WHO – Apsny News https://apsnynews.com Thu, 30 Oct 2025 23:18:45 +0000 tr hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.10 https://apsnynews.com/wp-content/uploads/2025/12/cropped-cropped_A_Favicon-3-32x32.png WHO – Apsny News https://apsnynews.com 32 32 Massaker im Sudan: „Überall Leichen, überall Blut“ | Politik https://apsnynews.com/massaker-im-sudan-uberall-leichen-uberall-blut-politik/ https://apsnynews.com/massaker-im-sudan-uberall-leichen-uberall-blut-politik/#respond Thu, 30 Oct 2025 23:18:45 +0000 https://apsnynews.com/massaker-im-sudan-uberall-leichen-uberall-blut-politik/ [ad_1]

Darfur – Im grausamen Sudan-Krieg wurden seit 2023 Zehntausende Menschen getötet. Allein seit dem Wochenende sollen in der Region Darfur 1500 Menschen ermordet worden sein. Neueste Meldung: Im „Saudi Maternity Hospital“ in al-Faschir habe die Miliz Rapid Support Forces (RSF) 460 Zivilisten hingerichtet.

Überprüfen lassen sich die Zahlen nicht. BILD erklärt, was bisher bekannt ist:

► Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) berichtet von Menschen, die auf der Flucht aus al-Faschir getötet wurden, spricht von willkürlicher Gewalt und Hinrichtungen von Zivilisten.

In dem Krankenhaus seien Patienten und ihre Begleiter ermordet, das Klinikpersonal entführt worden. Tedros Adhanom Ghebreyesus (60), Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zeigte sich „entsetzt und zutiefst schockiert“.

Das Airbus-Satellitenbild zeigt das Gelände rund um das „Saudi Maternity Hospital“ in al-Faschir

Das Airbus-Satellitenbild zeigt das Gelände rund um das „Saudi Maternity Hospital“ in al-Faschir

Foto: AP

„Es war wie ein Schlachtfeld“

„Die Dschandschawid (sudanesischer Begriff für RSF, d. Red.) kannten kein Erbarmen“, sagte Umm Amena, Mutter von vier Kindern, der Nachrichtenagentur AP. RSF-Kämpfer seien zu Fuß, auf Kamelen oder in Fahrzeugen von Haus zu Haus gezogen, um Menschen zu foltern oder zu töten, berichtet AP mit Berufung auf Augenzeugen. Viele Opfer seien auf der Straße gestorben.
„Es war wie ein Schlachtfeld“, wird Tajal-Rahman zitiert. „Überall Leichen, überall Blut, und niemand, der helfen konnte.“

Das Humanitarian Research Lab (HRL) der Yale School of Public Health geht von Hunderten Toten aus, das Sudanesische Ärztenetzwerk sogar von 1500 Toten seit dem Wochenende.

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Löst Trump eine Flüchtlingswelle wie 2015 aus? | Politik https://apsnynews.com/lost-trump-eine-fluchtlingswelle-wie-2015-aus-politik/ https://apsnynews.com/lost-trump-eine-fluchtlingswelle-wie-2015-aus-politik/#respond Sat, 08 Mar 2025 06:41:17 +0000 https://apsnynews.com/lost-trump-eine-fluchtlingswelle-wie-2015-aus-politik/ [ad_1]

Seitdem Donald Trump (78) die Gelder der US-Entwicklungshilfebehörde USAID eingefroren hat, herrscht Chaos. Während die Regierung sich über eine finale Entscheidung mit dem Supreme Court bekriegt, warnen Experten: Trumps Entscheidung könnte Millionen Menschenleben kosten und eine Flüchtlingswelle wie im Jahr 2015 auslösen. Die Auswirkungen der Entscheidung des US-Präsidenten sind schon jetzt überall auf der Welt spürbar.

Der Supreme Court stoppte Trump zwar am Freitag, ordnete an, die Hilfen von 1,5 bis 2 Milliarden Dollar bis Montag freizugeben. Doch die meisten Mitarbeiter der Behörde sind gar nicht in ihren Büros, sondern beurlaubt.

„Das Zahlungssystem ist paralysiert. Es herrscht Chaos. Die Auswirkungen sind massiv, das ganze humanitäre System wankt“, sagt Sonja Hövelmann vom „Centre for Humanitarian Action“ zu BILD.

Besonders für Kinder ist die Tuberkulose-Prävention wichtig. Dieses kleine Mädchen wurde 2023 in Indonesien geimpft

Dieses kleine Mädchen wurde 2023 in Indonesien gegen Tuberkulose geimpft, solche Impfungen wurden jetzt eingestellt. Die Folgen können tödlich sein

Foto: AFP

Eine Katastrophe für die Welt

Die USA sind weltweit das größte Geberland in der Entwicklungshilfe, die Einsparungen treffen die Ärmsten der Armen. Amerika finanzierte damit bisher Lebensmittel, Bildung, Kühlketten für Impfstoffe, Systeme, die Dürren oder Wirbelstürme vorhersagen, Fluglinien, die an abgelegene Orte Nahrungsmittel bringen.

Eine Katastrophe nicht nur für die Menschen vor Ort: „Es ist Irrsinn zu glauben, dass Naturkatastrophen und Erreger wie Ebola vor Landesgrenzen haltmachen“, so Expertin Sonja Hövelmann.

Die US-Regierung sieht die Milliardensummen für Hilfsprogramme als Verschwendung von Steuergeldern. Trump will sein Wählerversprechen von „America First“ einlösen. Dabei spielt die USAID mit ihrem jährlichen Budget von 42,8 Milliarden Dollar (rund 41,9 Milliarden Euro) im US-Haushalt nur eine untergeordnete Rolle.

