsnynews.com 32 32 NRW-Chef Wüst trotzt CDU-Tief: Neue Zahlen aus NRW | Politik https://apsnynews.com/nrw-chef-wust-trotzt-cdu-tief-neue-zahlen-aus-nrw-politik/ https://apsnynews.com/nrw-chef-wust-trotzt-cdu-tief-neue-zahlen-aus-nrw-politik/#respond Sun, 23 Nov 2025 17:29:29 +0000 https://apsnynews.com/nrw-chef-wust-trotzt-cdu-tief-neue-zahlen-aus-nrw-politik/ [ad_1]

Düsseldorf/Berlin – Die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz steckt seit Wochen im Umfragetief. Bundesweit liegt die Union nur noch bei 25 Prozent, einen Punkt hinter der AfD (26 Prozent). Dem Negativtrend trotzt in der Kanzler-Partei nur einer: NRW-Chef Hendrik Wüst kann sein starkes Ergebnis von der letzten Landtagswahl locker verteidigen, wie eine aktuelle Umfrage für BILD zeigt.

Anderthalb Jahre vor der nächsten Wahl in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland (Frühjahr 2027) käme die Wüst-CDU im aktuellen INSA-NRW-Trend im Auftrag von BILD auf 36 Prozent und würde ihr Ergebnis von der Wahl im Mai 2022 wiederholen – sogar mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozentpunkten.

Deutlich schlechter sieht es allerdings für Wüsts Koalitionspartner, die Grünen, aus. Die Partei von Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (48) erreicht nur noch 12 Prozent (zuvor 18 Prozent). Auch die SPD, die in NRW derzeit nicht mal einen Spitzenkandidaten hat, rauscht runter: Nur noch 19 Prozent in der ehemaligen Hochburg der Sozialdemokraten.

Große Gewinner sind die AfD, die auf 16 Prozent kommt, und die Linkspartei mit 7 Prozent. Beide Parteien können ihr Ergebnis der vergangenen Landtagswahl etwa verdreifachen. Die FDP müsste mit 5 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag zittern.

Was bedeutet das? Die CDU könnte in NRW wie bisher auch mit den Grünen weiterregieren. Da fünf Prozent der Wählerstimmen an Parteien fallen, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, käme Schwarz-Grün derzeit auch mit zusammen 48 Prozent auf eine parlamentarische Mehrheit. Auch eine schwarz-rote Koalition wäre möglich, zusammen hätten CDU und SPD eine komfortable Mehrheit von 55 Prozent.

Wüst könnte sich Koalitionspartner aussuchen, aber …

Dennoch könnte der beliebte Ministerpräsident Wüst ein Problem bekommen, warnt INSA-Chef Hermann Binkert: „Die CDU bleibt mit Abstand die stärkste Partei und kann sich den Koalitionspartner aussuchen. Schwarz-Grün hätte eine Mehrheit, aber die CDU-Wähler fremdeln mit den Grünen.“

Das ist das Ergebnis einer Zusatz-Umfrage von INSA für BILD: Demnach wünschen sich 45 Prozent der CDU-Wähler in NRW eine Koalition mit der SPD, statt der von Wüst bislang vorgezogenen schwarz-grünen Zusammenarbeit. Die befürworten laut der Insa-Umfrage nur 19 Prozent, 35 Prozent der CDU-Wähler hätten die Grünen lieber in der Opposition statt auf der Regierungsbank.

Binkert macht gegenüber BILD deutlich: „Nicht einmal jeder fünfte Unionswähler wünscht eine Regierungsbeteiligung der Grünen, fast jeder Zweite eine der SPD.“ Heißt: Sollte sich Wüst weiter auf die Grünen festlegen, könnte auch die CDU bis zur Wahl noch an Zustimmung bei ihren Wählern verlieren …

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Polit-Prominenz im Wahlkampf: Promi-Schlacht um die NRW-Rathäuser | Politik https://apsnynews.com/polit-prominenz-im-wahlkampf-promi-schlacht-um-die-nrw-rathauser-politik/ https://apsnynews.com/polit-prominenz-im-wahlkampf-promi-schlacht-um-die-nrw-rathauser-politik/#respond Sun, 14 Sep 2025 15:24:20 +0000 https://apsnynews.com/polit-prominenz-im-wahlkampf-promi-schlacht-um-die-nrw-rathauser-politik/ [ad_1]

Düsseldorf – Sie gaben sich regelrecht die Klinke in die Hand: Kaum ein Promi der Berliner Bundespolitik, der nicht im Kommunalwahlkampf in Nordrhein-Westfalen mitgemischt hat. So viel Prominenz, obwohl es „nur“ um regionale Parlamente und Rathäuser geht?

Ein Grund könnte darin liegen, dass laut „NRW-Check“ vieler Tageszeitungen (Juli 2025) zwar 67 Prozent der Befragten angaben, dass kommunale Themen für sie bei der Wahl ausschlaggebend sind. Aber: 56 Prozent sagten auch, dass sie bei der Kommunalwahl üblicherweise jener Partei ihre Stimme geben, die sie auch bei der Bundes- oder Landtagswahl wählen. Eine Aussage, die bei 13,7 Millionen Wahlberechtigten und den aktuellen Bundes-Umfragen großes Gewicht hat.

Kein Wunder also, dass in den vergangenen Wochen das „Who-is-Who“ der Politik in NRW unterwegs war. DAS warfen die Parteien alles in die Wahl-Schlacht:

► Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU) hatte eine regelrechte NRW-Woche, die beim CDU-Landesparteitag in Bonn begann. Danach ging es u. a. zum offiziellen Antrittsbesuch bei Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) und seinem Kabinett in Münster sowie zur Inbetriebnahme des Super-Computers „Jupiter“ in Jülich. Sogar noch am Vorwahl-Samstag nahm er mit Düsseldorfs OB Stephan Keller (54, CDU) einen Termin bei „Henkel“ wahr.

