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Asyl-Report: Nicht mal jeder 5. Asylbewerber ist schutzbedürftig! | Politik
30.05.2025 - Cuma 12:36
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Berlin – Diese Zahlen sind beunruhigend: Immer weniger Asylbewerber in Deutschland sind tatsächlich schutzbedürftig. Trotzdem dürfen sie oft bleiben.
▶︎ Fakt ist: In den ersten vier Monaten (Januar bis April 2025) hat das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) über insgesamt 110.077 Asylanträge (das meint „Erst- und Folgeanträge“) entschieden. Davon wurden 90.018 Anträge abgelehnt.
Bedeutet: Nur 20.059 Asylanträge wurden positiv beschieden und bewilligt. Damit liegt die „Gesamtschutzquote“ der Asylanträge für alle Staatsangehörigen bei 18,22 Prozent.
Weniger als ein Fünftel der Asylsuchenden bekommt Schutz
Von den 110.077 BAMF-Entscheidungen zu den Erst- und Folgeanträgen fielen die meisten zur:
▶︎ Türkei mit 23.924 Entscheidungen (Gesamtschutzquote: 8,3 Prozent),
▶︎ Afghanistan mit 18.635 Entscheidungen (Gesamtschutzquote: 51,8 Prozent),
▶︎ Syrien mit 9731 Entscheidungen (Gesamtschutzquote: 0,2 Prozent).
Trotzdem: Die Gesamtschutzquote ist mit 18,22 Prozent sehr gering! Dafür sorgen neben Syrien auch die BAMF-Entscheidungen zu Kolumbien (2499 Entscheidungen mit einer Schutzquote von 0,4 %) und zu Russland (5419 Entscheidungen mit einer Schutzquote von 4,3 %).
Deutlicher Rückgang bei Asylanträgen 2025
Die Debatte über die Verschärfung der deutschen Grenzkontrollen in den vergangenen Monaten und die tatsächliche Verschärfung seit Anfang Mai 2025 zeigen offenbar Wirkung.
▶︎ Im Jahr 2025 (Januar bis April) wurden 45.681 Asyl-Erstanträge vom BAMF registriert. Im Vergleichszeitraum 2024 waren es noch 84.984 Asyl-Erstanträge gestellt – minus 46,2 Prozent.
▶︎ Die meisten Asylgesuche kamen 2025 bisher aus drei Ländern: Syrien mit 11.644 Asyl-Erstanträgen, Afghanistan mit 7873 Asyl-Erstanträgen und der Türkei mit 4749 Erstanträgen.
▶︎ 2025 (Januar bis April) waren 71,7 Prozent Asyl-Erstantragsteller jünger als 30 Jahre, 41,3 Prozent waren minderjährig und 62,4 Prozent aller Asyl-Erstantragsteller waren laut BAMF „männlich“.
Dublin-Verfahren scheitern immer häufiger
Ein riesiges Problem: Trotz der geringen Gesamtschutzquote von nur 18,22 Prozent und der Tatsache, dass die meisten Asylantragsteller wieder ausreisen müssten, bleiben sie hier!
Das liegt auch an den geringen Abschiebezahlen und den enormen Zahlen der „abgebrochenen Abschiebungen“, die BILD exklusiv vorliegen.
Die Abschiebe-Bilanz:
▶︎ 2024 wurden 20.084 abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland in Ihre Heimat oder in einen EU-Staat abgeschoben. Aber: In 33.717 Fällen wurden geplante Abschiebungen im vergangenen Jahr abgebrochen (meistens wegen „einer Stornierung“ durch die Länder).
▶︎ 2025: In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 (Januar bis April) wurden bisher genau 8.163 Personen abgeschoben. Aber: In 11.753 Fällen wurden geplante Abschiebungen in den ersten vier Monaten 2025 abgebrochen (u. a. wegen der „Stornierung“ durch die Länder oder wegen der „nicht erfolgten Zuführung einschl. Absage am Tag der Maßnahme“).
Abschiebung: Polizeibeamte begleiten einen Afghanen auf dem Flughafen Leipzig-Halle in ein Charterflugzeug
Gleichzeitig scheitern immer mehr Dublin-Überstellungen! Die Rückführungsbilanz:
▶︎ 2024: Von den 74.583 Fällen, in denen Deutschland im Jahr 2024 die Überstellung eines Asylbewerbers in das nach dem Dublin-Verfahren dafür zuständige EU-Land (hier kam die Person an) beantragt hatte, fand die Rückführung in nur 5827 Fällen auch tatsächlich statt.
▶︎ 2025: In genau 15.279 Fällen hat Deutschland zwischen Januar und April 2025 ein EU-Land um die Rücknahme von Asyl-Bewerbern gebeten. 11.054-mal wurde hier zwar von den EU-Ländern zugestimmt, ABER: Nur 2230-mal wurde dann auch wirklich überstellt.
In 11.907 Fällen kam es 2025 zum Abbruch des Dublin-Verfahrens.
Gründe für das Scheitern u. a.: Die EU-Partner erlauben Überstellungen nur zu bestimmten Zeiten, haben ganz enge „Stundenpläne“ (BILD berichtete). Und: Viele der Personen, die zurückgeführt werden sollten, waren zum Stichtag einfach untergetaucht.
Politiker fordern jetzt Konsequenzen
Die Politik in Berlin reagiert besorgt, fordert Konsequenzen (u. a. dringende Reformen)!
▶︎ Innenexperte Stephan Mayer (51, CSU) zu BILD: „Die restriktivere Asylpolitik der EU und Deutschlands beginnt zu wirken. Aber: Das Dublin-System ist gescheitert, muss reformiert, der Druck auf die Länder, die eine Rücknahme von Asylbewerbern verweigern, muss deutlich erhöht werden. Fakt ist: Kein einzelnes EU-Land kann das Thema ‚Asyl‘ alleine stemmen.“
▶︎ Sahra Wagenknecht (55, BSW) zu BILD: „Das Asylsystem hilft immer mehr den Falschen. Wenn über 80 Prozent der Asylbewerber gar keinen Schutz benötigen, zeigt das den Kontrollverlust in der Migrationspolitik. Statt primär über Grenzkontrollen zu diskutieren, die Staus verursachen, während die meisten Asylbewerber einfach über die grüne Grenze kommen, sollte die Bundesregierung die Anreize abstellen, die Menschen zu uns zu holen.“
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