BBL: Bayern zittert sich ins Halbfinale | Sport

24.05.2024 - Cuma 21:09

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Aller guten Dinge sind vier.

Die Basketballer von Bayern München setzen sich im Playoff-Viertelfinale gegen Ludwigsburg mit 3:1 durch und gewinnen das vierte Spiel bei den „Riesen“ nach einem wilden Spiel mit 76:69 (17:11, 23:23, 21:23, 15:12).

Wilde Fahrt in Ludwigsburg!

Nach der überraschenden Pleite zum Auftakt (98:102), halten sich die Bayern schadlos. Allerdings macht sich der Favorit im 4. Spiel das Leben selbst unnötig schwer gegen leidenschaftlich kämpfende Ludwigsburger.

Beide Teams haben nach sieben Minuten eine Wurfquote von gerade einmal 15 Prozent! Die Bayern führen zu diesem Zeitpunkt gerade einmal mit 8:5. Vor den Augen von Bayern-Präsident Herbert Hainer geht das 1. Viertel mit 17:11 an den Favoriten.

Auch das 2. Viertel ist eher etwas für Defense-Liebhaber. Höhepunkt ein Monster-Block von Ludwigsburgs Eddy Egidin gegen Weltmeister Andi Obst. Dennoch gehen die Bayern mit 40:34 in die Pause.

DYN-Experte Paul Zipser (30) in der Pause: „Ludwigsburg war in der Kabine bestimmt sehr positiv. Womit haben wir uns am Leben gehalten? Mit Kampf und mit Rebounds. Wenn du gute Werfer hast, wird die Trefferquote irgendwann steigen. Aber Bayern wird etwas dagegen haben.“

Ludwigsburg steigert sich tatsächlich, vor allem Edigin (acht Punkte allein in den ersten fünf Minuten des 3. Viertels.). Doch München hält mit seiner Routine und Klasse die Führung.

In den entscheidenden Situationen trifft Ludwigsburg in der Offensive immer wieder die falschen Entscheidungen. So schaffen es die „Riesen“ nicht auszugleichen und rennen weiter der Bayern-Führung hinterher. Statt Ausgleich mit Lucic die Führung auf fünf Punkte aus.

Doch das Spiel ist noch nicht zu Ende. Ludwigsburg kämpft um das 5. Spiel, kann 3:35 vor Spielende sogar in Führung gehen, doch der Dreier von Graves geht nicht rein. Keine 40 Sekunden später führen die Bayern wieder mit sechs Punkten. Was für ein wildes Spiel.

Kein vorbeikommen!Monster-Block bei Chemnitz-Sieg

Quelle: DYN MEDIA

Kurz vor Schluss der Aufreger: Ein „Game-Clock-Error“! Die Spieluhr fällt aus. Die Schiedsrichter bringen in aller Ruhe Ordnung in das Zeit-Chaos. Die Chance für Ludwigsburg sich noch einmal zu sammeln?

Mit 67:73 geht es nach einer mehrminütigen Unterbrechung weiter. Und Ludwigsburg startet mit einem unnötigen Offensiv-Foul – ausgerechnet vom bärenstarken Edigin. 44 Sekunden vor dem Ende trifft Bayerns Edwards einen Dreier zum 76:69. Edigin bei „DYN“: „Am Ende hat die Qualität von Edwards entschieden. Die Big Plays haben am Ende die Bayern gemacht.“

Ludwigsburg-Trainer Josh King: „Ich bin sehr stolz auf das Team. Es war unser siebtes Spiel in 12 Tagen. Sie haben alles gegeben. Wir müssen uns für nichts schämen.“

Damit ist das Halbfinale der BBL komplett. Die Bayern treffen im Halbfinale auf Würzburg. Die Franken schmeißen Titelverteidiger Ulm mit 3:1 raus.

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