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1. FC Köln: Blufft Lukas Kwasniok im Poker um die Paderborn-Stars? | Sport
26.06.2025 - Perşembe 11:29
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Was planen der FC, Sportboss Thomas Kessler (39) und Neu-Coach Lukas Kwasniok (44) wirklich rund um den Kölner Aufstiegs-Kader?
Bislang konnte der FC erst die Top-Transfers von Ragnar Ache (26) und Isak Johannesson (22) vermelden. Jetzt überraschte der Trainer bei seiner Vorstellung am Mittwoch mit seinen Transfer-Aussagen und kassierte die Spekulationen um ein Interesse an seinen Ex-Stars aus Paderborn öffentlich ein.
Die große Frage dahinter: Will Kwasniok wirklich keine Paderborn-Profis holen oder blufft Kölns Coach bloß im Poker um weitere Neuzugänge?
„Das sind fantastische Spieler, aber...“
Kwasniok gab sich überrascht, nachdem zahlreiche Ex-Spieler von ihm zuletzt beim FC gehandelt wurden. „Ich bin schon verwundert, dass gefühlt jeder Name aufploppt“, sagte Kölns Coach und stellte klar: „Ich schätze die Jungs ungemein. Das sind fantastische Spieler. Aber ich bin jetzt hier beim FC und das ist schon noch mal eine andere Kategorie in der Bundesliga. Und da können wir jetzt nicht einfach mal sagen, ich hole sechs, sieben Spieler aus Paderborn.“
Sechs oder sieben sicher nicht. An zwei Paderborn-Spielern aber ist der FC nach BILD-Informationen trotz der Kwasniok-Aussage dran. Linksverteidiger Aaron Zehnter (20/Marktwert 6 Mio.) gilt als Ersatz, sollte Max Finkgräfe (21/Marktwert 4 Mio.) den FC verlassen. Und Abräumer Calvin Brackelmann (25) ist ein Transfer-Kandidat fürs Abwehr-Zentrum. Bei beiden ist die Konkurrenz aber groß.
Fakt: Köln braucht und plant auch noch Verstärkungen – und das nicht zu knapp. Kessler selbst verkündete zuletzt, dass man noch einen Innenverteidiger, einen rechten Verteidiger, einen zweiten Torhüter und je nach Abgängen (Finkgräfe) auch noch einen linken Verteidiger brauche.
Lukas Kwasniok (44) arbeitete in Paderborn mit Aaron Zehnter (20) zusammen.
Kwasniok sieht keine Problem-Position
Dazu sucht der FC einen weiteren Stürmer und vor allem einen Sechser. Dabei ist Köln in Gesprächen mit Mainz-Abräumer Tom Krauß (24) und Elversberg-Kapitän Robin Fellhauer (27). Auch Kwasniok selbst hat nach BILD-Informationen in seinem Urlaub das ein oder andere Gespräch mit potenziellen Neuzugängen geführt, um sie vom FC zu überzeugen.
Eine Problem-Position sieht Kwasniok bei der Suche nach Verstärkungen allerdings nicht. „Wir schauen überall, das ist ganz normal. Aber ich sehe jetzt keine Position, die nach Bedarf lechzen würde. Wir sind überall gut aufgestellt und fangen nicht bei null an. Wir versuchen, es zu optimieren.“
Elf Tage bleiben den Verantwortlichen, um bei dieser Optimierung bis zum Trainingsstart (7. Juli) weiterzukommen...
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