Beim Besuch des historischen Rathauses trinkt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus dem goldenen Hahn der Stadt Münster. Im Hintergrund OB Markus Lewe (CDU)

Beim Besuch des historischen Rathauses trinkt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus dem goldenen Hahn der Stadt Münster. Im Hintergrund OB Markus Lewe (CDU)

Foto: Guido Kirchner/dpa

Als ein inoffizieller Höhepunkt des CDU-Wahlkampfes gilt aber der Auftritt von CSU-Landeschef Markus Söder (58) im münsterländischen Bocholt, im Heimatwahlkreis von Hendrik Wüst. Dort inszenierten sich die früher so rivalisierenden Ministerpräsidenten als „ziemlich beste Freunde“.

Fast das ganze Bundeskabinett kam nach NRW

Auch Außenminister Johann Wadephul, Familienministerin Karin Prien, Gesundheitsministerin Nina Warken, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, Verkehrsminister Patrick Schnieder und selbst Kanzleramtschef Thorsten Frei nahmen für die CDU Termine im Wahlkampf wahr.

Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) bei einem Wahlkampfbesuch in Solingen

Sozialministerin Bärbel Bas (57, SPD) bei einem Wahlkampfbesuch in Solingen

Foto: Henning Kaiser/dpa

► Die SPD fuhr ebenfalls Prominenz auf! Für sie war die Duisburgerin, Parteichefin und Sozialministerin Bärbel Bas (57) im Ruhrgebiets-Dauereinsatz. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf (34) hatte ebenfalls viele Termine. Neben Verteidigungsminister Boris Pistorius (65) und Bauministerin Verena Hubertz (37) reiste auch Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (47) an, absolvierte Bürgerdialoge, ging zum Kneipen-Talk nach Köln, griff in Lüdenscheid sogar zur Gitarre, besuchte das Unternehmen Evonik – insgesamt acht Termine in einer Woche.

SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil spielte bei einem Wahlkampfauftritt in Lüdenscheid sogar Gitarre

SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil spielte bei einem Wahlkampfauftritt in Lüdenscheid Gitarre

Foto: larsklingbeil/Instagram

► Die Grünen waren mit den Parteichefs Felix Banaszak (35) und Franziska Brantner (46) unterwegs, ebenso die Spitze der Bundestagsfraktion, Katharina Dröge (40) und Britta Haßelmann (63). Auch Ex-Parteichefin Ricarda Lang absolvierte insgesamt elf Auftritte.

► Die FDP setzte stark auf Landeschef Henning Höne. Parteichef Christian Dürr kam nur einmal nach NRW, am Montag, 8. September, nach Ratingen und Düsseldorf. Europa-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kam zu einer Veranstaltung in ihre Heimatstadt Düsseldorf.

AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla bei seinem NRW-Auftritt auf Schloss Burgau (Düren).

AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla bei seinem NRW-Auftritt auf Schloss Burgau (Düren).

Foto: ddp/Revierfoto

► Auch die AfD setzte wenig auf Prominenz aus Berlin: Parteichef Tino Chrupalla (50) etwa war einmal in Nordrhein-Westfalen: in Düren auf Schloss Burgau.

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Mission Impossible: ER soll die Sachsen-FDP retten | Regional https://apsnynews.com/mission-impossible-er-soll-die-sachsen-fdp-retten-regional/ https://apsnynews.com/mission-impossible-er-soll-die-sachsen-fdp-retten-regional/#respond Wed, 28 Aug 2024 16:19:38 +0000 https://apsnynews.com/mission-impossible-er-soll-die-sachsen-fdp-retten-regional/ [ad_1]

Schon mal von Robert Malorny gehört? Nicht? Der 45-Jährige hat die wohl undankbarste Aufgabe: als FDP-Spitzenkandidat soll er die Liberalen nach zehn Jahren Abwesenheit zurückführen in den Landtag in Dresden. „Mission Malorny“ nennt der Spitzenmann selbst das. Nur: Statt Senkrechtstart droht der Total-Absturz. Die FDP dümpelt in den Umfragen bei zwei Prozent herum.

Doch Malorny kämpft. Irgendwie. Mission Impossible?

Meißen am Dienstagnachmittag. Die FDP hat rund 80 Bürger in die Werkstatt eines Karosseriebauers eingeladen. Malorny soll sprechen – und sein und FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner (45) höchstpersönlich diskutiert mit den Wählern. Ein „Fest der Meinungsfreiheit“, nennt der FDP-Chef das. Es geht um die ganz großen Themen: Migration, Ukraine-Krieg, Wirtschaftswachstum. Lindner wird gefragt, Lindner redet.

Malorny kommt aus Dresden. Sein Motto: Ich bin einer von euch

Malorny kommt aus Dresden. Sein Motto: Ich bin einer von euch

Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Nach anderthalb Stunden ist Schluss mit dem Lindner-Dauerfeuer. Sofort strömen die Zuhörer zum FDP-Chef, wollen Selfies. Und Malorny, der Spitzenkandidat? Bleibt links liegen. Ein Wähler sagt noch, der Landes-Partei fehle es einfach an schlagkräftigen Persönlichkeiten.

Dresdener Altstadt am Abend. Hier will Malorny jetzt selbst die Wähler überzeugen. Er, der kein „geschliffener Redner“ sei. Er, der „Soldat“ war, hauptberuflich immer noch als Ingenieur arbeitet. Das Signal ist klar: Ich bin einer von euch. Und keiner aus dieser Politik-Elite.

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