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WDR-Doku bei „Hart aber fair“: „Denke, Herr Nagelsmann versteht das“ | Politik
04.06.2024 - Salı 06:13
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Das war zutiefst beschämend – vor allem für die ARD!
Trotz scharfer Kritik und empörter Kommentare hat Talkmaster Louis Klamroth (34) eine hoch umstrittene TV-Umfrage in den Mittelpunkt seiner Show „Hart aber fair“ gestellt. In einem Einspieler wetterte Bundestrainer Julian Nagelsmann (36) stocksauer: „Ich hoffe, nie wieder irgendwas von so Scheiß-Umfragen lesen zu müssen!“
Kontraproduktiv und rassistisch
Hintergrund: Klamroths Arbeitgeber, der WDR, hatte für seine Doku „Einigkeit und Recht und Vielfalt“ zur Europameisterschaft die Herkunft deutscher Nationalspieler zum Thema gemacht.
In einer WDR-Umfrage stimmten dabei 21 Prozent der Aussage zu: „Ich fände es besser, wenn wieder mehr weiße Spieler in der deutschen Nationalmannschaft spielen.“ Die Doku wird am Mittwoch um 21.30 Uhr ausgestrahlt.
Bereits am Samstag hatte Nationalspieler Joshua Kimmich (29) diese Umfrage daraufhin empört als „absolut kontraproduktiv“ und „rassistisch“ bezeichnet.
Schockiert und erbost
Am Montag vor dem Ukraine-Spiel kritisierte Nagelsmann dann noch schärfer: „Ich war schon schockiert, dass solche Fragen gestellt werden! Und auch, dass Menschen darauf antworten! Ich sehe es auch so, dass das rassistisch ist!“
Nagelsmann sichtlich erbost: „Wir spielen eine EM für jeden im Land. Jeder, der top Fußball spielen kann, ist eingeladen, für sein Land alles zu geben. Und das machen wir. Ich hoffe, nie wieder irgendwas von so Scheiß-Umfragen lesen zu müssen!“
„Rassistisch konnotierte Aussagen“
In „Hart aber fair“ erklärte dazu nun der Autor der WDR-Doku, Sportjournalist Philipp Awounou (29): „Herr Nagelsmann hat das Recht, diese Umfrage so zu finden, wie er möchte, und er muss davon auch nie wieder was lesen.“
Aber, so Awounou weiter: „Ich denke, dass auch Herr Nagelsmann und andere im Kontext des Films durchaus verstehen, warum wir das gemacht haben. Der Hintergrund war, dass wir bei der Recherche für diesen Film auf rassistisch konnotierte Aussagen über die Nationalmannschaft gestoßen sind.“
Unter den Gästen: Fußball-Manager Fredi Bobic, Sportjournalistin Lena Cassel, SPD-Bundesvorsitzender Lars Klingbeil
„Wo sind die hellhäutigen Deutschen?“
Dazu zitierte der Journalist bei Klamroth nun Aussagen von speziellen Interviewpartnern wie „Wo sind die hellhäutigen Deutschen? Die können doch auch Fußball spielen!“ oder „Ein Afrikaner kann kein Deutscher sein. Da ist doch keine deutsche Nationalmannschaft mehr!“
Mit Friedrich Merz zum Finale?
Dabei hatte SPD-Chef Lars Klingbeil (46) als Talkgast noch eindringlich vor zu viel Politik im Fußball gewarnt: „Wir dürfen diese Europameisterschaft jetzt nicht überladen“ und „uns nicht präsentieren mit so einem stumpfen Nationalismus oder Patriotismus, sondern als Land, das einfach offen ist.“
Mit zu viel Politik, mahnte der SPD-Chef, „überfordern wir auch die Mannschaft und projizieren in die Mannschaft etwas rein, dass sie sich am Ende gar nicht aufs Fußballspielen konzentrieren, sondern irgendwie Erwartungen der Gesellschaft erfüllen müssen, und das hielte ich für falsch.“
Klingbeils Vorschlag: „Ich gehe gern mit Friedrich Merz zum Finale, wenn das hilft und wir dann Europameister werden, aber ich würde da jetzt keine politischen Erwartungen wecken, dass sich das Land politisch verändert.“
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