Sozialschmarotzer, aufgepasst! Am Tag nach dem AfD-Coup bei der NRW-Wahl haben Kanzleramtschef Thorsten Frei (52, CDU) und SPD-Fraktionschef Matthias Miersch (56) in „Hart aber fair“ erstmals gemeinsam strengere Maßnahmen gegen Totalverweigerer versprochen, die sich vor der Arbeit drücken und Stütze schnorren.
Ausgangspunkt: Die Anti-Faulpelz-Forderung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (48), der im Juli eine Bürgergeld-Reform angekündigt hatte: „Es wird ein Herbst, der sich gewaschen hat!“ Kernsatz: „Derjenige, der arbeiten kann, der muss auch arbeiten gehen, ansonsten gibt es keine Sozialleistungen.“
Freis Ansage jetzt dazu: „Carsten Linnemann spricht über diejenigen, die jung sind, gesund sind, die grundsätzlich in der Lage sind, zu arbeiten, sich aber dafür entscheiden, es nicht zu tun. Das kann man in Deutschland selbstverständlich, wir haben keine Arbeitspflicht. Jeder kann sein Leben leben, wie er es möchte. Aber er muss dann andere Einnahmequellen finden. Das kann nicht über soziale Transferleistungen passieren!“