Alois Rainer: Merz-Minister entfacht heftigen Fleisch-Streit! | Politik

30.04.2025 - Çarşamba 18:44

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Der designierte Agrarminister Alois Rainer (60, CSU) hat einen neuen Streit ums Fleisch entfacht!

Grund ist die von Rainer angekündigte Kehrtwende in der Agrar- und Fleischpolitik. Rainer, von Beruf Metzgermeister, hatte in BILD angekündigt: keine höheren Steuern auf Fleisch, weniger Gängelung der Bauern. Rainer hält sogar sinkende Fleischpreise für möglich. Und auf den Speiseplänen in Kitas und Schulen sollen auch Fleischgerichte stehen.

Bei Lehrern kommt der Vorstoß gut an. Heinz-Peter Meidinger (70), Ehrenpräsident des Lehrerverbandes, zu BILD: „Wir waren immer für Wahlfreiheit und gegen jede Form von Bevormundung, was den Fleischkonsum angeht. Gesunde Ernährung ist natürlich Erziehungsziel an Schulen – aber nicht über Zwang und Verbote. Deshalb begrüße ich die Entideologisierung der Schulkantinen, wie der neue Minister sie ansteuert.“

▶︎ Auch Christoph Minhoff, Präsident der Ernährungsindustrie, begrüßt den personellen Wechsel an der Agrar-Spitze. Er zu BILD: „Dieses Ministerium braucht dringend Fachwissen an der Spitze, und das kommt mit Alois Rainer, Silvia Breher und Martina Engelhardt-Kopf endlich ins Haus. Ich gehe davon aus, dass dann wieder mehr gemeinsames Gestalten statt Konfrontation möglich ist.“

Fleischliebhaber Markus Söder hat Alois Rainer an der Spitze des Agrarministeriums vorgeschlagen

Fleischliebhaber Markus Söder hat Alois Rainer für die Spitze des Agrarministeriums vorgeschlagen

Foto: ullstein bild

Und der Fleischerverband freut sich ebenfalls, „dass Fragen der Tierhaltung, Ernährung und der Lebensmittelproduktion nun ideologiefrei, verlässlich und in einem partnerschaftlichen Miteinander mit allen Beteiligten behandelt werden“, so Präsident Herbert Dormann (62) zu BILD.

Aber es gibt auch Widerstand gegen Rainer!

▶︎ Foodwatch kritisiert Rainers Pläne als „Rückschritt beim Tierwohl“ – und wirft ihm vor, auf Kosten des Klimas eine alte Agrarpolitik wiederzubeleben.

▶︎ Die Umweltorganisation Germanwatch warnt: „Billiges Fleisch ist eine teure Illusion – wir zahlen den wahren Preis mit unserer Gesundheit, Umweltzerstörung und den Folgen der Klimakrise. Denn durch die ökologischen und gesundheitlichen Folgekosten der Fleischproduktion werden Wirtschaft, Sozialversicherungen und wir Steuerzahlenden jedes Jahr mit Milliarden belastet.“

▶︎ Und auch der Deutsche Bauernverband hatte sich zuletzt offen für eine maßvolle Fleischsteuer zur Tierwohl-Finanzierung gezeigt – die will Rainer nicht.

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