Beim Gehen der Leichtathletik-WM: Ecuadorianer trägt plötzlich eine Maske | Sport

20.09.2025 - Cumartesi 08:45

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Beim Gehen über 20 Kilometer brachte er richtig Farbe ins Spiel!

David Hurtado (26) stülpte sich bei der WM in Tokio plötzlich eine kunterbunte Maske über den Kopf. Auch die Konkurrenten schauten etwas verdutzt zu ihm und fragten sich, was hinter der Aktion des Ecuadorianers steckt.

Hurtado erklärt: „Es ist traditionell für unsere Kultur und ein Symbol für unseren Ursprung. Die Stämme nutzten sie, um zu tanzen und traditionelle Dinge mit ihr zu machen.“ Die gehäkelte Maske hat zwei Seiten. Eine soll für das Gute stehen, eine für das Böse. In seiner Heimat tragen die Menschen die traditionellen Masken vor allem auf Festen und zum Tanzen.

Ohne Maske und geschafft vom Wettkampf: Hurtado landete beim Gehen über 20 Kilometer auf Rang 19

Ohne Maske und geschafft vom Wettkampf: Hurtado landete beim Gehen über 20 Kilometer auf Rang 19

Foto: Getty Images

In Südamerika gehört Hurtado zu den besten Gehern, wurde 2019 Zweiter bei den Kontinentalmeisterschaften. In Tokio reicht es immerhin zu Platz 19. Mit seiner Maske setzte er zumindest optisch ein Ausrufezeichen beim Zieleinlauf im Stadion.

Hurtado: „Meine Physiotherapeutin hat sie mir im Stadion zugeworfen. Ich hatte sie noch kurz hinter dem Rücken und habe sie dann aufgesetzt. Es ist nicht nur ein Gruß an mein Land, sondern auch für das ganze Team.“

Linke auf Platz 10

Für die Deutschen lief es ordentlich. Christopher Linke kam nach starker Aufholjagd auf den letzten Kilometern auf Platz zehn. Leo Köpp wurde Elfter. Gold holte in einem flotten Rennen der Brasilianer Caio Bonfim (1:18,35 Stunden).

Linke: „Ich kann damit leben, sagen wir mal so. Im Gegensatz zu den 35 Kilometern habe ich keine taktischen Fehler gemacht.“ Vor einer Woche gehörte er zu den Medaillenkandidaten, überhitzte im Rennen über die lange Distanz aber komplett und brach ein (Platz 14).

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