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München – Schluss mit„lustig“…
Bayern will den Verkauf von Lachgas künftig stärker reglementieren – und sogar teilweise verbieten. Denn: Der Stoff ist gefährlich, seit einigen Jahren als Partydroge auf dem Vormarsch. Die Konsumenten atmen den Stoff über Luftballons ein, werden dadurch high. Mit teils dramatischen Folgen …
Lachgas fällt in Deutschland bisher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, es kann in Kartuschen im Supermarkt, in Tabakläden oder im Internet gekauft werden. Doch: Es wird nicht nur in der Medizin als Narkosemittel verwendet, sondern auch in diversen Industriezweigen – unter anderem als Treibgas in Spraydosen. Das müsse laut Staatsregierung bei einem Verbot in jedem Falle berücksichtigt werden.
Lachgas ist frei verkäuflich und wird unter anderem auch in Automaten angeboten
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Strengere Regeln angekündigt
Um den Verkauf von Lachgas als Partydroge insbesondere an junge Leute einzudämmen, hatte zuvor bereits Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) strengere Regeln angekündigt. „Wir werden schnell mit einer Regelung kommen.“
[–>Als eine Möglichkeit nannte er einen Vorschlag aus Niedersachsen, Lachgas in die Liste von psychoaktiven Stoffen aufzunehmen, mit dann sehr strengen Regeln für den Verkauf. „Wir gehen das jetzt sehr schnell an“, versicherte der Minister. Die niedersächsische Landesregierung will eine entsprechende Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, auch Ärzteverbände forderten bereits gesetzliche Schritte.
Partydroge verursacht Nerven-Schäden und Unfälle
Neben möglichen neurologischen Schäden durch den Lachgas-Konsum warnen Experten vor allem vor Unfällen, die von Konsumenten der Partydroge verursacht werden. In München war etwa Mitte Mai ein junger Autofahrer (19) von Lachgas berauscht mit seinem Wagen auf die Gegenspur geraten und dort mit einem geparkten Wagen zusammengestoßen.
Die Folgen von Lachgas-Konsum können drastisch sein. Unter anderem drohen neurologische Schäden
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Ein 16-Jähriger war bereits im vergangenen November ebenfalls in München an einem Bahnhof ins Gleis gestürzt und von einer einfahrenden S-Bahn erfasst worden. Zuvor soll der Jugendliche nach Angaben der Bundespolizei mit einem 18-Jährigen am Bahnsteig Lachgas konsumiert haben. Der Jugendliche wurde vom hinteren Teil der Bahn erfasst und kam mit schweren Verletzungen am Bein ins Krankenhaus.
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Apsny News


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