Bundestagswahl 2025: SPD-Chef Klingbeil attackiert Merz | Politik

07.02.2025 - Cuma 04:39

[ad_1]

Wie soll das nach der Wahl in einer möglichen Koalition zusammenpassen? Die SPD weist die zentrale Forderung von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (69, CDU) in der Asyl-Politik scharf zurück.

Knallhart-Attacke von SPD-Chef Lars Klingbeil im BILD-Interview!

Merz hatte nach der Messerattacke eines Afghanen in Aschaffenburg für den Fall seiner Wahl zum Kanzler an allen Grenzen ein „faktisches Einreiseverbot“ für Unberechtigte versprochen und zudem betont, dass die Union nur eine Koalition mit Parteien eingehen werde, die seine Forderungen mittragen. „Kompromisse sind zu diesen Themen nicht mehr möglich.“

Der Konter von Klingbeil bei BILD: „Es gibt eine rote Linie, über die gehen wir nicht rüber. Und das ist die Frage des Grundgesetzes, der europäischen Verträge und des Völkerrechts. Wir können nichts machen, was am Ende dazu führt, dass Deutschland faktisch die Grenzen zumacht.“

Der SPD-Chef betont: „Wir brauchen ein starkes Europa auch als Antwort auf Donald Trump. Und dann zu sagen: Wir machen jetzt die Grenzen zu und sorgen dafür, dass die europäische Einigkeit hier aufs Spiel gesetzt wird, das ist mit der Sozialdemokratie nicht zu machen.“

Die SPD werde „nicht zulassen“, so Klingbeil weiter, „dass Deutschland ein abgeschottetes Land mit seinen Grenzen ist. Diesen Weg werden wir nicht gehen. Und ich erwarte eigentlich auch von der Partei von Helmut Kohl und von Angela Merkel, dass sie auch kein abgeschottetes Europa will, kein abgeschottetes Deutschland will.“ Rumms!

Klingbeil im BILD Wahl-Total Wahllokal mit den Redakteuren Angelika Hellemann und Roman Eichinger

Klingbeil im BILD Wahl-Total Wahllokal mit den Redakteuren Angelika Hellemann und Roman Eichinger

Foto: Niels Starnick/BILD

Klingbeil nennt Merz „altbacken“ und „wortbrüchig“

Klingbeil griff CDU-Chef Merz auch persönlich scharf an: Bis vor ein paar Tagen hätte er ihn noch als „altbacken“ beschrieben, so der SPD-Chef. „Jetzt muss ich allerdings sagen: ,wortbrüchig‘. Er hat deutlich gesagt: niemals mit den Rechtsextremen zusammen. Und dann hat es diesen Wortbruch gegeben.“

Fazit von Klingbeil: „Das ist das, was von Friedrich Merz am Ende auch in die Geschichtsbücher eingehen wird: Dass er in der Partei von Angela Merkel und Helmut Kohl derjenige ist, der als Erster mit Rechtsextremen gemeinsame Sache gemacht hat.“

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.