Bilanz der Bundespolizei: Das sind die gefährlichsten Messer-Bahnhöfe | Politik

19.08.2024 - Pazartesi 06:49

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An Bahnhöfen und Zügen gibt es keine anlasslosen Gepäck- und Taschenkontrollen. Bei vielen Fahrgästen wäre das allerdings angebracht – sie haben gefährliche Messer bei sich und benutzen sie auch für Straftaten.

BILD liegen exklusive Zahlen vor, an welchen Bahnhöfen Messerdelikte im Jahr 2023 und bis Mitte 2024 bei der Bundespolizei besonders häufig aktenkundig wurden (siehe Karte). Die Auswertungen der Behörde zum „Tatmittel Messer“ schließen die Taten ein, bei denen der Täter ein Messer mitgeführt oder dann auch eingesetzt hat.

Insgesamt registrierte die Bundespolizei 1012 solcher Messer-Delikte an den deutschen Bahnhöfen, die meisten in Hannover (46) und Frankfurt (44) – die Karte zeigt die gefährlichsten acht Bahnhöfe, die restlichen 719 Delikte fanden verteilt in ganz Deutschland statt.

Messer-Gewalt: die gefährlichsten Bahnhöfe

Häufig gab es auch Messer-Vorfälle in den Zügen: 2023 waren es 196, in diesem Jahr bis Juni 84 Fälle.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (47) fordert endlich Maßnahmen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (54, SPD). Zu BILD am SONNTAG sagt er: „Deutsche Bahnhöfe werden zunehmend zu Hotspots für Waffengewalt. Doch anstatt umgehend die Grundlage dafür zu schaffen, dass der öffentliche Raum wieder sicher wird, tourt Frau Faeser medienwirksam mit einer Sicherheitstour durchs Land. Wir brauchen jetzt keine Symbolpolitik, sondern eine hart durchgreifende Innenministerin. Dort, wo Experten Hotspots für Waffengewalt ausgemacht haben, müssen klare Regeln und Verbotszonen her.“

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