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1. FC Köln: Durchbruch nach 12 Jahren: Kölner Stadtrat gibt grünes Licht für FC-Ausbau | Sport
03.07.2026 - Cuma 07:07
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Köln – War das für den FC der am Ende entscheidende Schritt Richtung Ausbau am Geißbockheim? Der Bundesligist verzeichnet nach 12 Jahren vergeblichem Kampf um mehr Platz und viel Zoff mit der Stadt und Politik zumindest einen ganz wichtigen Erfolg. Die Stadt Köln zieht endlich mit. Der Stadtrat gibt grünes Licht für die FC-Pläne!
Ein Durchbruch! Köln hatte zuletzt eine Entscheidung eingefordert und noch mal darum geworben, dass insgesamt drei bereits in der Geißbockheim-Umgebung vorhandene Fußballplätze umgebaut und dann u.a. vom Verein genutzt werden dürfen. Die SPD-Fraktion hatte daraufhin einen entsprechenden Antrag vor der Ratssitzung am 2. Juli eingereicht.
Jetzt die Entscheidung: Der Rat steht hinter dem Vorhaben. Konkret geht es um einen Ascheplatz am Fort Deckstein, der auf FC-Kosten zu einem Kunstrasenplatz umgebaut und mit einem Kabinentrakt versehen wird. Dazu darf der FC den Naturrasenplatz direkt am Geißbockheim in einen Hybridplatz mit Flutlicht umwandeln. Und zuletzt darf – vorbehaltlich einer Prüfung – in gleicher Form auch der Rasenplatz „Kampfbahn“ im Grüngürtel so umfunktioniert werden. Die Kosten trägt der FC.
FC-Boss erleichtert nach „starkem Signal“
Dafür geht damit das Vereins-Konzept auf. Denn Klub-Präsident Jörn Stobbe (60) hatte bereits angekündigt, dass man im Frühjahr 2027 mit dem Bau eines neuen Nachwuchsleistungs-Zentrums beginnen wird. Dadurch verliert der FC einen Trainingsplatz. Stobbe: „Wir brauchen aber eher mehr Platz, also drei neue Plätze.“ Die sollen jetzt vor allem von den Nachwuchs-Mannschaften genutzt werden. Auch die Breitensportvereine profitieren von den Umbau-Maßnahmen.
Ein politischer Sieg für den FC! Geschäftsführer Philipp Türoff (50): „Wir begrüßen den heutigen Beschluss des Kölner Stadtrats. Nach jahrelanger Blockade hat der Rat heute ein starkes Signal gesendet und ganz klar für den Sport in Köln gestimmt – und zwar ausdrücklich für den Spitzen- wie für den Breitensport gleichermaßen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesem lösungsorientierten Weg zugestimmt haben. Es zeichnet einen guten demokratischen Prozess aus, dass hier im Sinne der Sache auch mit wechselnden Mehrheiten hart, aber konstruktiv um die beste Perspektive gerungen wurde. Nach diesem eindeutigen politischen Auftrag ist nun die Stadtverwaltung gefordert. Sobald die Genehmigungen vorliegen, starten wir umgehend mit der Umsetzung.“
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