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BBC entschuldigt sich: Trump-Doku Skandal! | Politik
15.11.2025 - Cumartesi 22:18
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London – Die BBC knickt ein und schreibt reumütig an Donald Trump (79)! Der britische Staatssender bittet den US-Präsidenten in einem Brief um Entschuldigung. Grund: eine „irreführende Bearbeitung“ seiner Rede in einer Skandal-Doku über den Sturm auf das Kapitol.
Freitag um Mitternacht endet die Frist. Bis dahin kann Donald Trump Klage ankündigen. Sein Anwalt hatte der BBC bereits einen Brief geschickt – forderte eine Entschuldigung und drohte mit einer Klage über 1 Milliarde Dollar.
Auslöser des Streits: eine Folge der BBC-Sendung „Panorama“. Titel: „Trump: A Second Chance?“ – ausgestrahlt nur wenige Tage vor der US-Präsidentschaftswahl 2024.
Anhänger von Donald Trump hatten am 6. Januar 2021 das Kapitol gestürmt. In dem Beitrag der BBC wurde der Eindruck erweckt, dass er sie mit seiner Rede dazu aufgefordert hatte
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Der öffentlich-rechtliche Sender hatte darin eine Rede, die Trump am 6. Januar 2021 gehalten hatte, bevor einige seiner Anhänger das Kapitol stürmten, „irreführend“ bearbeitet.
Drei Zitate zu einer einzigen Aussage zusammengefügt
Die Produktionsfirma, die den Film im Auftrag der BBC drehte, bastelte sich ein Zitat zusammen: Drei Aussagen aus zwei verschiedenen Teilen von Trumps Rede – fast eine Stunde lag dazwischen – wurden aneinandergeschnitten. So klang es, als hätte Trump seine Anhänger direkt aufgefordert, mit ihm zu marschieren und „wie die Hölle zu kämpfen“.
[-->Herausgeschnitten wurde der Teil, in dem Trump zur friedlichen Demonstration aufruft.
„Wir akzeptieren, dass unsere Bearbeitung unbeabsichtigt den Eindruck erweckt hat, dass wir einen einzigen zusammenhängenden Abschnitt der Rede gezeigt haben, anstatt Auszüge aus verschiedenen Stellen der Rede, und dies den falschen Eindruck vermittelt hat, dass Präsident Trump direkt zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen habe“, schrieb die BBC bereits zuvor in einer Rücknahme.
Am Donnerstag meldete sich der Sender erneut zu Wort. Vorsitzender Samir Shah hat einen persönlichen Brief an das Weiße Haus geschrieben – mit einer klaren Botschaft: Entschuldigung bei Donald Trump!
Im Namen der BBC bedauerte Shah die Bearbeitung der Rede zutiefst. Der Fehler sei nicht nur bedauerlich, so Shah – die gekürzte Passage habe seiner Einschätzung nach tatsächlich „den Eindruck einer direkten Aufforderung zu gewalttätigen Aktionen“ erweckt.
Der langjährige Generaldirektor Tim Davie übernahm die Verantwortung für den Fehler und trat bereits am Sonntag zurück
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Shah versicherte Trump außerdem: Die Skandal-Doku wird nicht noch einmal ausgestrahlt. Zugleich stellt die BBC klar – aus ihrer Sicht gibt es keinen Grund für eine Verleumdungsklage.
Doch der Schaden ist da. Schon am Sonntag zogen zwei Top-Leute die Reißleine: Generaldirektor Tim Davie und Nachrichtenchefin Deborah Turness traten zurück. Davie erklärte: „Als CEO von BBC News and Current Affairs trage ich die Verantwortung dafür.“
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