Was war das denn? Nato-Chef nennt Trump „Daddy“ | Politik

25.06.2025 - Çarşamba 14:02

[ad_1]

Den Haag – Die Nato zeigt sich entschlossen und harmonisch wie lange nicht, einigt sich einstimmig auf das Fünf-Prozent-Ziel. Doch trotz dieses Gipfel-Erfolgs gibt es Kritik am Generalsekretär des Nordatlantikbündnisses, dem Niederländer Mark Rutte (58).

Grund: sein Anbiedern an US-Präsident Donald Trump (79)! Rutte lobte Trump sowohl öffentlich als auch privat in den höchsten Tönen, um nicht zu sagen: Genau so, wie Trump es mag.

▶︎ In einer Privat-SMS, die Trump wohl veröffentlichte, weil sie ihm sehr schmeichelte, schrieb Rutte am Dienstag: „Donald, Du hast uns an einen wirklich, wirklich wichtigen Punkt für Amerika, Europa und die Welt geführt. Du wirst etwas erreichen, was KEIN amerikanischer Präsident seit Jahrzehnten geschafft hat. Europa wird in GROSSEM Stil zahlen, wie es sollte, und das wird Dein Sieg sein.“

▶︎ Am Mittwoch, beim gemeinsamen Presseauftritt am Vormittag, prahlte Trump, er habe Israel und Iran gestoppt wie zwei prügelnde Schulkinder. Rutte bestärkt ihn: „Daddy muss manchmal mit harten Worten auf den Tisch hauen!“

Als eine Journalistin Rutte auf der Abschluss-Pressekonferenz fragt, ob dieses Geschleime wirklich der Weg sei, wie ein Nato-Chef mit dem US-Präsidenten umgehen sollte, grinst Rutte: „Ich glaube, das ist einfach eine Geschmacksfrage. Aber er ist ein sehr guter Freund. Und er erledigt Dinge – etwa, wenn er uns zwingt, mehr zu investieren.“ Er fragt zurück: Hätten Sie gedacht, dass wir dieses Ziel erreichen?

Ruttes unausgesprochene Botschaft: Das Ziel rechtfertigt hier die Mittel. Schließlich hat Trump nicht nur die Mitgliedstaaten zum Versprechen bewegt, spätestens ab 2035 mindestens fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben. Im Gegenzug hat der US-Präsident auch zugesagt, die Beistandspflicht nach Artikel 5 nicht mehr infrage zu stellen.

Auch Friedrich Merz (69) wurde bei seiner Abschluss-PK nach Ruttes Kriecherei gefragt. Das war „devot und nicht diplomatisch, wie er Trump gegenüber aufgetreten ist“, sagte eine deutsche Journalistin.

Der Bundeskanzler wiegelte diplomatisch ab: „Als devot habe ich das nicht empfunden, ich habe es mit meinen Worten etwas nüchterner ausgedrückt. Aber wahr ist natürlich und bleibt, dass diese US-Administration – in Kombination mit dem Krieg in der Ukraine –veranlasst hat, dass wir jetzt diese Entscheidungen treffen.“

[ad_2]
Apsny News

YORUM YAZ

Yorum Yazabilmek İçin Lütfen Giriş Yapın.