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Melania Trump im Flutgebiet: Mit diesem Auftritt überrascht sie alle! | Politik
13.07.2025 - Pazar 00:48
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Kerrville (Texas) – US-First-Lady Melania Trump hat offenbar dazugelernt. Oder: Sie hat Berater, die dazugelernt haben. Acht Jahre nach ihrem legendären Flut-Fauxpas – mit High Heels ins Hurrikan-Gebiet – zeigt sich die First Lady beim Besuch im texanischen Katastrophengebiet plötzlich ganz anders.
Baseballkappe tief im Gesicht, schlichter Look, Turnschuhe, ernste Miene – und am Arm: ein Armband im Gedenken an die Flutopfer. Ein ganz anderes Bild als damals. Und viele erinnern sich noch: Als Melania Trump 2017 nach Hurrikan „Harvey“ in gefährlich hohen Stilettos ins Katastrophengebiet reiste, war die Empörung weltweit riesig. Als „Katastrophenhilfe-Barbie“ wurde sie in den sozialen Medien verhöhnt.
Dieser Auftritt löste 2017 Empörung aus: Mit Stilettos ins Flutgebiet – für viele ein völlig falsches Signal der First Lady
Dieses Mal verzichtete sie auf modische Statements – und fokussierte sich ganz auf ihre Aufgabe. Trost spenden, zuhören, den Fokus auf die Betroffenen richten. Zum Beispiel mit dem Armband, über das die First Lady in Texas sagte: „Ich habe wunderbare junge Frauen getroffen. Sie schenkten mir dieses besondere Armband aus dem Camp zu Ehren all der kleinen Mädchen, die ihr Leben verloren haben.“
Ein Armband im Gedenken an Opfer
Melania war mit Ehemann Donald Trump (79) ins verwüstete Kerrville gereist – eine Region, die von Jahrhundertfluten heimgesucht wurde: 120 Tote, Tausende ohne Zuhause. Besonders tragisch: Dutzende Kinder kamen in einem christlichen Sommerlager ums Leben. Melania drückte den Anghörigen ihr „tiefes Mitgefühl“ aus.
Das Armband aus dem Flutgebiet: Kleine christliche Anhänger verzieren das silberfarbene Schmuckstück
Seltenes Bild: Trump und Ehefrau Melania gehen Händchen haltend aus dem Hubschrauber
Doch während sich die Trumps volksnah geben, herrscht hinter den Kulissen blankes Chaos: Berichten zufolge war die Notruf-Hotline der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA tagelang kaum erreichbar. Am 6. Juli etwa gingen laut „New York Times“ 2363 Hilferufe ein – nur 846 wurden beantwortet. Das sind gerade einmal 36 Prozent!
Unbeantwortete Notrufe
▶︎Hintergrund: Hunderte Callcenter-Mitarbeiter wurden entlassen, weil ihre Verträge nicht verlängert werden konnten. Denn Kristi Noem (53), Heimatschutzministerin und Trump-Vertraute, hatte die Verträge nicht rechtzeitig freigegeben – sie selbst hatte vor Monaten verfügt, dass alle Ausgaben über 100.000 Dollar persönlich von ihr genehmigt werden müssen.
First Lady ganz volksnah – Melania Trump umarmt eine Schaulustige bei ihrem Abflug nach Kerrville
Erst fünf Tage nach Vertragsende kam ihr Okay. Die Folge: Tausende verzweifelte Menschen hingen in der Warteschleife. Viele wussten nicht, wie sie an die versprochenen Notfallhilfen – wie etwa die Einmalzahlung von 750 Dollar – kommen sollten. Und auch bei der Rettung vor Ort hakte es: Erst am 7. Juli (drei Tage nach Beginn der Flutkatastrophe) wurden Spezialteams nach Texas entsandt.
Ein Eindruck, den die Trumps ganz offensichtlich durch ihre Präsenz und ihre Anteilnahme für die Betroffenen geraderücken wollten.
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