Los Angeles: Proteste eskalieren! Polizei reitet in die Menge | Politik

12.06.2025 - Perşembe 05:20

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Kein Ende der Proteste gegen Abschiebe-Razzien in Los Angeles!

Am sechsten Tag der Krawalle kam es Mittwochabend erneut zu heftigen Zusammenstößen zwischen einem Großaufgebot der Polizei in Downtown L.A. und mehreren tausend Protestierenden. Die Lage eskalierte augenblicklich, als eine Staffel aus berittenen Polizisten nahe der „City Hall“ in die Menge ritt.

Menschen flohen unter panischem Geschrei. BILD sah, wie eine Reporterin des Senders NBC von einem der Pferde fast umgestoßen wurde. Die Polizisten schrien: „Move!“ (Bewegt euch).

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Eine Reiter-Staffel im Einsatz, während Journalisten und Fotografen die Unruhen dokumentieren

Eine Reiter-Staffel im Einsatz, während Journalisten und Fotografen die Unruhen dokumentieren

Foto: David Swanson/REUTERS

Festzuhalten ist: Nach Tagen oft wilder Randale, Angriffen auf die Polizei, Vandalismus und Plünderungen war die dem Polizeisturm vorangegangene Kundgebung weitgehend friedlich verlaufen (abgesehen vom ständigen Graffiti-Sprayen meist junger Vandalen).

Hinter der berittenen Polizei rückten Beamte mit Gewehren (Gummigeschossen) und gezückten Schlagstöcken vor – und versuchten, Demonstranten immer wieder einzukesseln. Bei der Flucht hunderter kam es vereinzelt zur Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte. Es gab Festnahmen.

Polizisten waren mit Gewehren mit Gummigeschossen im Einsatz

Polizisten waren mit Gewehren mit Gummigeschossen im Einsatz

Foto: David Swanson/REUTERS

„Schlacht um Los Angeles“

Es wirkte, als ob die Polizei bei dieser „Schlacht um Los Angeles“, so Kommentare auf Sozialmedien, mit besonders großer Wucht durchgreifen wollte. Um die Protestwelle zu brechen!

Angesichts der Mobilisierung militärischer Bundestruppen (4000 Nationalgardisten, 700 Marines) durch US-Präsident Donald Trump (78) hatte Bürgermeisterin Karen Bass (71) zuletzt härtere Töne angeschlagen.

Seit Dienstag gilt auch eine nächtliche Ausgangssperre, die zumindest zu Beginn für eine ruhigere Nacht mit weniger Krawallen und Plünderungen sorgte.

Die ganzen USA blicken jedenfalls auf die Kalifornien-Metropole, in der die nun nationale Protestwelle gegen Trumps harte Immigrationspolitik vergangenen Freitag begonnen hat: Zusammenstöße und Verhaftungen gab es u. a. in Chicago, New York, Atlanta und Austin. In Texas wurde ebenfalls die Nationalgarde mobilisiert. Am Samstag riefen Aktivisten zu weiteren Massendemos im ganzen Land auf.

Gouverneur rechnet ab: Gavin Newsom attackiert Trump

Quelle: Reuters

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