Öl brennt seit drei Tagen: Putin kriegt Mega-Feuer nicht in den Griff | Politik

20.08.2024 - Salı 13:59

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Sie kriegen die Flammen seit Tagen nicht in den Griff!

Der nächste Treffer der Ukraine innerhalb Russlands: Während die ukrainische Armee Stellungen in der russischen Region Kursk befestigt und dort russische Soldaten einkesselt, brennt 1000 Kilometer (13 Autostunden) südöstlich davon Putins Öl!

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Ukrainische Drohnen hatten am Sonntagmorgen ein Öldepot in der Stadt Proletarsk (Region Rostow) getroffen – und selbst nach fast drei Tagen schaffen es die russischen Behörden nicht, es zu löschen. Offenbar gingen die Flammen von einem Tanklager auf das nächste über.

Jetzt herrscht der Ausnahmezustand!

Dutzende Feuerweh´h

Schon seit drei Tagen brennt es in Proletarsk

Foto: Telegram-Channel EtoRostov

„Angesichts der Schwere des Brandes im Bezirk Proletarsk wurde die höchste Alarmstufe in einen Ausnahmezustand umgewandelt“, erklärte der Gouverneur der Region Rostow, Wassili Golubew, am Montag im Onlinedienst Telegram.

Russische staatliche Nachrichtenagenturen meldeten, dass sich das Feuer auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern ausbreitete. 500 Feuerwehrleute waren am Einsatz zu seiner Löschung beteiligt, 41 von ihnen mussten bereits mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Auch der wirtschaftliche Schaden ist riesig

Auch der wirtschaftliche Schaden ist riesig

Foto: Telegram-Kanal don Mash

Anwohner staunen über das brennende Öl – angeblich sind auch kilometerweit Explosionen zu hören

Anwohner staunen über das brennende Öl – angeblich sind auch kilometerweit Explosionen zu hören

Foto: Telegram-Channel BAZ

Satellitenaufnahme des brennenden Öl-Depots

Satellitenaufnahme des brennenden Öldepots

Foto: Planet Labs/ Moscow Times

„20 von 74 Dieselkraftstoffbehältern brennen“, meldete der regionale Telegram-Kanal Eto Rostov. „Auch Rettungskräfte aus angrenzenden Regionen sind im Einsatz.“ Und weiter: „Wir können nur hoffen, dass der Brand eingedämmt wird und nicht das gesamte Tanklager abbrennt. Der Schaden beläuft sich derzeit auf Milliarden (Rubel).“

Der Generalstab der ukrainischen Armee übernahm am Sonntag die Verantwortung für den Angriff auf das Öldepot, das zur Versorgung der russischen Armee genutzt wurde, und bezeichnete es als eine Maßnahme „zur Untergrabung des militärischen und wirtschaftlichen Potenzials der Russischen Föderation“.

Proletarsk liegt etwa 200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Kiew greift seit mehr als einem Jahr die russische Energieinfrastruktur an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat diese Angriffe als „gerechte“ Vergeltung für die Attacken gegen die ukrainische Infrastruktur bezeichnet.

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