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Krawalle in L.A.: Versöhnen sich Musk und Trump jetzt wieder? | Politik
09.06.2025 - Pazartesi 23:11
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Los Angeles (USA) – Werden US-Präsident Donald Trump und Tesla-Chef Elon Musk jetzt doch wieder Freunde?
Jedenfalls stellt sich Musk auf seiner Social-Media-Plattform X wieder an die Seite des US-Präsidenten. Dabei geht es um die ausufernden Krawalle in Los Angeles.
Am Wochenende hatte Trump 2000 Soldaten der Nationalgarde nach Los Angeles entsandt, um gegen die Ausschreitungen vorzugehen. Bei den Demonstrationen ging es im Ursprung um Proteste gegen die Politik der Trump-Regierung gegenüber illegalen Migranten.
Nach Darstellung des Präsidenten war die Lage außer Kontrolle geraten – Karen Bass (71), die demokratische Bürgermeisterin von Los Angeles, widerspricht dieser Einschätzung jedoch.
Musk postete einen Screenshot von einem Trump-Post auf Truth Social: „Gouverneur Gavin Newscum (damit meint Trump Gavin Newsom und, „scum“ bedeutet etwa wie „Schmutz“) ‚Bürgermeisterin’ Bass sollten sich bei der Bevölkerung von Los Angeles für die absolut schreckliche Arbeit entschuldigen, die sie geleistet haben, und das schließt nun auch die laufenden Unruhen in L.A. ein. Das sind keine Demonstranten, das sind Unruhestifter und Aufrührer. Denken Sie daran: KEINE MASKEN!“
Ein maskierter Krawallmacher hält eine mexikanische Flagge und ein Abbild des Kopfes von Trump hoch
Am Montag hatte sich der Präsident selbst zu seiner umstrittenen Entscheidung beglückwünscht, gegen den ausdrücklichen Willen der örtlichen Behörden Soldaten der Nationalgarde zum Einsatz gegen Demonstranten in Los Angeles zu entsenden.
Trump schrieb: „Wenn wir das nicht getan hätten, wäre Los Angeles komplett ausradiert worden.“ Die Entsendung der Nationalgarde bezeichnete er als „großartige Entscheidung“.
Polizisten versuchen, gewaltbereite Radikale von der Nationalgarde fernzuhalten, wollen Gefechte unterbinden
Am Sonntag wurden mehrere Robo-Taxis des Unternehmens Waymo in Brand gesteckt, sie wurden wohl gezielt gerufen
Der Zoff zwischen Musk und Trump
Am Samstag hatte Trump Musk noch davor gewarnt, Republikaner abzustrafen, die im Kongress für das umstrittene Haushaltsgesetz stimmen. „Wenn er das tut, wird es für ihn sehr ernsthafte Konsequenzen geben“, sagte Trump im Interview mit NBC News.
Musk hatte sich im Sommer 2024 Trumps MAGA-Bewegung (Make America Great Again = Macht Amerika wieder großartig) angeschlossen und den Rechtspopulisten im Wahlkampf mit schätzungsweise bis zu 280 Millionen Dollar (rund 245 Millionen Euro) unterstützt.
Anschließend machte ihn Trump nach seinem Wahlsieg zu seinem Sonderberater und beauftragte ihn mit massiven Einsparungen im Staatsapparat. Den Beraterposten gab Musk Ende Mai auf.
Seit Tagen Ausschreitungen: Die Hintergründe der Unruhen in Los Angeles
Danach äußerte der Milliardär und reichste Mensch der Welt (geschätzt 300 Milliarden Dollar schwer) zunehmend scharfe Kritik an den Steuerplänen Trumps, die „Amerika in den Bankrott“ trieben und zu einer immer gigantischeren Staatsverschuldung führen würden.
Parallel zum Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU) am Donnerstag in Washington kam es zum endgültigen Bruch zwischen dem mächtigsten und dem reichsten Mann der Welt.
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