Beim US-Militär: Will Donald Trump lieber Rassisten als Transsexuelle? | Politik

15.10.2024 - Salı 23:16

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Über diese Szenen diskutiert Amerika: Präsidentschaftskandidat Donald Trump (78) sorgt mit einem neuen Wahlkampf-Video für Aufregung.

Bei seinen Auftritten vor der US-Wahl am 5. November präsentiert der Republikaner den Zuschauern einen Kurzfilm, in dem er sich über das vermeintlich „woke Militär“ unter Rivalin Kamala Harris (59) lustig macht und seine Vision der amerikanischen Streitmacht deutlich macht.

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Das Video zeigt zwei sichtlich unterschiedliche Arten von Soldaten.

Bei den mit Rockmusik unterlegten Ausschnitten, die das Militär unter „Präsident Trump“ veranschaulichen sollen, bedient er sich aus dem Kriegsfilm-Klassiker „Full Metal Jacket“ von Regisseur Stanley Kubrick (†70). Gezeigt werden Szenen mit „Drill Sergeant“ Hartman. Der Ausbilder behandelt seine Einheit wie Abschaum, gibt den jungen Männern Frauennamen, hat rassistische Ausbrüche. Sein Umgang mit den Soldaten ist für den Zuschauer teils schwer zu ertragen.

Der traurige Höhepunkt im Film von 1987: Einer der Schützlinge wird zum Mörder und begeht schließlich Suizid.

Der komplette Gegensatz dazu: Die Soldaten, die stellvertretend für „Kameradin Harris“ stehen sollen und bereits durch die Musik (fröhlich statt rockig) im Hintergrund veralbert werden. Hier zeigt Trump u.a. Männer, die zunächst in Uniform, kurze Zeit später jedoch als Frau verkleidet zu sehen sind. Als Teil der Harris-Armee taucht auch Rachel Levine (66) auf, die 2021 als erste Transperson zur Vier-Sterne-Admiralin des US-Militärs ernannt wurde.

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