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Bayern-Ministerpräsident droht mit Länderfinanzausgleich: Söder beharrt im Ferien-Streit auf Sonderregel | Politik
16.07.2025 - Çarşamba 23:00
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Berlin/München – Im Streit um ein Ende der Sonderregel, wonach Bayern und Baden-Württemberg immer als letzte Bundesländer Ende Juli in die Schulferien starten, beharrt Markus Söder (CSU) auf Beibehaltung und droht mit dem Länderfinanzausgleich.
Der Bayern-Ministerpräsident zu BILD: „Es bleibt bei der Ferienregelung. Bayern und Baden-Württemberg haben immer als letzte Ferien, starten meistens Anfang August. Das hat sich so ergeben, das ist auch im Biorhythmus des Südens drin. Wir müssten sonst die kompletten Ferienpläne des ganzen Jahres ändern – das tun wir nicht. Bei Feiertagen und bei Ferien – da sind wir kompromisslos.“
Weiter: „Wann bei uns Ferien sind, entscheiden wir Bayern selbst. Wir zahlen den meisten Ländern den Finanzausgleich – jetzt wollen Einzelne auch noch vorschreiben, wann wir Ferien machen sollen? Irgendwann ist auch mal gut. Ich wünsche allen einen schönen Urlaub – und wir Bayern bleiben bei unseren Regelungen.“
Hintergrund: Weil die beiden Bundesländer im Süden jedes Jahr erst im August in die Sommerferien starten, während andere Länder rotieren müssen, forderte NRW-Schulministerin Dorothee Feller (59, CDU) eine Neuregelung.
Ihr Punkt: Auch NRW will mal später Urlaub machen – das alte Ernte-Argument aus Bayern hält sie für überholt.
Prompt keilte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (58, CSU) zurück: Die späten Ferien seien Teil der Bayern-DNA – basta!
Bundesregierung stellt sich gegen Bayern
Christoph Ploß (39, CDU) Regierungs-Koordinator für Tourismus, zu BILD: „Für mich spricht sehr viel für mehr Flexibilisierung und eine Entzerrung der Ferien. Eine etwas längere Ferienzeit über alle Länder hinweg würde in den Unterkünften, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen für gleichmäßigere Auslastung sorgen und die Tourismus-Akzeptanz vor Ort stärken.“
Weiter: „Die Menschen hätten weniger Stress bei der Anreise und müssten seltener Preisspitzen zahlen. Bei Reisen in den Süden könnten Hitzemonate besser vermieden werden. Eine Rotation unter allen Bundesländern würde mehr Gerechtigkeit und auch Abwechslung schaffen. Jeder würde mal schon im Juni oder erst im September urlauben.“
Christoph Ploß (39, CDU), Regierungs-Koordinator für Tourismus, fordert ein Ende der Ferien-Extrawürste von Bayern und Baden-Württemberg
Pikant: CDU-Mann Ploß tritt damit der bayrischen Schwesterpartei gegen den Karren – die ebenfalls Teil der schwarz-roten Koalition ist!
Der Ferien-Streit dürfte damit aber längst nicht beendet sein.
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