Israels Feuerwehrleute unter Beschuss: Sie kämpfen gegen die Flammen der Terroristen | Politik

12.08.2024 - Pazartesi 12:57

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Wenn die Hisbollah-Geschosse aus dem Libanon Israels Wälder in Flammen setzen, rücken sie aus: Israelische Feuerwehrleute kämpfen an der heißesten Front im Norden.

BILD begleitete die Männer und Frauen, die in Sichtweite der Hisbollah-Terroristen doppelt unter Feuer geraten.

Regelmäßig feuert die Hisbollah auf Orte in Israel. Die Drohnen, Mörsergranaten und Raketen verursachen Waldbrände

Regelmäßig feuert die Hisbollah auf Orte in Israel. Die Drohnen, Mörsergranaten und Raketen verursachen Waldbrände

Foto: Eyal Warshavsky

Ihr schwierigster Einsatz

Es ist Hochsommer in Israel, auch im Norden des Landes ist es sehr heiß und trocken. Was auch in anderen Jahren eine Herausforderung für die israelische Feuerwehr ist, ist dieses Mal noch gefährlicher.

„Normalerweise löschen wir Waldbrände, die durch weggeworfene Zigaretten oder andere Fahrlässigkeiten verursacht werden“, sagt Feuerwehrfrau Mai (24). Seit zehn Monaten wird die Region von der Hisbollah beschossen, 46 Menschen wurden seither getötet, zehntausende Einwohner evakuiert.

Kampf gegen die Flammen am Hang: Mai und ihre Kollegen leisten Schwerstarbeit in der Gluthitze

Kampf gegen die Flammen am Hang: Mai und ihre Kollegen leisten Schwerstarbeit in der Gluthitze

Foto: Eyal Warshavsky

Weil die Situation im Norden so angespannt ist, helfen nun viele Feuerwehrleute aus anderen Landesteilen aus. So wie Avi (42): „Meine Frau ist ebenfalls bei der Feuerwehr, auch sie ist jetzt gerade im Norden im Einsatz, unsere Kinder sind bei der Großmutter.“

An diesem Tag rücken Avi, Mai und ihre Kollegen mit zwei Löschfahrzeugen aus – Kamikazedrohnen der Hisbollah sind an der Grenze abgestürzt, haben einen Hang in Brand gesetzt, die Feuer sind kilometerweit zu sehen.

Feuerwehrmann Avi zeigt BILD-Reporter Björn Stritzel die Brandherde

Feuerwehrmann Avi zeigt BILD-Reporter Björn Stritzel die Brandherde

Foto: Eyal Warshavsky

Durch den sehr trockenen Boden und die starken Winde können sich die Feuer schnell ausbreiten. Für die Feuerwehrfahrzeuge ist es nicht leicht, die Brandstellen am Berg zu erreichen.

„Normalerweise würden wir hier Löschflugzeuge einsetzen und die Brände aus der Luft bekämpfen“, sagt Avi. Doch weil die Hisbollah auch über Flugabwehrwaffen verfügt, ist dies zu gefährlich, die Feuerwehrfahrzeuge müssen durch verzweigte Wege den Berg hinauf.

Flammen löschen unter Beschuss

An einem Straßenabschnitt muss es besonders schnell gehen: Es gibt eine direkte Sichtachse zu den Hisbollah-Positionen, die häufig mit Panzerabwehrlenkwaffen auf zivile Fahrzeuge schießen.

Ilia (rechts) stammt aus der Ukraine, bekämpft jetzt im Norden Israels die Feuer

Ilia (rechts) stammt aus der Ukraine, bekämpft jetzt im Norden Israels die Feuer

Foto: Eyal Warshavsky

An der Brandstelle angekommen, sichten die Feuerwehrleute die Brandherde, beginnen an verschiedenen Stellen, die Feuer zu bekämpfen. Es ist eine mühsame und gefährliche Arbeit.

„Wenn man in der Stadt einen typischen Hausbrand bekämpft, ist das meistens nach einer Stunde abgeschlossen“, sagt Mai.

Der trockene Untergrund macht die Bekämpfung des Feuers sehr schwierig

Der trockene Untergrund macht die Bekämpfung des Feuers sehr schwierig

Foto: Eyal Warshavsky

Doch am trockenen Hang dauert es viel länger, auch nachdem die großen Brandherde gelöscht sind, müssen Mai und ihre Kollegen stundenlang nach kleineren Feuern Ausschau halten.

Sie alle sind sich einig: Es ist der schwierigste Einsatz ihres Lebens, härter noch als die Flammenhölle im Karmelgebirge 2010, dem schwersten Waldbrand in Israels Geschichte mit 44 Toten.

Ilia, Roee, Avi, Mai und Amal mit ihrem Einsatzfahrzeug

Ilia, Roee, Avi, Mai und Amal mit ihrem Einsatzfahrzeug

Foto: Eyal Warshavsky

Nun rücken sie jeden Tag auch unter Beschuss aus, um die Flammen der Terroristen zu löschen.

Als sie ihren Einsatz gerade beendet haben, ertönt Alarm: Beschuss aus dem Libanon.
Die Feuerwehrleute stoppen ihr Fahrzeug, halten Ausschau. Ein israelischer Kampfjet fliegt über ihnen, am Himmel sind Gefechtsspuren zu sehen.

Zurück in der Basis werden die gereinigten Schläuche zum Trocknen aufgehängt, die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz vorbereitet

Zurück in der Basis werden die gereinigten Schläuche zum Trocknen aufgehängt, die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz vorbereitet

Foto: Eyal Warshavsky

„Es war das Ende der Welt“

Wie mörderisch der Beschuss der Hisbollah ist, sah Amal (44) vor zwei Wochen, als die Terroristen eine Rakete auf die Drusen-Stadt Madschal Schams feuerten und zwölf Kinder auf einem Fußballplatz töteten.

Mai und ihr Kollege Amal halten nach weiteren Brandherden Ausschau

Mai und ihr Kollege Amal halten nach weiteren Brandherden Ausschau

Foto: Eyal Warshavsky

„Mein Sohn wollte dort auch gerade hin, nur Minuten vorher schlug die Rakete ein“, sagt Amal. Der Feuerwehrmann eilt zum Einschlagsort, sieht überall zerfetzte Körper, ein kleines Mädchen ohne Kopf. „Es war das Ende der Welt“, sagt er mit leiser Stimme. „Ich habe die Verwundeten versorgt, so gut es ging.“

Einem Kind wurden beide Beine abgerissen, Amal bindet die Wunden ab, rettet ihm das Leben.

In Sichtweite zu den Positionen der Hisbollah-Terroristen löschen Amal und seine Kollegen die Flammen

In Sichtweite zu den Positionen der Hisbollah-Terroristen löschen Amal und seine Kollegen die Flammen

Foto: Eyal Warshavsky

Wenige Tage später ist er wieder bei seinen Kollegen von der Feuerwehr und löscht die Brände der Hisbollah.

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