Rafael Nadal verabschiedet sich emotional bei French Open in Paris | Sport

25.05.2025 - Pazar 23:14

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Es ist eine Karriere, die ihresgleichen sucht!

Am Sonntag wurde Tennis-Ikone Rafael Nadal (38) bei den French Open in Paris verabschiedet, da, wo er 14 seiner 22 Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Die Tränen flossen in Strömen, aber es war auch Zeit, zurück und nach vorn zu blicken.

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Quelle: IG@hajiyeva_sahana

Der Spanier sprach über...

...seinen Fußabdruck, der nun immer den Court Philippe Chatrier zieren wird und den er bei seiner Verabschiedung selbst freikehren durfte: „Als ich den sah, dachte ich, es wäre nur für dieses Jahr. Dass er aber für immer da sein wird, ist ein Geschenk, das ich nicht in Worte fassen kann. Eine große Ehre, denn es ist der wichtigste Court meiner Tenniskarriere.“

...seine Beziehung zu Paris: „Die Leute ließen mich in den vergangenen 15 Jahren das Gefühl haben, ich sei ein weiterer französischer Spieler. Dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, das Olympische Feuer von Zizou (Fußball-Ikone Zinedine Zidane – d. Red.) in dieser Stadt entgegenzunehmen, zeigt, wie sehr mich das Land und diese Stadt respektieren.“

...den speziellen Humor von Ex-Profi Andy Murray (38): „Mein guter Freund Andy, wir hatten eine Weile keinen Kontakt mehr. An dem Tag, als Arsenal London Real Madrid besiegte, schrieb er mir Sekunden nach dem Spiel eine Nachricht. Ich lese sie euch vor!“ Nadal kramt sein Handy raus. „Hey, Rafa, ich habe lange nicht mit dir gesprochen. Ich wollte nur nachfragen, ob es dir gut geht.“

Hintergrund: Nadal ist Fan der Königlichen. „Ich habe ungefähr fünf Sekunden gebraucht, um zu realisieren, was ich da gelesen habe. Erst dachte ich: ‚Er ist so ein netter Kerl. Er fragt, wie es mir geht, meiner Familie.‘ (lacht) Nach fünf Sekunden merkte ich: ‚Immer dieser britische Humor.‘ Übrigens habe ich ihm nicht zurückgeschrieben, als PSG Arsenal besiegte.“

Rafael Nadal (2. v. r.) mit Andy Murray (l.), Roger Federer und Novak Djokovic (r.)

Rafael Nadal (2. v. r.) mit Andy Murray (l.), Roger Federer und Novak Djokovic (r.)

Foto: Getty Images

...sein Erinnerungsvermögen: „Ich war der Typ, der sich fast an jeden einzelnen Punkt erinnerte, aber dieses Privileg habe ich vor Jahren verloren. Ich erinnere mich an die meisten Dinge nicht mehr. Früher konnte ich mich an vieles erinnern, an jedes Turnier, an jedes Spiel. Jetzt nicht mehr. Wahrscheinlich, weil ich dieses Kapitel meines Lebens abgeschlossen habe.“

...sein emotionalster der 14 Paris-Titel: „2006 war für mich etwas ganz Besonderes, nachdem ich von meiner schweren Fußverletzung zurückgekommen war. Das war sehr, sehr emotional. Ich erinnere ich mich eher an die Turniere, bei denen ich gelitten habe, bei denen ich viel kämpfen musste. 2010, nach der Niederlage 2009, war sehr wichtig für mich. 2022 war aufgrund all der Dinge, die vor und während des Turniers passiert sind, wahrscheinlich das härteste in jeder Hinsicht.“

Rafael Nadal nach seinem French-Open-Sieg 2006

Rafael Nadal nach seinem French-Open-Sieg 2006

Foto: JACK GUEZ/AFP

...seine aktuelle Form: „Ich habe seit meinem Rücktritt keinen Schläger mehr in der Hand gehabt. Also, sechs Monate, in denen ich nicht auf dem Tennisplatz stand. Aber ich werde es irgendwann wieder tun, denn irgendwann werde ich mich auf einen Schaukampf oder Ähnliches vorbereiten. Ich brauche aber eine Auszeit.“

...seine Zukunft: „Ich beginne gerade das nächste Kapitel meines Geschäftslebens. Ich habe meine Akademie, das Hotel-Unternehmen und die Firma für Nahrungsergänzungsmittel. Ich kümmere mich auch um meine Stiftung und meine Familie. Für mich ist es wichtig, Ziele zu haben, denn ein Leben ohne Ziele ist aus meiner Sicht schwierig. Ich habe Spaß. Ich vermisse das Tennis nicht groß, weil ich das Gefühl habe, alles gegeben zu haben. Ich bin mit mir im Reinen. Jetzt genieße ich diesen neuen Lebensabschnitt, der sicher weniger aufregend sein wird als die Tennis-Karriere. Das Adrenalin, das einem der Sport gibt, findet man nirgendwo sonst im Leben.“

Der Fußabdruck von Rafael Nadal, der ab nun den Court Philippe Chatrier ziert

Der Fußabdruck von Rafael Nadal, der ab nun den Court Philippe Chatrier ziert

Foto: Getty Images

...seinen Siegeswillen: „Als ich in den Ruhestand ging, verlor ich für die nächsten Monate meinen ganzen Wettbewerbsgeist. Ich weiß nicht, warum. Ich spielte Golf oder irgendwas anderes, und es war mir egal, ob ich gewinne oder verliere, ob ich gut spiele oder schlecht. Es war ein komisches Gefühl für mich und nicht lustig. Ehrlich gesagt, mochte ich das nicht, weil ich den Sport anders verstehe. Aber das ist vorbei. Ich bin wieder wettbewerbsfähig.“ (lacht)

...das Erfolgsrezept seiner Karriere: „Entschlossenheit. Sehr wichtig! Die führt uns zu den nächsten Dingen: Leidenschaft an jedem einzelnen Tag, an dem man auf den Trainingsplatz geht. Und dieser Wille, sich zu verbessern. Ich bin bei jeder Einheit mit dem Ziel auf den Platz gegangen, mich zu verbessern. Ich bin nie nur zum Training auf den Court gegangen.“

Rafael Nadal als Tennisspieler wird es nur noch in Schaukämpfen geben

Rafael Nadal als Tennisspieler wird es nur noch in Schaukämpfen geben

Foto: Getty Images

...die sportlichen Ambitionen seines Sohnes Rafael junior (2): „Wenn er seine Karriere so lebt wie ich, würde ich dazu Ja sagen. Bei all den Dingen, die man aufgibt, um Profi zu werden, hatte ich nie das Gefühl, viele Opfer gebracht zu haben. Ich hatte nie das Gefühl, einen Teil meines Lebens verpasst zu haben, auch in meiner Jugend nicht. Wenn man tut, was man tun möchte, muss man keine Opfer bringen. Würde mein Sohn so denken, würde ich ihn unterstützen, bei allem, was er tun möchte.“

Ganz sicher: Zum letzten Mal haben wir Rafael Nadal nicht auf einer Tennisanlage gesehen.

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