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Berechnungen für 2025: So krass langen Städte bei der Grundsteuer zu | Politik
01.01.2025 - Çarşamba 17:20
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Bei Millionen Mietern und Eigentümern knallen zu Beginn 2025 die Kosten rauf – und zwar viel stärker, als es Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) versprochen hat!
Auslöser ist die neue Grundsteuer. Sie wurde 2019 vom damaligen Finanzminister Scholz auf den Weg gebracht, tritt zum Jahreswechsel in Kraft. Eine erste Auswertung des Verbands Haus & Grund für zehn Bundesländer (liegt BILD vor) ergibt: Im Schnitt verdoppelt sich die Steuerlast. Konkret beträgt der durchschnittliche Aufschlag satte 116 Prozent!
Ein krasser Widerspruch zum Versprechen von Scholz, die Reform werde insgesamt „aufkommensneutral“ sein. Sollte heißen: Unterm Strich werden einige mehr, andere entsprechend weniger bezahlen.
[-->Scholz hatte dieses Versprechen im Mai 2019 sogar noch untermauert: Er habe als Finanzminister „politischen Einfluss“. Und: „Man kann auf Aussagen von Politikern vertrauen.“ Jetzt steht fest: Das Versprechen ist gebrochen, Scholz’ Wort nichts mehr wert.
In den von Haus & Grund untersuchten Fällen bleibt die Steuerlast nur in 2,7 Prozent stabil. In gut einem Drittel der Fälle (36,5 Prozent) sinken die Sätze – um bis zu 76 Prozent. Dagegen müssen 60,8 Prozent mehr bezahlen – in der Spitze bis zu 996 Prozent!
Konkret steigt die Steuerlast für viele Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern um Hunderte Euro im Jahr. In einigen Fällen in Baden-Württemberg und Hessen sind es aber mehrere Tausend Euro. Vermieter können die Kosten auf ihre Mieter umlegen.
Haus-&-Grund-Präsident Kai Warnecke (52) kritisiert den „Scholz’schen Grundsteuer-Wahnsinn“
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Haus-&-Grund-Präsident Kai Warnecke (52) zu BILD: „Es zeichnet sich eine massive Steuererhöhung ab. Die Verantwortung dafür trägt Olaf Scholz: erst als Finanzminister, jetzt als Bundeskanzler.“ Warnecke warnt: „Das ist der Scholz’sche Grundsteuer-Wahnsinn, der das Wohnen noch teurer macht.“
Laut Städte- und Gemeindebund sind viele Kommunen gezwungen, die Hebesätze für die Grundsteuer anzuheben. Denn: In vielen Kassen herrscht absolute Ebbe.
Vizepräsident Uwe Zimmermann (66): „Wenn wegen der katastrophalen Finanzlage als letzter Ausweg nur eine Erhöhung der kommunalen Steuern bleibt, dann ist das der letzte Schritt, der in der aktuellen Situation unumgänglich ist.“
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