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Das Finale winkt!
Tennis-Profi Jan-Lennard Struff (33) steht unter den letzten Vier bei den BMW Open in München. Im Viertelfinale besiegte der Warsteiner am Samstagmittag den Kanadier Felix Auger-Aliassime (23) 7:5, 6:4. Die Partie war am Freitag beim Stand von 7:5, 3:1 für Deutschlands Nummer 2 wegen Regens und Dunkelheit unterbrochen worden.
Marathon-EklatLäufer sorgen für Marathon-Eklat
20.04.2024
Am Nachmittag muss er nun noch zum Halbfinale gegen Holger Rune (20), den Sieger der vergangenen beiden Jahre, ran. Zwischendurch steht noch das Doppel-Halbfinale mit Andreas Mies (33) gegen Théo Arribagé (23/Frankreich) und Victor Vlad Cornea (30) an.
Und er ist immer mit dabei in München: Bundestrainer Michael Kohlmann (50). Der wohnt nicht nur hier, am Aumeister waren auch all seine Davis-Cup-Spieler anwesend, abgesehen von Daniel Altmaier (25). Auch wenn die Gruppenspiele in Zhuhai (China) Mitte September noch ein bisschen hin sind, die Gelegenheit, das Team beisammenzuhaben, lässt sich der Ex-Profi nicht entgehen.
[–>Kohlmann zu BILD: „Generell ist es angenehm, wenn man vor Ort mit jedem sprechen kann. Ich werde mit allen über die Planung reden. Dass fast alle hier sind, zeigt, dass das Turnier bei den Spielern beliebt ist.“ Neben Alexander Zverev (27) fällt natürlich dem Aufsteiger des vergangenen Jahres, Jan-Lennard Struff (33), eine tragende Rolle zu.
„Struffi hat sich in diesem Jahr gut präsentiert. Jeder fragt sich, warum er noch kein Turnier gewonnen hat. Er muss aber auf gutes Wetter hoffen, da ihm schnellere Bedingungen mehr liegen“, weiß Kohlmann. Doch die Nummer 28 der Welt schaffte es diesmal auch bei 5 Grad und Dauerregen ins Halbfinale.
Bundestrainer Michael Kohlmann (r.) mit Alexander Zverev
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In München stand Struff bereits 2021 im Finale, das er gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili (32) verlor. Kohlmann: „Aber gerade letztes Jahr das Endspiel beim Masters in Madrid gegen Carlos Alcaraz war sehr gut. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es mal bei ihm passt. Im Alter wird der Wein auch besser. Er hat es drauf, ich traue es ihm zu.“
In die (Mit-)Favoritenrolle für die BMW Open will er ihn allerdings nicht drängen. „Jedoch ist Struffi ein gefährlicher Spieler, weil er sehr kompromisslos agiert. Gegen ihn spielen viele nicht gern. Er kann die ganz Großen nicht nur ärgern, sondern auch schlagen“, sagt der Bundestrainer.
Jan-Lennard Struff kommt in dieser Woche aus dem Jubeln nicht mehr raus
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Dass die BMW Open ab 2025 von einem 250er auf ein 500er Turnier aufgewertet werden, gefällt Kohlmann natürlich auch. „Der MTTC Iphitos ist der Klub, wo ich seit 15 Jahren spiele. Die Anlage ist toll, das Turnier sehr schön. Aber der Centre Court muss größer werden, denn das Interesse wird größer, da das Feld besser sein wird.“
So wird es kommen. Und vielleicht kann Kohlmann sein Team dann auch mal zum Davis Cup in München begrüßen…
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Apsny News


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