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Alexander Dobrindt im Steckbrief: So wurde er Bundesinnenminister | Politik
15.07.2025 - Salı 05:47
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Als neuer Bundesinnenminister muss er gleichzeitig Härte und Fingerspitzengefühl beweisen: Alexander Dobrindt.
Es war das zentrale innenpolitische Versprechen der CDU/CSU im Wahlkampf für die Bundestagswahl im Februar 2025: der illegalen Migration nach Deutschland ein Ende setzen. Ein Versprechen, das Dobrindt selbst immer wieder bekräftigte und das er nun als Bundesinnenminister umsetzen muss.
Wie er sich auf der politischen Karriereleiter zum Bundesminister des Innern hocharbeitete, was seine erste Amtshandlung war und wer seine Ehefrau ist, lesen Sie hier.
Alexander Dobrindt im Steckbrief
Alexander Dobrindts Karriere abseits der Politik
Am 7. Juni 1970 wurde Alexander Dobrindt im oberbayerischen Peißenberg im Landkreis Weilheim-Schongau geboren. In seinem Geburtsort verbrachte er Kindheit und Jugend. Noch heute ist Peißenberg seine Heimat.
Nach dem Abitur am Gymnasium Weilheim im Jahr 1989 zog es Dobrindt zum Studium nach München. An der Ludwig-Maximilians-Universität begann er ein Soziologiestudium, das er 1995 mit Diplom abschloss.
Nach seinem Studium arbeitete Alexander Dobrindt ab 1996 als kaufmännischer Leiter in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen in Peißenberg. Später stieg er dort zum Geschäftsführer auf. 2005 gab er seinen Posten auf, um sich vollumfänglich seiner politischen Laufbahn zu widmen.
Alexander Dobrindt widmet sich seit 2005 seiner politischen Karriere (hier 2013 im Bundestag)
Alexander Dobrindts politischer Aufstieg
Bereits zu Schulzeiten engagierte sich der heutige Bundesinnenminister in der Jugendorganisation „Junge Union“ (JU), der er 1986 beitrat. Kurz nach Beginn seines Studiums folgte der Eintritt in die CSU.
1990 übernahm Dobrindt den Vorsitz des JU-Kreisverbandes Weilheim-Schongau, den er sieben Jahre innehatte. 1999 übernahm er erstmals Verantwortung in zwei kommunalpolitischen Gremien als Mitglied des Marktgemeinderates Peißenberg und des Kreisrats Weilheim-Schongau. Im selben Jahr stieg er zum Ortsvorsitzenden der CSU Peißenberg auf.
Damit war das Fundament für eine politische Karriere gelegt, die Alexander Dobrindt bis ins Amt des Bundesinnenministers führte.
Alexander Dobrindts kompletter politischer Werdegang in einer chronologischen Übersicht:
- 1986: Eintritt in die „Junge Union“ (JU)
- 1990–1997: Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Weilheim-Schongau
- 1996–2011: Mitglied des Marktgemeinderates Peißenberg
- 1996–2018: Mitglied des Kreisrats Weilheim-Schongau
- 1999–2011: Ortsvorsitzender der CSU Peißenberg
- 2002: direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Weilheim
- Seit 2002: In jeder Legislaturperiode Mitglied des Deutschen Bundestags gewesen
- 2005–2008: Wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe
- 2008–2009: Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Seit 2009: Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Weilheim-Schongau
- 2013–2017: Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
- Seit 2017: Vorsitzender der CSU-Landesgruppe und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag
- 2025: Ernennung zum Bundesinnenminister im Kabinett Merz
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (l.) mit seinem Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz (r.)
Im Zuge der Regierungsbildung zwischen CDU/CSU und SPD berief der damalige designierte Bundeskanzler Friedrich Merz (69) den früheren Verkehrsminister Alexander Dobrindt in sein Kabinett. Für ihn war einer der bedeutendsten Regierungsposten vorgesehen: das Amt des Bundesministers des Innern.
Am 6. Mai 2025 war es schließlich offiziell: Friedrich Merz wurde zum Bundeskanzler und Alexander Dobrindt zum Bundesinnenminister vereidigt.
Das war Alexander Dobrindts erste Amtshandlung als Bundesinnenminister
Im Wahlkampf der CDU/CSU nahm ein Thema eine zentrale Rolle ein: das seit Jahren ungelöste Problem der illegalen Migration.
Drei Wochen vor der Wahl im Februar 2025 versprach Friedrich Merz in der „BILD am Sonntag“, eine sofortige Wende in der Asyl- und Migrationspolitik im Falle eines Wahlsiegs herbeizuführen. Nach dem Wahlerfolg der Union bekräftigte Kanzleramtschef Thorsten Frei Ende April dieses Versprechen erneut.
Die Umsetzung dieses Vorhabens liegt nun in der Verantwortung des neuen Bundesinnenministers Alexander Dobrindt. Und dieser zögerte nicht lange, das Wahlversprechen des Bundeskanzlers einzulösen.
Er hat als Innenminister die Aufgabe, eine migrationspolitische Wende herbeizuführen: Alexander Dobrindt
Bereits am ersten Tag nach seiner Amtseinführung, dem 7. Mai 2025, ordnete Dobrindt umfassende Grenzkontrollen und Zurückweisungen papierloser Migranten und Asylsuchenden an den Landesgrenzen an. Ziel ist es, der illegalen Migration einen Riegel vorzuschieben.
Alexander Dobrindt hält sein Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus
Das Privatleben von Alexander Dobrindt hält der Bundesinnenminister größtenteils aus der Öffentlichkeit heraus. So viel ist bekannt: Alexander Dobrindt ist mit Tanja Käser verheiratet und hat mit ihr einen gemeinsamen Sohn. Er ist bekennender Christ und Mitglied im Schützenverein VSG Peißenberg sowie im Knappenverein Peißenberg.
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