Trump (78) mit seinem Berater Elon Musk (53): Musk soll in den US-Behörden „aufräumen“. Was für ihn Zahlen auf dem Papier sind, bedeutet vor Menschen tausende Kilometer weit weg eine Katastrophe

Trump (78) mit seinem Berater Elon Musk (53): Musk soll in den US-Behörden „aufräumen“. Was für ihn nur Zahlen auf dem Papier sind, bedeutet für Menschen tausende Kilometer weit weg eine Katastrophe

Foto: Alex Brandon/AP/dpa

„Wird sehr viele Menschenleben kosten“

Die afrikanische Gesundheitsbehörde „CDC Africa“ befürchtet zwei bis vier Millionen Todesfälle durch behandelbare Krankheiten. 39 Millionen Menschen würden in Armut gestürzt, zehntausende Jobs sind in Gefahr. Die WHO warnt vor einer Katastrophe. Auch Hövelmann sagt: „Es wird sehr viele Menschenleben kosten.“

In Myanmar mussten bereits acht Krankenhäuser schließen, in Kambodscha pausieren Projekte zur Minenräumung. Im Hafen von Dschibuti (Ostafrika) stecken 35.000 Tonnen verderbliche Nahrungsmittel fest, weil kein Geld da ist, sie weiter nach Äthiopien zu transportieren. Das sind Lebensmittel für zwei Millionen Menschen, die sonst nichts zu essen haben.

Trump zerstört Strukturen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden: „Mitarbeiter, die bei Hilfsorganisationen vor Ort durch die Kürzungen entlassen wurden, sind notgedrungen weg und können nicht so schnell wieder eingestellt werden“, so Hövelmann. Selbst der eingreifende Supreme Court kann daran nichts ändern.

„Man fühlt sich an 2015 erinnert“

Hilfsorganisationen warnen vor einer neuen Flüchtlingsbewegung. „Die Gründe für Migration sind fehlende Chancen, fehlende Gesundheitsversorgung und das Wissen, dass man an einem anderen Ort eine bessere haben kann“, zitiert „CBS News“ einen Beamten eines USAID-Programms in Kolumbien.

Experten vergleichen die Situation bereits mit dem Jahr 2015, dem Jahr der Flüchtlingskrise: „Man fühlt sich tatsächlich an 2015 zurückerinnert“, so die österreichische Migrationsexpertin Dr. Judith Kohlenberger zu BILD.

Kürzungen der Nahrungsmittelhilfe verschlechterten damals die Situation von syrischen Flüchtigen, die in Jordanien und im Libanon gestrandet waren so dramatisch, dass sie sich schließlich auf den Weg nach Europa machten. „Mit den bekannten Folgen“, so Dr. Judith Kohlenberger.

Über die fehlende US-Hilfe sagt die Expertin: „All das trägt nicht dazu bei, dass stabile Verhältnisse geschaffen werden, damit Menschen in ihrem Heimatland bleiben können.“

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Druck auf Ampel wächst: Bundesländer wollen Softdrink-Steuer | Politik https://apsnynews.com/druck-auf-ampel-wachst-bundeslander-wollen-softdrink-steuer-politik/ https://apsnynews.com/druck-auf-ampel-wachst-bundeslander-wollen-softdrink-steuer-politik/#respond Tue, 18 Jun 2024 03:06:44 +0000 https://apsnynews.com/druck-auf-ampel-wachst-bundeslander-wollen-softdrink-steuer-politik/ [ad_1]

Werden Limos, Colas und Energy-Drinks bald teurer? In den Bundesländern wächst der Druck auf die Ampel-Regierung, eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke einzuführen. Fakt ist: Ein Liter Cola enthält etwa 106 Gramm Zucker.

▶︎ Laut Protokoll der jüngsten Konferenz der Länder-Verbraucherschutzminister machen sich Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen für die Einführung „einer Steuer auf zuckerhaltige Softdrinks“ stark.

Länder-Bitte an die Ampel

Die Länder „bitten den Bund“, die Einführung der Steuer „als herstellerbezogene Abgabe zu prüfen“, so die Protokollerklärung der Länder.

▶︎ Grund sei die zu geringe Absenkung des Zuckergehalts, monieren die Länder gegenüber der Ampel. Demnach sei „trotz freiwilliger Selbstverpflichtung und Zusagen der Industrie in Deutschland der durchschnittliche Zuckergehalt von z. B. Softgetränken in den vergangenen Jahren nicht in dem Maße gesunken, wie für eine gesundheitsförderliche Ernährung erforderlich wäre“, heißt es in der Erklärung der neun Länder.

Forscher empfehlen Zucker-Steuer

Die TU München und die britische Universität Liverpool empfehlen in einer Studie eine Zucker-Steuer auf Softgetränke. Das vermeldete Ende letzten Jahres das Fachmagazin „PLOS Medicine“.

▶︎ Demnach könnten mit einer solchen Abgabe in Deutschland innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte bis zu 16 Milliarden Euro eingespart und vor allem zahlreiche Erkrankungen vermieden werden.

„Eine Softdrink-Steuer in Deutschland hätte deutliche positive Auswirkungen“, so das Forschungsteam. Es würde weniger Zucker konsumiert, Erkrankungen dadurch seltener auftreten. „So ließen sich volkswirtschaftliche Kosten senken und das Gesundheitssystem entlasten“, heißt es weiter.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt sogar eine Sondersteuer von mindestens 20 Prozent auf zuckerhaltige Getränke. Mit dem Ziel, den Zuckerkonsum der Bevölkerung und die damit einhergehenden gesundheitlichen Folgen zu reduzieren, wie etwa Übergewicht.

Dabei hänge es davon ab, worauf die Abgabe abzielt: den Softdrink-Konsum generell zu senken oder Rezeptur-Änderungen herbeizuführen.

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